Nach dem koma ausgeschlafen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, Komapatienten haben es sehr schlecht ! Und mit Schlaf hat es nichts zu tun !

Die Muskeln erschlaffen, das Immunsystem wird schwächer, usw.

Danach müssen Komapatienten erst einiges wieder "lernen" bzw. Trainieren.

Liebe Grüße Rodium

Vielen Dank für den Stern 🤗

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Das denke ich mal nicht. Der Mensch hat ein bestimmtes Schlafbedürfnis, nach spätestens 24 Stunden auf den Beinen wirst du müde. Das dürfte für Komapatienten auch gelten. Zumal für die alle Aktivitäten wie Reden, Augenöffnen etc. ja teilweise ungewohnt und damit recht energielastig sind. Daher werden sie vermutlich schneller müde als andere.

Und müssen die dann deshalb medikamentös behandelt werden?

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Danach ist eh erstmal die Psyche im Eimer so wie der Körper, der Schlaf und vieles anderes ist erstmal gestört

Immer mehr Ängste nach Nahtoderfahrung, Reanimation und Koma?

Hey ihr,

Im vergangenem September bin ich wegen Lungenversagen im Schlaf (schleichend) - auf Details und genauere Erklärungen würde ich gerne hier verzichten- "gestorben". Ich wurde reanimiert, intubiert und dann ins koma versetzt für 2 wochen. Anschließend hat man versucht die pumpen immer weiter abzustellen, jedoch lag ich dann noch 1 woche in sog. Wachkoma. Als man mich dann aber schließlich extubieren konnte, ging es recht schnell bergauf. Die Ärzte haben nicht erwartet, dass ich noch sprechen, gehen, und denken kann, da ich stunden mit einer viel zu niedrigen Sauerstoffsättigung da lag und anschließend komplett aufhörte zu atmen. Sie meinten, es sei ein Wunder, dass ich noch weiß, wer ich bin. Hätte man mich 10-15min später gefunden, wäre ich vermutlich nicht mehr hier. Ich habe eine nahtoderfahrung, die ich hier aber nicht genauer umschreiben möchte, da sie für mich sehr sehr persönlich und intim ist. Die zeit danach war schwer, sowohl körperlich als auch psychisch. Dann gings ziemlich schnell bergauf. Ich hatte schon immer mit Depressionen und Ängsten zu kämpfen, aber jetzt holt mich das ganze wieder extrem ein. Ich habe zusammenbrüche wenn ich dinge erlebe, die dem trauma ähneln oder es dinge sind ,die mich in die zeit zurückversetzen. Ich habe niemanden mehr, der sich dem thema annimmt, das thema ist durch, ich hab die wenigen leute die ich habe schon genug damit "belastet" . Und auch wen. Sie sagen, es belastet sie nicht und sie sind inmer für mich da, zeigen sie null interesse daran, wenn ich das thema mal wieder auspacke und von meinen Gefühlen, gedanken und Ängsten erzähle. Professionelle Hilfe will ich nicht mehr, ich hatte schon insgesamt 7 Psychologen/psychater/psyotherapeuten/... Ich will damit selbst zurecht kommen und eines tages nicht mehr in ein Loch fallen, in dem ich meinen tod immer und immer wieder erleben muss..

Vielleicht kann mir jemand helfen oder vielleicht hat jemand schon einmal ähnliches erleben müssen. Danke!

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