Musikinstrument Schwierigkeiten?

8 Antworten

Hallo LadyNospherato!

Das sind in der Tat sehr interessante Instrumente, die du dir da ausgesucht hast. Du solltest allerdings auch immer bedenken: je spezieller das Instrument, desto schwieriger ist es, einen Lehrer / Lehrmaterial zu bekommen.

Dass du bisher keine Noten lesen kannst, würde ich nicht als Problem betrachten. Noten lesen ist nicht schwierig, das kannst du dir entweder selbst beibringen oder dir im Idealfall von einem/einer Musiklehrer/in oder jemandem, der das/ein Instrument beherrscht, beibringen lassen.

Da ich natürlich nicht alle Instrumente aus deiner Liste spielen kann, kann ich dir nicht genau sagen, welches am schwierigsten ist. Ich selbst spiele Geige, sämtliche Arten von Flöten (unter anderem auch Okarina) und Gitarre, habe aber zwischenzeitlich Musikstunden an der Schlüsselfidel/Nyckelharpa genommen. Wenn man regelmäßig mit dieser übt und keine Schwierigkeiten bei der Koordination der beiden Hände hat, ist es definitiv machbar (Geige habe ich anfangs als schwieriger empfunden). Es ist halt wie bei jedem Instrument: um besser zu werden muss man üben, üben, üben. Und: es ist - gerade bei Instrumenten wie der Nyckelharpa - von großem Vorteil, wenn man jemanden hat, der es einem beibringt.

Okarina empfinde ich als (im Vergleich) sehr einfach und man erzielt als Anfänger auch relativ schnell Erfolge. Es hängt natürlich davon ab, wie gut du werden möchtest, aber wenn du "nur" ein paar Lieder für dich selbst spielen lernen möchtest, kannst du dir das Spielen auf der Okarina mithilfe des Internets oder Büchern selbst beibringen.

Ich denke ich werde mal schauen ob ich in der Umgebung die Möglichkeit habe einen Kurs oder einige Stunden an der Nyckelharpa zu nehmen, um zu sehen ob es mir liegt oder 8ch dort voll versagte. Da eine okarina recht günstig ist denke ich, ich werde mir mal eine holen sie kann man ja gut zuhause üben.

Hat man bei der Nyckelharpa auch diese schmerzenden Finger wie bei einer Gitarre? Weil das geht für mich nicht.

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Alles ist "schwer" zu erlernen! Erfolg hat etwas mit Diziplin und Übungswille zu tun!

Bedenken Folgendes:

  • Man sollte jeden Tag üben! Erst die Noten lernen und dann auf dem Instrument schrittweise umsetzen lernen. Das ist tägliche Arbeit, weil es zu viele Griffe gibt. Selbst wenn du dann Noten kannst, muss jedes Lied etliche Male eingeübt werden, bis es flüssig läuft. Überlege also, wie viel Zeit und Lust du mitbringst. Nicht umsonst sind Musiker eigentlich nur auf ihre Musik fixiert und machen nebenbei nichts anderes mehr.
  • Dudelsack kannst du nicht daheim spielen ohne Heimstudio, weil zu laut. Das Instrument muss also den Räumlichkeiten entsprechend angepasst sein.
  • Es geht nicht nur um Noten, sondern auch um Taktgefühl, Tonleitern, Akkorde und das Verständnis, wie Musik aufgebaut ist. Da muss man schon Lust und Laune mitbringen, das von der Pike auf lernen zu wollen, sonst wird die Musik schief und man verliert die Freude dran.
  • Bedenke, dass du andere Dinge dafür reduzieren musst: Internet, Fernsehen, Facebook.
  • Bedenke, dass so ein Musikinstrument teuer wird und evtl. auch mal gewartet und gepflegt werden muss (regelmäßige Saitenwechsel gehören dazu). Häufig bleibt es nicht bei einem Instrument, man kauft sich unterschiedliche Modelle und muss testen, was einem besser liegt. Man verkauft später vielleicht sogar mal wieder ein Instrument und gibt wieder Geld aus.
  • Später willst du vielleicht mal ein Lied aufnehmen und brauchst Ausrüstung wie Mikrofon, Verstärker, Boxen, Softwareprogramme. Will sagen, wenn du wirklich ernsthaft anfangen willst, bleibt es nicht nur bei einem Instrument. Wenn du, wie du sagst, mal auf einem Mittelaltermarkt mitspielen willst, sehe ich den Einstieg aus heutiger Sicht, als verpasst an. Du brauchst eine Band, mit der du schon jahrelang trainierst, sehr gut bist, und dort laufen schon genug Künstler rum, die das seit mehr als 20 Jahren professionell machen. Da von Null auf anzufangen, wird dich zu viel Zeit kosten, zumal die Musiker normalerweise schon als Kind mit ihrer Liebe zur Musik angefangen ahben.
  • Bedenke, dass ein Musikinstrument Schmerzen in den Fingern verursacht und für viele Instrumente dauerhaft kurze Fingernägel angesagt sind. Du wirst an den Fingerkuppen Hornhaut bilden und anfangs sehr viel Schmerzen haben. Gerade bei Gitarren, Lauten, etc, wo man zudem lange Finger und kurze Nägel braucht, um die Akkorde greifen zu können.

Wie viel Geld möchtest du ausgeben? Wenn es nicht klappt, ist es effektiver, Übungsstunden in der Musikschule zu buchen, die auch sehr teuer sind.

Gut wäre, erst mit einem modernen Instrument anzufangen und dann später auf etwas Exotischeres zu wechseln, aus den Gründen, dass du die Basics verstehst und moderne Instrumente und Saiten einfacher zu spielen sind.

Meine Empfehlung wäre für den Anfang eine einfache, gebrauchte Gitarre für 100 Euro bei Ebay. Übe ein paar Wochen jeden Tag und dann wirst du merken, ob die Lust weg ist oder du Zeit hast, das auszuarbeiten. Gleich ein Instrument für 3000 Euro zu kaufen, ist - gelinde gesagt - Schwachsinn. Solche Leute kaufen sich das Zeug und lassen es daheim stehen.

Gerade wenn du viel einseitig üben mussst am Anfang nutzt sich das Instrument optisch und technisch sehr schnell ab oder du machst falsche Griffe und haust Beulen und Risse rein.

Das das erlernen von Instrumenten schwer ist, ist mir bewusst. Ich habe mich schon an Muntermonika, Blockflöte, Keyboard und Gitarre getestet. Deren Klänge gefielen mir jedoch nicht, da bin ich sehr empfindlich.

Ich werde sicherlich nicht jeden Tag üben da dies neben Studium, Haushalt und Kunst nicht möglich ist. Ich möchte aber auch kein Geld mit motion machen oder ähnliches.

Ein taktgefühl habe ich bereits ich habe in der Schule Xylophon und Triangel gespielt, war jahrelang im Chor Dinge viel privat und Trommle gern den takt mit. Auch tonleitern und Noten hatte ich in der Schule, es 8st lediglich eingerostet. Mein Vater war auch Hobbymusiker ich bin also mit der Fender aufgewachsen.

Etwas aufnehmen kommt für mich nicht in Betracht.

Due Schmerzen in den Finger kenne ich, daher habe ich die Gitarre aufgegeben, für mich als Künstlerin und mir überempfindlichen fingern kommt das nicht mehr in Frage ohne fingerschutz oder ähnliches.

Ich möchte daher eigentlich kein Seiteninstrunent/zupfen

Kosten sollte das ganze unter 100 Euro und ich habe eine Akustik und eine E Gitarre(besagte Fender) zuhause, jedoch ist Gitarre für mich gänzlich ungeeignet. Ich finde sie zu groß zu unhandlich, meine Finger sind zu kurz und zu dick, die schmerzen vermiesen mir den Spaß am üben usw

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Es kommt darauf an, wie gut Du es erlernen möchtest. Wenn Du Perfektion anstrebst, ist es egal, welches Instrument Du nimmst. Es wird immer sehr lange dauern (eventuell sogar ein Leben lang), wenn Du eines davon perfektionieren möchtest. Die Frage ist darum etwas schwierig zu beantworten.

Ich bin schon perfektionistisch veranlagt. Aber es sollte ein Hobby sein, was zum ablenken vom Alltag und evtl um mal auf dem Mittelaltermarmarkt mitzuspielen. Und nicht exorbitant teuer sein (szudentenbudget) ich habe gesehen eine Schlüsselfidel liegt wohl bei 3000 bis 4000

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@LadyNospherato

Ich finde das schon recht teuer, aber das ist ja relativ.

Du möchtest für ein Hobby -für hin und wieder- gleich so ein Instrument lernen? Das klingt einfach nur Fake!

Pass auf, wenn Du was lernen möchtest, dann kannst Du es von mir. Wenn Du mich verarschen möchtest, dann suche Dir jemand anderes, der sich hier den Tippaufwand macht. Studentenbudget, dass ich nicht lache.

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Ich hab schon ettliche Instrumente ausprobiert und an jedem gescheitert weil ich mit meinen Fortschritten nicht zufrieden war nach zu kurzer Zeit und ich keine Geduld mehr hatte. Vor 2 Monaten ca hab ich mir ein Kalimba gekauft und muss sagen, dass es ein wunderschönes Instrument ist und auch total einfach zu spielen/lernen ist. Kann ich nur empfehlen :)

DUDELSACK würde ich nehmen: Der ist einerseits immer noch realtiv selten und attraktiv und andererseits gibts immer mehr Dudelsackgruppen, wo du gemeinsdame Erlebnisse mit deinem Instrument haben kannst.

Die Okarina halte ich für ein "so nebenbei"- instrument, in der Hosentasche beim Wandern z.B. schön

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