Müssen Kinder dankbar sein?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme Dir zu, meist sind die Kinder mit dem riesigen Berg an Geschenken einfach überfordert, der am Weihnachtsabend vor dem Christbaum türmt.So kann man ihnen auf keinen Fall einen Vorwurf machen, indem man ihnen "Undankbarkeit" anhaftet. Reizüberforderung verursacht genau das Verhalten was Du beschreibst. Wie reagieren? Nun, für sinnvoll erachte ich es, wenn man die Geschenke vorher abspricht mit den Verwandten - gerade wenn die Kinder noch sehr klein sind (zwischen 0 und 3 Jahren), haben sie noch keine so genauen Vorstellungen und Wünsche, sondern werden mit buntem Spielzeug nur all zu oft überhäuft. Ich finde, da sollten die Eltern regelnd eingreifen, indem sie Tanten und Onkels und Opas und Omas etc. erklären, dass das ja lieb gemeint, aber einfach zu viel sei. Vielleicht können die "Schenker" stattdessen einige "nützliche" Sachen beisteuern (z.B. ein neues Babyfon, eine neues Kinderbett, Ausstattung fürs Kinderzimmer etc.). Dies kann man ja mit den Schenkern absprechen.
Sind die Kinder älter, sollte man sich als Eltern vor Weihnachten mal zusammensetzen und einen Wunschzettel an das Christkind schreiben. Dabei sollte es aber Regeln geben ... also die Wunschanzahl ist begrenzt und auch über die Wünsche an sich darf ruhig mal diskutiert werden. So ist es durchaus ein Gespräch wert, ob das Kind seine zwanzigste Barbie-Puppe braucht, oder ob es nicht doch noch etwas anderes gibt, was ihm gefällt.

Ich glaube, dass eine solche Reaktion der Kinder daher rühren kann, dass i) sie mit zu vielen Geschenken überfordert sind und daher den Blick für den Wert des einzelnen Geschenks verlieren, ii) sie in Empathie noch nicht so geübt sind, um den wohltuenden Effekt des Bedankens auf den Schenkenden zu berücksichtigen. Bei letzterem geht es weniger um das Einhalten der Konvention als vielmehr um Empathie. Eine Vermeidung von wahren Geschenke-Fluten sowie eine Erklärung der Freude, die das Bedanken dem Schenkenden vermittelt, ist meines Erachtens ein guter Ansatz. Auf keinen Fall harsch zurechtweisen (schon gar nicht vor anderen).

Ich denke das ganze Verhalten der Kinder liegt an der Erziehung der Eltern. Meine Kinder bedanken sich grundsätzlich nach Erhalt des Geschenkes, sowie nach dem Auspacken, ist es etwas das sie sich sehnlichst gewünscht haben kann der " Dank " auch überschwenglicher wie Arm nehmen und Küsschen geben ausfallen. Ich persönlich lege keinen allzu großen Wert auf ein Dankeschön, an den Reaktionen der Kinder und an der Freude erfreue ich mich, das ist doch Dank genug.

Soll ich die anderen Mütter fragen, wie viel sie für das Geburtstagsgeschenk meines Kindes ausgeben wollen?

Mein Kind hat Geburtstag und 8 Kinder eingeladen. Da wir einen Ausflug machen und Fahrgemeinschaften bilden, habe ich eine Whatsapp Gruppe zum Austausch wegen der Zeiten gegründet.

7 der 8 Kinder gehen auf die selbe Schule. Die Mutter des Kindes der anderen Schule fragte mich, was ihr Kind unserem schenken könne und ich habe ein Geschenk genannt (unter 10€).

Die anderen haben gar nicht gefragt, nur eine Mutter fragte, ob ich das Geschenk besorgen könne. Ich sagte zu.

Die anderen 6 Mütter fragten gar nicht nach, scheinen aber stillschweigend davon auszugehen, dass ich das Geschenk besorge. Soweit so gut. So habe ich in der Hand dass mein Kind kein Geschenk bekommt, das schon vorhanden ist.

Da sich die Eltern nicht äußern, was sie an Geld geben wollen, stehe ich gerade etwas auf dem Schlauch. Wir selbst haben, je nachdem wie tief die Freundschaft ist und was man sich die letzten Jahre gegenseitig geschenkt hat, etwas zwischen 8 und 15 Euro besorgt. Ich weiß, dass unser Kind in den vergangenen Jahren auch Geschenke in dieser Preisklasse erhalten hat

Ich bin jetzt aber unschlüssig, ob ich einfach pauschal von 7 x 10 € ausgeben und dafür etwas holen soll oder ob der ein oder andere mehr oder weniger geben will.

Würdet Ihr fragen, was die Mütter geben wollen oder würdet Ihr für 70€ etwas holen und dann zur Not vom eigenen Geld etwas dazu tun oder wenn es mehr wird, es in die Spardose tun?

Ich finde total doof, dass ich nicht nur mit der Geschenksuche beauftragt wurde, sondern zusätzlich noch raten soll, was ausgegeben werden soll.

Was würdet Ihr tun? Das Kind ist 9.

...zur Frage

Weihnachtsgeschenke für Kinder, die ans Christkind glauben... + Problem dabei #2

Nachdem vorher der Text warum auch immer nicht bei der Frage dabei war, probier ichs noch einmal...

Folgende Situation: Ich würde gerne jemanden etwas zu Weihnachten schenken, man kann es sich schon vom Titel denken: einem Kind, das noch ans Christkind glaubt. Ich schreibe auch immer gerne Texte zu den Geschenken dazu, einfach um ein paar Worte zur Sache und warum ichs schenke loszuwerden. Dadurch würd ich mich schon als Schenker (oder zumindest nicht als Christkind, denn das ist selten Schreiberling) eindeutig zu erkennen geben...ob mich das Geschenk allein schon verraten würde weiß ich nicht, ein Erwachsener würde sicher auf mich schließen, aber ob Christkind-gläubige Kinder soweit assoziieren weiß ich nicht. Auf jeden Fall will ich auf den Text aber nicht verzichten, weil mir das schon sehr am Herzen liegt, etwas dazuzusagen.

Mein Problem ist also: Was schreibe ich in diesen Text, um den Christkind-Glauben nicht zu zerstören? Überlegt hab ich mir die folgenden 2 Optionen, die mir aber nicht so recht gefallen...

  • Ich behaupte, ich wüsste nicht ob das Christkind auch nach Deutschland kommt (bin aus Österreich, Geschenk geht nach Deutschland) und deshalb wollt ich auf Nummer sicher gehen - nicht dass am Ende gar nix unterm Baum liegt ;P

  • Das Christkind hat das Geschenk versehentlich bei mir abgeliefert (haha) und ich leite es quasi nur weiter. Und oh Zufall - ich kann sogar ein bissl was drüber schreiben.

Naja, ich bin mit keiner Variante zufrieden. Wenn also jemand eine andere Idee hat oder mir erfolgreich ausreden kann, meinen heißgeliebten Text zu schreiben, dann haltet euch bitte beim Tippen nicht zurück ;D

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?