Mops-Welpe dreht total durch?!

7 Antworten

Dem fehlt nix, höchstens ein gleichaltriger Hund zum rumbalgen. Und Hunde kauen nicht! Dazu sind sie von der Natur garnicht ausgerüstet.

Danke für deine Antwort. Aber das mit dem Kauen, meine anderen Hunde haben ihr Futter eigentlich immer gekaut..

Sie kauen ja auch knochen..?

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@poldi4ever

Knochen kann man nun wirklich schlecht so am stück runterwürgen ;-) Meine Hunde schlingen auch nur, wenn es eben geht.

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Ich würde Dir gerne folgendes empfehlen.

Suche Dir einen Hundetherapeuten, bei dem Dein Mops-Welpe den ganzen Tag im Rudel leben darf.

Nur ein Hunde-Rudel mit Hunden verschiedener Rassen und Altersklassen kann das Kind richtig sozialisieren. Dort lernt es die eigene Rangordnung im Rudel zu akzeptieren. Nur ältere Hunde mit Erfahrung können diese an Hunde-Kinder weitergeben.

Der Trainer muss zwei Wesen unterrichten. Den Hund und dessen Halter. Der Unterricht des Halters geschieht idealerweise im Einzelunterricht.

Ich habe einen weiblichen Mix aus Mops und Griffon. Als das Baby 9 Wochen alt war, brachte ich es zu einer Hundetherapeutin. Zwei bis drei Mal die Woche war meine Hündin von morgens bis abends dort im Rudel. Man könnte sagen, sie ist dort groß geworden. Inzwischen ist sie fast zwei Jahre alt.

Tagtäglich hat sie zu tun mit Bordercollies, Rhodesian Ridgebacks, Rottweiler, Dackel, Huskys und vielen anderen Rassen und Michschlingen zu tun.

Das Schöne ist, sie hat nicht nur keine Angst vor anderen größeren Hunden, sie ist nicht nur gut sozialisiert, sondern auch vom Therapeuten (Trainer) erzogen worden und steht am Wort.

Inzwischen wird sie sogar bei neuen Hunden als Therapie- und Trainingshund eingesetzt. Einem neuen total verängstigten Hund hat sie, durch ihr normales Verhalten im Rudel erfolgreich die Angst nehmen können und zum Spielen animieren können.

Falls es Dir gelingen könnte, eine solche Möglichkeit für Dich und Deinen Welpen aufzutun, würde das Euch beiden gut tun.

Der Mops würde eine sehr starke Bindung zu Dir aufbauen und würde Dir letztlich ohne Probleme gehorchen. Das Alles aber lehrt Euch der Trainer.

Danke für deine Antwort. Ich dneke aber nciht das so eine Möglichkeit für mich in Betracht kommt. Der Mops lebt bei uns im Rudel. Wir haben noch andere Hunde. Er ist also nicht alleine zwischen Menschen. Zudem habe ihc mir den Hund ja nicht geholt um ihn wieder an einen Therapeuten "abzugeben" der ihn für mich trainiert. Das finde ich, ist nicht Sinn an der Sache sich einen Hund zu holen. Ich war lediglich über sein wildes Verhalten verwundert, da ich das von unseren anderen Hunden nicht SO kannte. natürlich waren diese auch verspielt und wild, aber dieser übertrifft die bisherigen. :D

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Guten Morgen poldi4ever!

Ach ja, diese Zeit mit einem komplett durchdrehendem Welpen habe ich auch noch gut in Erinnerung... grins Das ist völlig normal, das Hundekind will spielen, toben, die Welt erkunden. Trotzdem ist es nicht zu früh, bereits jetzt einige Regeln des Zusammenlebens einzuführen! Du bestimmst die Zeiten, zu denen gespielt wird! Wenn Du immer mit ihm nach draußen gehst, wenn er seine verrückten fünf Minuten bekommt, dann lernt er, dass er Dein Verhalten bestimmen kann. In der Hundeschule habe ich gelernt, es sei wichtig, den Welpen auch zur Ruhe zu bringen. Es ist ein gutes Alter, um den Begriff "WARTEN" zu installieren. Ich habe mich hinter meinen Welpen gehockt und die Arme vor seiner Brust verschränkt (nicht festgehalten!!!) und dazu eben warten gesagt. Immer wenn er vorwärts drängte, habe ich ihn an seine Ausgangsposition zurück geschoben und ruhig und bestimmt warten gesagt. Und warten und warten... In dem Alter kippen sie dann bald zur Seite und schlafen ein. Diese Übung machen wir auch heute, mit fünf Monaten, täglich. Warten, bevor er aus dem Auto darf, und warten, bevor die Leine ab gemacht wird und er mit den Kumpels toben darf. Und natürlich nicht auf seine Spielaufforderungen eingehen! Wenn er das brav gemacht hat, dann kannst Du von Dir aus eine Spielaufforderung an ihn richten!

Bei der Gelegenheit noch ein Buchtipp, der uns die ersten Wochen wirklich versüßt hat: "Die Hundegrundschule: Ein Sechs-Wochen-Lernprogramm" von Patricia B. McConnell und Aimee M. Moore. Es ist sehr gut zu lesen, richtet das Augenmerk auf die Art und Weise, in der Hunde die Welt erleben und besticht darüber hinaus durch seine gelungenen Illustrationen.

Was das Fressen angeht, so habe ich meinen Welpen in den ersten Wochen fast ausschließlich aus der Hand gefüttert und die Futterzeiten dazu benutzt, ihm einige Grundbegriffe beizubringen, sitz, platz und komm haben wir so installiert. Abgesehen davon, dass sich so die Grundkommandos quasi spielend lernten, ist durch diese Fütterungsart das Schlingen verschwunden: Er frißt jetzt in Ruhe, auch wenn ich aus dem Napf füttere!

Ich wünsche Dir viel Freude mit Eurem neuen Familienmitglied! Liebe Grüße vom Beutelkind!

Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde mal schauen, ob ich das Buch bekommen kann. :)

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