Mohn-Drogentest

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5 Antworten

Zu dem 2. Foto

Mohnbrötchen sind harmlos Laut Wilhelm Schinkel von der Bundesopiumstelle muss jedoch niemand auf sein Mohnbrötchen zum Frühstück verzichten. Die schwarzen Körnchen, die Samen der Mohnpflanze, gelten als harmlos. Ganz frei von Opiaten sind sie aber auch nicht. "Wer drei Stück Mohnkuchen verdrückt hat, sollte besser nicht in eine Polizeikontrolle geraten", meint der Experte in der neuen Ausgabe von daheim in Deutschland aus dem Verlag Reader's Digest. Das Ergebnis einer Urinprobe könnte den Autofahrer in Erklärungsnot bringen.

Sowohl Schlafmohn als auch Klatschmohn enthalten Opiate, Schlafmohn jedoch in deutlich höherer Konzentration. Soweit ich weiß, wird fast ausschließlich Schlafmohn gewerblich angebaut.

Der Anbau ist zwar in Deutschland verboten, allerdings werden die Samen aus vielen anderen Ländern importiert.

Die Samen können durch Opiate "belastet" sein, wenn sie mit dem Milchsaft der Kapsel in Berührung kommen, was bei der Ernte passieren kann, wenn auch nicht sollte.

Von Schlafmohn kann man sich berauschen, indem man aus dem Milchsaft Opium herstellt oder einen Tee aus Pflanzenteilen kocht. Das ganze ist natürlich nicht zu empfehlen, bei wilden Pflanzen lässt sich nicht sagen, wie potent sie sind und ob sie nicht durch andere Gifte oder Verunreinigungen belastet sind.

Hm ja habe halt auch gelesen das viele Jungendliche Mohn in Milch weichen lassen und dann die Milch trinken.?

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@syla123

Mohn aus dem Supermarkt in Milch oder Wasser einwirken lassen haben früher Jugendliche gemacht, das kann man heute aber nicht mehr, bzw. es bringt nichts mehr, da der Mohn zu sauber ist.

Wenn du mit Mohn die Pflanzenteile direkt von der Pflanze meinst, dann geht das, ist aber relativ unüblich.

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@syla123

Das ganze ist mehr oder weniger ein Glücksspiel, die Wahrscheinlichkeit, dass an den Samen genug Opiate sind ist vermutlich sehr gering.

Außerdem bleibt das Problem mit der ungewissen Dosierung.

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1) Zum Backen und Essen wird Schlafmohn (bzw. man sagt oft Blaumohn) genutzt. Es gibt keine andere verwendete Sorte, Klatschmohn wird überhaupt nicht verwendet. Die Opiate sind im Saft (Milch) enthalten nicht im Mohn. Der Mohn wird natürlich vom Saft getrennt und so gründlich gewaschen, dass kaum mehr Opiate im Mohn sind.

2) Zumindest gibt es von früher noch ein paar Berichte, dass man mit 1 - 2 kg Blaumohn aus dem Supermarkt eine Wirkung erreichen konnte. Aber zu einem Atemstillstand konnte das nicht führen. Heutzutage kann man sich mit gekauften Mohn wahrscheinlich nicht mehr berauschen, dafür ist der zu gründlich aufgereinigt.

3) Man berauscht sich mit frisch geerntetem Mohnsaft, direkt von den Pflanzen, indem man die Pflanzen-Kapseln anritzt und die Milch auffängt. Damit kann man sich sehr wohl berauschen kann - natürlich nur vom Blaumohn. Der im Supermakrt gekaufte Mohnenthält keine Opiate mehr.

Zum Drogentest: Esse einfach 1 bis 2 Wochen vorher keine Mohnprodukte, dann ist der Test auch negativ. Nur die immunologischen Schnelltest (Teststreifen) können falsch-positiv nach dem Verzehr von Mohnprodukten reagieren. Eine Laborchemische Untersuchung kann durch Verzehr von Mohnprodukten nicht positiv werden.

Also kann der Schnelltest positiv ausfallen weil die Milch in geringen Mengen zu dem Mohn gelingt und man das halt isst?

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@syla123

Ja, das kann durchaus passieren, je nachdem wie viel Mohn man ist und wie schlecht die Schnelltests sind.

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Ich hatte mal zum spaß einen Schnelltest gemacht: 1 Mohnjoghurt. Der Test war positiv!

Naja meine Mutter halt lecker Mohnstollen gebacken -.- und in 2 Wochen hab ich wieder ein Drogentest (Urinprobe) weil ich nochmal gemustert werde.

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