Mögen und wollen?

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3 Antworten

"Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut." (Karl Valentin, der bairische Sokrates)

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Ich mag meine Freundin.
Ich mag Bier/ Wein.
Ich mag keinen Knoblauch.
Ich mag Shakespeare.
Ich mag die Schule.

Hier hast du allgemeine Vorlieben oder Abneigungen.

Ich will heute nicht in die Schule gehen.
Er will heute nicht arbeiten.
Ich will mein Dessert nicht (essen).
Willst du mit mir kommen?
Ich will diese Aufgabe nicht machen.

Hier sehe ich Willensäußerung in bestimmten Situationen.

Im Dialekt/In der Umgangssprache kann man bestimmt bei den unteren Sätzen auch "mögen" verwenden, in der Hochsprache nicht.


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Mögen; etwas gefällt. Heisst nicht automatisch, dass man etwas will. "Ich mag Leoparden, aber ich will deswegen nicht gleich einen" ( als Beispiel ) . Manchmal wird mögen aber synonym mit möchten verwendet, was ja wollen in der Bedeutung nahe ist. Z.B. "Ich mag gerade micht raus gehen" heisst praktisch "Ich will (eigentlich) gerade nicht raus."

Ist so eine Mundart mögen als wollen zu verwenden. Umgangssprache.

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