Mit sidepull spazieren gehen?

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3 Antworten

Huhu,

prinzipiell kannst du mit jeder Zäumung spazieren gehen. Bei einem Sidepull gibst du aber über jedes Zeichen am Strick eine seitwärts weisenee Hilfe, wenn du einen leichten Strick in nur eine Seite einhängst. Du musst dabei darauf achten, dass du so direkt mit Auswirkungen auf den Nasenrücken, keine normalen ZügelFührstricke nutzen kannst, da ein großer Karabiner, ein Bullsnap oder ein Panikhaken unerwünschte Hilfen geben und beim Nicken des Kopfes zu schlagen beginnen. Daher ist es dann sinnvoll die normalen Zügel oder zweleichtei Stricke zu verwenden.

Du musst für euch ausprobieren, ob ihr beim spazieren damit klar kommt. Jeder hat da seine eigenen Vorlieben. Ich nehme zum spazieren am liebsten ein Lederhalfter, so eingestellt, dass die Zeichen mehr an der Nase als im Genick ankommen. Prinzipiell ist ein Sideull also möglich, du musst selbst ausprobieren, ob ihr damit besser klar kommt.

Liebe Grüße

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Ja du kannst mit sidepull Spazieren gehen. Aber. Noch besser wäre, wenn du dir ein Knotenhalfter mit arbeitsseil holst. Aber bitte niemals damit anbinden.

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Ob Sidepull oder normales Halfter ist egal-passiert was,haftet nicht die Versichrung!

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Kommentar von Baroque
04.02.2015, 15:24

ABSOLUT FALSCH! Die meisten Tierhalterhaftplichtversicherungen setzen keine bestimmte Zäumung voraus, weder für das Reiten noch für Bodenarbeit, spazieren gehen oder ähnliches, bei vielen darf man auch mit dem nackten Pferd los ziehen. Man muss es zu handeln wissen, aber keine bestimmten Hilfsmittel benutzen dazu.

Ein Ammenmärchen, das einem immer von exakt denen eingeredet wird, die den groben Unfug machen, auf Trense zu führen. EIGENTLICH sollte man, wenn man sehr genau ist, nicht mal vom Putzplatz zur Reitbahn an der Trense führen, sondern den Zügel auf den Hals legen und eine Führ-Zäumung aufziehen. Natürlich ist das übertrieben und jeder macht es, aber Sinn der Sache ist folgender: Wenn ich vom Boden aus auf die Trense einwirke, stellt sich die im Maul auf, ihr Gelenk schlägt gegen den Pferdegaumen - wenn ein Pferd dann nicht "aua!" schreit und weg rennt, ist es schlicht und ergreifend völlig abgestumpft und resigniert. Zum Einwirken vom Boden aus gibt es Halfter verschiedener Bauart, Kappzäume und eine Menge andere Dinge, die Trense ist jedoch ungeeignet dafür. Das heißt, wenn ich auf Trense zäume und für die paar Meter zur Reitbahn kein Halfter mit aufziehen, keinen Halsriemen anlegen oder ähnliches möchte, DANN bin ich extrem in der Pflicht meinem Pferd gegenüber, sehr vorausschauend zu gehen. Begegnen uns Dinge, an die das Pferd nicht ausreichend gewöhnt ist, um ihnen völlig entspannt und angstfrei zu begegnen, könnte es passieren, dass es einen Hüpfer macht, fasse ich den über dem Hals liegenden Zügel am besten unter dem Hals zusammen und führe also am Hals mit Hilfe meines Zügels, versuche damit, jegliche Last vom Gebiss fernzuhalten. Verheerend ist, wie manche Reitlehrer es lehren, den Zügel vom Hals zu nehmen und unter der Trense zu fassen. Damit ärgert man das Pferd schon mit der Bewegung der eigenen Schritte massiv.

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