Methanol-Abfälle

5 Antworten

Schon mal etwas von fraktionierter Destillation gehört?!? Damit kann man seinen Lösungsmittelverbrauch drastisch reduzieren, die Restmengen an Sonderabfall werden auch sehr viel kleiner. So ein kleine Anlage mit Vigreux-Kolonne läuft locker nebenbei! ;-) Ins Abwasser? AUF KEINEN FALL!!!

Ja sicher kenn ich das, aber das lohnt sich bei uns nicht, weil wir keine so große Mengen an Lösungsmitteln verbrauchen. Aber mal ganz dumm gefragt, warum dürfen kleine Mengen an Methanol denn nicht ins Abwasser? Methanol hat nur WGK 1, ist in hoher Verdünnung unschädlich, wird von Bakterien zersetzt und reichert sich weder im Grundwasser noch in der Nahrungskette an.

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@Franz577

Was ist eine kleine Menge? Der Ratte im Kanal ist es auch wurscht, ob die Mutation im Körper von einem oder 1000 l verursacht wurde. Hiermal ein Literchen, im Labor nebenan ein Eimerchen, ... und wenn die Fische kieloben schwimmen ist es keiner gewesen. Und deshalb ist es grundsätzlich untersagt. Weil die Summation von den Einzeldosen gewässerschädigend sein kann. ;-)

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Ich glaube Raubkatze hat recht. Allerdings würde ich das auch nicht so eng sehen und das Zeug einfach in den Abfluss kippen wenns nicht viel ist. Auf keinen Fall würde ich damit anfangen es Rück zu gewinnen, das lohnt den Aufwand nicht wenn man sich überlegt was MeOH kostet.

Wenn ich an meine Studienzeit denke und an heute: Natürlich löst sich Methanol in Wasser, aber heute gibt es eine gesetzliche Vorschrift: Die Reste gehören in den organischen Sammelbehälter und niemals ins Abwasser.

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