Messtechnik/Vierleiterschaltung?
Hallo. Wie kann man den Einfluss der Leitungswiderstände bei der Vierleiterschaltung berechnen?
2 Antworten
bei der vierleiterschaltung hast du in der regel einen strom und einen spannungspfad... durch den strompfad wird ein konstanter strom geschickt. hier ist der leitungswiderstand egal, weil der strom im stromkreis immer gleich groß ist.
vor und hinter dem Messwiderstand wird dann die spannung die durch den Widerstand entsteht abgegriffen und gemessen. hier wäre es zur berechnung erforderlich zu wissen, wie hoch der messtrom in diesem kreis ist. so kann dann der spannungsabfall berechnet werden.
lg, Anna
ich ergänze wie folgt:
siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Vierleitermessung
"Die Vierleitermessung wird bei der Messung von elektrischen Widerständen mit einem Vierleiteranschluss eingesetzt, wenn Leitungs- und Anschlusswiderstände die Messung verfälschen können."
Die Leitungswiderstände sind dann in Reihe zum Lastwiderstand.
Diese sind von Temp., Leitungslänge, Stromstärke abhängig.
nach R= l / q / a also länge durch leitwert (bei kupfer = 56) durch querschnitt...
bedenke bitte dass bei diversen steuer und datenleitungen wie YR oder jysty der aderdurchmesser und NICHT der ader querschnitt angegeben ist... bei ysty 2 x 2 x 0,8 z.b. wären das rund 0,5 mm²
a= d² * pi / 4
lg, Anna
Nur so nebenbei: wie wäre es, wenn du das aufzeichnest und mit ein wenig Überlegungen versuchst, deine Frage selbst zu beantworten, statt hier händeringend nach fertigen Formeln zu betteln, in die du dann zwar einsetzen kannst, aber nichts verstanden hast. Das ist nicht der Sinn einer Ausbildung...
Marlukan (siehe unten) hat hier völlig recht mit seinem Kommentar...
Danke michiwien22, Du verstehst mich und das gibt mir Hoffnung ;-)
Ich frage mich wirklich, wie das später mal sein wird, wenn die Wissenden und Denkfähigen alle mal tot sind.
Ich danke euch beiden. Hättet ihr vielleicht eine Formel zur Berechnung der besagten Leitungswiderstände? Ich stehe momentan auf dem Schlauch...