Meine Mutter behandelt mich wie ein kleines Kind, ich weiß nicht mehr weiter!

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6 Antworten

Deine Beschreibung liest sich wie eine psychiatrische Störung. Fällt mir der Namen nicht ein. Klare Abgrenzung kann sie dann dazu treiben dass sie sich Möglichkeiten der Erpressung sucht. Bei dieser Erkrankung kann es je nach Ausprägungsform dazu kommen dass die erkrankte Person selbst in körperliche Krankheit flüchtet - beliebt sind Tetanieanfälle, sogenannte Asthma, Herz- und Kreislauf"probleme" da sich diese Symptome sehr leicht erzeugen lassen - oder eine oder mehrere Personen in ihrem direkten Umfeld krank macht.

Nun kenne ich Deine Mutter nicht und kann mir - natürlich - auch kein wirkliches Urteil bilden. Ich habe nur aufgeschrieben Was Deine Beschreibung in mir spontan auslöst. Habe ich Recht würde ich sie einfach wie Dein Vater ignorieren. Das ist verdammt schwer. Ein von Hand geführtes Tagebuch ist da eine gute Stütze.

Wenn Du noch zur Schule gehst macht es sehr viel Sinn sich an eine Lehrkraft des Vertrauens zu wenden. Eltern haben ihren Kindern gegenüber eine ErziehungsPFLICHT. Dieser nachzukommen verweigert sich Deine Mutter. Sie verweigert Dir die Möglichkeit die vielfältigen Aufgaben in Wirtschaftsunternehmen Haushalt zu erlernen. Schule kann ein Gespräch versuchen. Die Möglichkeiten sind allerdings begrenzt. Sinnvoll wäre sich mit dem Thema "Schulpreis" detailliert auseinander zu setzen. Vielleicht ist es möglich Lerngruppen von der Schule aus anzuregen? Kommt die Initiative von der Schule wird sich Deine Mutter mehr als schwer tun sich dagegen zu stellen und Du hast mehr Freiraum. Es gibt unter dem Thema noch manches weitere Projekt welches für Dich und nicht nur für Dich gut wäre.

Du kannst Dich, natürlich, auch an das Jugendamt wenden.Würde ich allerdings erst dann wenn Schule gescheitert ist. Und nachdem ich mich ausführlich hier besprochen habe

https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php

Räum einfach dein Zimmer auf, wenn es unordentlich ist. Mach es sauber, putze in deinem Zimmer. Dann sieht sie, dass du auch sehr ordentlich bist. 

Mach auch mal was in ihrem Zimmer: das Bett machen, staubsaugen, aufräumen... dann fängt sie an dir immer mehr zu vertrauen.

Hilf so oft, wie möglich im Haushalt! Geschirrspüler aus/ein räumen, abwaschen ... dann sieht sie, wie selbstständig du bist

Hoffe, ich konnte helfen ;)

Lg

Ich finde, du bist ganz schön geduldig mit deiner Mutter. Du respektierst ihre Spleens und ihre Überbesorgnis, obwohl dir das ganz gehörig auf die Nerven geht.

Jetzt mit 16 ist ihr Verhalten aber für dich nicht mehr (er)tragbar.

Du musst mit ihr und eventuell auch deinem Vater darüber reden. Ich denke, sie muss realisieren, was du mit 16 alleine machen musst. In ein paar Jahren ziehst du vielleicht aus und dann möchtest du dich gerne selbst versorgen können. Das könnte auch ein Argument sein, ohne sie zu sehr anzugreifen in ihrem übersorgendem Verhalten.

Du musst anfangen, dich durchzusetzen, nach dem Gespräch. Wenn du was aus der Küche möchtest, sag es deiner Mama und sag ihr auch gleich: Ich hol mir jetzt Cornflakes. Lass dich nicht abwimmeln.

Dann wirst du bzw auch dein Papa merken, ob das nicht schon irgendwie ins Krankhafte oder Zwanghafte geht bei ihr. Ich finde ihr Verhalten schon sehr bedenklich.

Vielen Dank für die liebe Antwort :) ich werde es nochmal versuchen. Aber mein Papa weiß schon dassaes krankhaft ist aber er traut sich nichts dagegen zu machen und es ist ihm egal geworden.

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@lemary

Dann trau du dich, wenn dein Papa schon aufgegeben hat.

Zeig ihr, dass deine Grenzen jetzt woanders sind und verhalt dich entsprechend, auch wenn es anstrengend wird. Freundlich wirst du dabei bleiben, so wie du das geschildert hast.

Die Idee mit dem Notfall-Stick finde ich übrigens gut ... auch das gibt dir ein bisschen mehr Autonomie.

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Hi lemary,

ich antworte von der Elternposition, aber als Vater. Ich war immer der Meinung, dass auch Jugendliche ihr eigenes Leben haben und verantworten müssen.

So spätestens ab 14 hat man als Elternteil kaum noch wirklichen Einfluss. Viele Eltern sehen aber nicht, dass die Kinder so oder so das tun, was sie wollen, und man eigentlich froh sein kann, wenn sie einen einweihen. Wenn sie dann wirklich mal Mist bauen, hilft man ihnen dann, anstatt ihnen Vorwürfe zu machen. Viele Eltern wissen, dass sie auch mal jung waren, und viele auch noch, wie sie damals waren. Aber nicht alle.

Und dein Problem scheint über den normalen Kontrollzwang "normaler" Eltern hinauszugehen. Vielleicht ein Brutzwang, als wärst du noch ein Ei. Ich bin skeptisch, ob du da was machen kannst. Einweisung wirst du weder wollen noch können, und ein Gespräch hast du sich schon x-mal versucht. Also nimm dir deine Freiheiten ohne falsche Rücksichten. Auch Eltern sind für sich selbst verantwortlich. Ein Pre-Paid-Surf-Stick wär eine Notlösung. Und einfach machen, was du willst. Ernste Konsequenzen wird ein einfacher Ungehorsam nicht haben.

Also mach alles, was möglich ist, und in 21 Monaten ist alles möglich. In ein paar Jahren, wenn du versöhnt bist, solltest du dich um deine Mutter ein bisschen kümmern. Vielleicht lernt sie ja doch, wenn es ernst wird.

Viel Spaß, Zoelomat

Also du bist jetzt 16 Jahre und zaehlst die Tage runter wo Du 18 wirst. Naja - da musst du eben durch - das Leben ohne Deine Eltern ist noch lang genug. Un Jong die Main dat doch nur joot.

Da scheint jemand nicht damit zurecht zu kommen, dass du erwachsen wirst.

Hast du velleicht jemanden, der vermitteln könnte? Onkel, Tante, Grosseltern, Paten, Freunde deiner Eltern, mit denen du dich gut verstehst?

Leider nicht. Meine Eltern haben keine Freunde (oh Wunder) und zu Verwandten habe ich kaum Kontakt

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@lemary

Dann wäre noch ein Vertrauenslehrer ein Person, die du fragen könntest. Schliesslich leidet da auch irgendwann die Schule darunter. Und so blöd, wie es sich anhört - du kannst auch das Jungendamt fragen, wenn du es überhaupt nicht mehr aushältst

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