Ich bekomme von meinen Eltern kein Taschengeld. Wie kann ich sie überzeugen?

13 Antworten

Ein guter Grund für ein Taschengeld ist die Tatsache, dass man dadurch lernt, mit Geld umzugehen, was ganz wichtig für Deine Zukunft ist! Allerdings hast Du leider keinen gesetzlichen Anspruch auf Taschengeld. Wenn Deine Eltern aber durchaus ein paar Euro in der Woche oder im Monat übrig haben, sollten sie Dir Taschengeld zur Verfügung stellen.

Hab dir da mal kurz was rauskopiert, vllt brauchen deine Eltern schlüssige Argumente...:

Kinder "sollten" Taschengeld bekommen um

    sich ihr Geld einzuteilen und damit auszukommen
•    selbstständig zu werden und Verantwortung zu übernehmen
•    selbst Entscheidungen zu treffen und unabhängiger von den Eltern zu sein
•    auch später im Erwachsenenalter sinnvoll und bewusst mit Geld umzugehen (viele nennen das auch mit dem Geld „haushalten“ können)

Verpflichtet sind deine Eltern dazu nicht, auch nicht wieviel sie dir geben wollen...

Lg

Dann sag das nächst mal nicht ich will mir was kaufen. Sondern damit ich lerne mit Geld unzugehen. Dabei hilft angemessenes Taschengeld ungemein.

Du musstest ja auch laufen lernen, alleine Essen, mit dem Bus fahren.....

oder fahren dich deine Eltern immer noch in der Kinderkarre in die Schule und kommen in der Pause um dich zu füttern?

Kinder die kein Taschengeld bekommen tun sich später nachweislich schwerer mit Geld umzugehen. Das können deine Eltern doch nicht wollen.

Wie ist ansonsten Dein Lebensstandard Zuhause?

Einen "Anspruch auf Taschengeld" gibt es nicht.

Du müsstest vielleicht ein wenig von Dir und Deinem Leben erzählen.

Hast Du ein Handy, Sport, Hobbies, Kleidung, Kino, Essen gehen, Schminke...

Tja, leider hast du uneinsichtige und latent mit "Erziehung" überforderte Eltern. Da hilft nur Beharrlichkeit. Steter Tropfen höhlt den Stein. Erinnere sie an ihre rechtlichen Verpflichtungen.

Lege ihnen den § 1626 BGB vor.

Dort heißt es u.a.:

"Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an."

Drohe ihnen damit, dir einen Anwaltzu nehmen, sie zu verklagen und dein Taschengeld vor dem Familiengericht zu erstreiten.

Da wird man keinen Erfolg haben. Eltern sind nicht dazu verpflichtet ihrem Kind Taschengeld zu zahlen.

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@Maximilian0296

Ich habe das zwar auch nicht wirklich vollständig ernst gemeint, sondern wollte dem Fragesteller nur ein wenig Argumentationsfutter anbieten. :-)

Und tatsächlich gibt es nirgendwo einen explizit gesetzlich fixierten Taschengeldanspruch.

Aber wenn die Eltern über entsprechende wirtschaftliche  Möglichkeiten verfügen, ist die Gewährung von Taschengeld ein implizierter Bestandteil des gesetzlichen Erziehungsauftrags im Sinne des 1626, 2. Das wäre erstmal meine Rechtsauffassung. Deren Durchsetzbarkeit würde ich deutlich positiver bewerten als du. :-)

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