Mein Vater überarbeitet sich, ist durchweg schlecht gelaunt und hatte bereits 3 Herzinfarkte...

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17 Antworten

Hat dein Vater durch seine Firma nicht gute Geschäftskontakte und könnte irgendwo eingestellt werden (denn ohne Beziehungen wird er in seinem Alter nichts mehr finden)? Dann würde ich an seiner Stelle die Firma verkaufen und als abhängig Beschäftigter arbeiten. So ehrenwert es ist, dass er die Firma retten will - aber lohnt es sich, dafür einen vierten Herzinfarkt in Kauf zu nehmen, den er möglicherwiese nicht überlebt? Nur - das muss dein Vater selbst entscheiden. Entscheidet er sich für die Firma, könnt ihr im Prinzip nichts machen. Vielleicht solltet ihr ihn immer wieder darauf hinweisen, dass ihr ihn nicht verlieren wollt und dass das Leben auch ohne seine Firma weitergeht.

Hey,

das klingt garnicht gut :(

Hab so was ähnliches mal mit nem Bekanten durchgemacht. War auch selbstständig aber erst 40 und fast genauso wie dein Dad. Hatte keinen Herzinfarkte aber 2 Nervenzusammenbrüche.

Es gibt dann solche Menschen die können nicht mehr ohne Arbeit und wollen alles möglich für die Familie tun. Aber da sollte man wirklich gut aufpassen. Nach den ganzen Jahren und dem Stress, hat er dann mit mitte 40 Burnout bekommen und das war dann garnicht mehr lustig. Musste aufhören zu Arbeiten und eine Therapie machen. Muss bis heute noch Psychologische hilfe annehmen.

Ich würde noch mal mit deinen Dad reden und Ihn klar machen was noch für Folgen auftretten können. Besonders wenn er schon 3 Herzinfarkte hatte.

Grüße

Dein Vater will die Familie ernähren. Das ist eine ehrenwerte Einstellung. Nun geht es im Betrieb nicht so gut vorwärts. Er wird Alles versuchen um die Familie vor den Ämtern zu bewahren welche wirklich unlustig handeln. Anstatt ihm Vorwürfe zu machen stellt sich mir die Frage, wie die Familie ihn unterstützen kann. Macht jemand die Büroarbeiten? Gibt es Ideen um Kunden zu gewinnen? Wie wäre es mit einem Internetauftritt für ihn? Und so fort. Er ist ja nun mal nicht Jesus und kann nicht Alles wissen und können.

Wie Massage geht kann im Netz recherchiert werden. Wenn er sich dann mal auf den Bauch legt und massiert wird oder ihm werden wenigstens die Beine massiert wäre das schon viel. Weiter gibt es Entspannungsmusik im Netz bei youtube.

Das Essen wirkt sich enorm auf unser Leben aus. Für ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sorgen kostet nicht so viel Geld wie immer behauptet wird. Alleine schon, ihm leckeren Tee in der Thermoskanne mitzugeben kann die Haushaltskasse enorm entlasten da die Discounter ein reichliches Sortiment haben.

Davon abgesehen ist es schwierig gegen Arbeitssucht anzugehen liegt diese tatsächlich vor. Ohne Einsicht wird das kaum gehen. Einsicht kommt aber nur dann auf wenn dazu die Möglichkeit besteht, ihm also Last abgenommen wird.

Gönne Deinem Vater die Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag! Hört auf ihn zu nerven, dann ist er auch weniger schlecht gelaunt. Wenn er betriebliche Schwierigkeiten hat kann Deine Mutter um ihn zu entlasten etwas für Eure Haushaltskasse tun, indem sie arbeiten geht.Und Du kannst auch Dein Taschengeld durch Babysitten oder so..aufbessern. Dann hat Dein Vater nicht allein die gesamte Verantwortung für Euer Überleben in einer Krisenzeit zu tragen.Und auch mal den Kopf etwas frei für gemeinsame Freizeit mit Euch..m.l.G. himako

Hallo Kira,

das klingt garnicht gut. Da musst du mit ihm Sprechen, aber nicht einfach ständing darauf bestehen das er nicht mehr Arbeiten soll. Sondern mit ihm über Folgen und Lösungen sprechen. Was ist das für ein Betrieb? Hat er den einene Vertreter? Kann man sich mehr Angestellte leisten? Will er nicht lieber verkaufen und in Häuser etc. investieren?

Es gibt viele Möglichkeiten, aber die beste ist einfach, greif ihm unter die Arme, zeig ihm das du für ihn da bist. Er wird das brauchen, er wird sehen das er auch außerhalb der Arbeit etwas hat, etwas für das er arbeitet.

Arbeiten um zu Leben! nicht Leben um zu Arbeiten.

Gruß Steve

du lebst so weit weg vom leben, daß mir dies, schon wie ein witz vorkommt!

die 12 jahre lebenserfahrung, die aus deiner antwort sprechen,

sollten dir verbieten, bei derartigen fragen mitzureden!

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@dollgar

Was soll dieser unnütze und verurteilende Kommentar?? Die Antwort von Ashur ist voll in Ordnung.

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Dein Vater ist mit seiner Firma verwachsen,und er selber ist ein Frack,Er würde auch keine andere Arbeit mehr bekommen.Er muss mit seiner Firma zurechtkommen,das heißt,Er muss damit überleben.So lange es irgendwie geht.Wenn Er dann nach Hause kommt ist Er ausgebrannt,vollkommen Fix und fertig.Verstehen kann Ihn nur jemand ,der aus einer Selbständigen Familie kommt,und weiß wie man heute zurecht kommt.Er muss so lange Arbeiten und jeden Euro mitnehmen.Fa-zieht,Ihr müsst Ihn nicht beeinflussen weniger zeit in der Firma zu verbringen,sondern Ihr müsst dafür sorgen,das Er seinen Frieden zu Hause hat..Dann wird Er sich auch wieder etwas erholen.Überlegt das mal,und macht es Ihm leichter.Denkt mal bitte um.

Wenn es euch in dieser Situation gut geht,könnt ihr ihn nach Möglichkeit entlasten.

Habt ihr Jobs bzw. Arbeit?Warum hat er zu Hause Stress.

Wenn diese Situation für die ganze Familie untragbar ist,dann hilft nur eine Familienkonferenz.

Aber im Prinzip muss er selber einsehen,dass es so nicht weitergeht.Er ist schon krank und wenn er bereits drei(!) Infarkte hatte,dann wird er beim nächsten sterben.Das behaupte ich ganz dreist,ohne weitere Diagnosen zu kennen.Kannst ihm auch gerne so sagen.

wenn er schon drei herzinfarkte hatte, dann ist er wohl offensichtlich schon "krank vom stress" ... weiß nicht was man gegen so ein arbeitstier unternehmen kann. Ich fürchte ja, solche menschen treten erst zurück, wenn mal ein schlag kommt, nach dem sie nicht wieder richtig auf die beine kommen ...

Sorry, zumindest weiß ich keinen optimistischen rat ...

Wenn die Firma so wenig abwirft, gibt es nur diese Möglichkeiten: Deine Mutter hilft stundenweise mit und entlastet dadurch den Vater. Er lernt, sich besser zu organisieren und dadurch Zeit zu sparen - dann kann er sich schonen. Ihr überlegt, wie man den Umsatz ankurbeln kann oder ein zweites Standbein angliedern, das Deine Mutter betreut. Außerdem sollte er mal auf Kur gehen...

schreibe ihm doch mal einen Brief mit deinen Ängsten... dass du Angst hast, ihn zu verlieren un dass du seine Arbeit und Aufopferung für euch schätzt.

Und zwar in Ich-Botschaften. "Ich habe Angst um dich" "Ich finde es toll dass du.... " "ich finde du solltest eher..." und nicht "Du machst dsa falsch, du bringst dich ins Grab" usw.

Sprich ihn einfach mal auf der Gefühlsebene an.

Wie soll er aber kürzer treten, wenn die Firma eh schon am Boden ist?

Indem er entweder einen Stellvertreter sucht, der ihn entlastet (der kann gern aus der eigenen Familie kommen) oder die Firma ganz aufgibt. Letzteres würde ich aber nur machen, wenn ich in einem Job unterkommen könnte.

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Wenn er bereits 3 Herzinfarkte gehabt hätte, würde er nicht mehr arbeiten!

Warum nicht ?

Das wäre nicht wirklich ungewöhnlich.

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Einerseits kann man Dein Vater verstehen, er kämpft für seine Familie, er will sie mit aller Kraft durch bringen!

Dass er schon Herzinfarkte hatte ist natürlich für ihn auch nicht einfach, im Gegenteil, er will die Firma mit aller Kraft retten, damit seine Familie versorgt ist!

Wenn er bis jetzt nichts draus gelernt hat, könnt Ihr solange Reden, wie ihr wollt, er hat nichts gelernt, will es nicht für wahr haben und glaubt es nicht, solange es ihm wieder einigermassen gut geht!

Ich kann das sehr gut verstehen, Dein Vater ist sehr Pflichtbewusst und will seine Familie gut versorgt wissen, sollte ihm doch noch etwas passieren, da könnt ihr Reden, soviel IOhr wollt!

Hat er denn niemanden, auf den er besonders hören würde, vllt. einen gute Freund, die können oft mehr bewirken als die eigene Familie,

Setzt Euch vllt. mal Alle an einen Tisch und macht ihm nochmal bewusst, wie Ernst es um seine Gesundheit steht, er verdrängt das indem er sich in die Arbeit flüchtet und glaubt es erst dann, wenn er sein Herz mal wieder spürt, was er bis jetzt wahrsheinlich verdrängt hat, nicht zuletzt wegen seiner Familie, dem sagt man auch Existenzangst!

Wenn er nichts daraus gelernt hat, ist es sehr schwierig, ihn zur Vernuft zu kriegen, die eigene Familie erst recht nicht!

Sein Arzt sollte halt mal wieder mit ihm Reden und ihm mal wieder klar machen, dass es wirklich halb zwölf geschlagen hat, vllt. kommt er dann zur Vernunft!

Ihr habt da keine Changen, denn sein Glaube ist, er tut es für Euch, will nichts wahr haben!

Ich wünsche Euch Allen, dass er auf jemand hört und etwas kürzer tritt! L.G.Elizza

vielleicht das er für euch machen will, was erreichen will Wv seit ihr den in der Familie ? übertreiben sollte er es auch nicht :S:S

Alles Gute deinem Vater und gute Besserung ;)

Schreck. Ihr seid in einer schwierigen Lage, alle 3. Ich fürchte, dein Vater ist wirklich gefangen in seiner Situation und sieht keinen Ausweg. Auf ihn einreden hilft leider gar nichts, im Gegenteil. Fragt ihn mal, was ihr tun könnt, damit er sich verstanden fühlt. Das wär mal hilfreich. Und ansonsten könnt ihr, fürchte ich, nichts anderes tun als ihm zuhause eine möglichst angenehme Atmosphäre zu bereiten, damit er da nicht auch noch Stress hat. Denn er tut all das ja für euch, aus seiner Sicht, auch wenn ihr lieber was anderes von ihm hättet. Wahrscheinlich ist da auch der Punkt, wo er sich nicht verstanden fühlt. Und leider wird er wohl wieder krank werden müssen, damit er sehen kann, dass es so nicht weitergeht....Schaut bitte, dass es EUCH, deiner Mutter und dir, gut geht, dass ihr nicht euer Wohlergehen über seines definiert, also dass es euch nicht schlecht geht weil es ihm schlecht geht - damit ist nämlich auch niemand geholfen. Tut was für euch, das euch Spass macht und ablenkt. Wenn es euch gut geht, hilft das eurem Vater auch. Viel Glück und deinem Vater gute Besserung!

p.s. gute Idee von elizza: Wenn es in Familie oder Bekanntenkreis jemand gibt, den er besonders respektiert und auf den er hört, dann bittet diese Person unbedingt, mal mit ihm zu reden. das hilft oft mehr als wenn es die Nächststehenden tun...

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Dann habt Ihr doch alles getan.

Ihm geht es wie vielen in mindergroßen Betrieben.

Sie kämpfen ums Überleben.

3 HIs hatte er schon??... Dann nimmt er das Leben nicht wirklich ernst.

Thats the play of live ^^

Wer nicht hören will, wird es fühlen.

Tja, was soll er tun? Selbstständigkeit ist brutal hart.

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