Mein Mann akzeptiert meine Kinder nicht.Was kann ich tun?

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Hallo, ist wirklich sehr schwierig...vor allem für dich!! Du stehst zwischen den Stühlen...ich würde um ein Gespräch bitten, wo ALLE an einem Tisch sitzen um sachlich sich sagen zu können, wie es besser funktionieren könnte...was einem wirklich stört. SACHLICHES Gespräch kann man schon eine Menge verändern.. versuche ihm genau gegenüberzustellen, wie sein Verhalten auf euch wirkt...zeige ihm die Unterschiede an seinem Verhalten wie er die zwei älteren behandelt und seine leiblichen Kinder. Vielleicht könnt ihr ja so eine Art "Familienberater/in" zu diesem Gespräch kommen lassen um zu vermitteln. Das natürlich vielleichft gerade im Moment die älteren die schwierigeren Kinder sind, ist doch klar...Pubertät ect. steht an. Die kleinen kann man da ja noch ganz gut führen...vielleicht kann man deinem Mann ja dies näher bringen, das es nicht an einem Kind liegt, egal ob deine oder eure, sondern er sollte beginnen zu lernen, nur das Verhalten kindgerecht zu sehen und sein Denken deine-unsere Kinder vollkommen in den Hintergrund zu stellen. Er muss sich doch auch fragen, warum hat jetzt dieses Kind so und so reagiert...ah ja, ist ja in der Pubertät...oder klick : ah ist ja im Trotzalter. Vielleicht kann man so sein Verhalten für ihn erklären wie es auf euch wirkt und es muss ihm vor allem klar sein, dass eine Gemeinschaft nur dann gut funktionieren kann, wenn alle Teile Akzeptanz finden, wo jeder sagen darf und kann was er denkt oder fühlt...wo Probleme miteinander besprochen werden um Lösungen zu finden. Klar hat eine Mutter oder Vater die Rolle des Führenden zugeteilt bekommen, aber einer Familiengemeinschaft muss ganz klar sein, das jeder Rechte und Pflichten hat...jeder muss seinen Beitrag dazu leisten...Ich denke er darf sich einfach aus dieser Rolle nicht "schälen" - ich bin der Vater, ihr habt das zu tun, was ich sage...sondern ich bin der Vater und höre mir an was ihr/du zu sagen habt, um auch mitzuhelfen, dass das Verhältnis besser wird oder konstant wird. LG :)

Seit wann hast Du denn dieses Problem? Ihr seit seid 5 Jahren zusammen! Ich hoffe mal sehr, dass Deine Kinder nicht fünf Jahre unter dieser Situation zu leiden hatten. Ich kenne natürlich Eure Situation nicht aber für mich würden meine Kinder immer an erster Stelle stehen und ich würde meinem Mann richtig Druck machen. Und wenn er nicht reagiert, dann würde ich auch die Konsequenzen zu Gunsten meiner Kinder ziehen. Denn auch für seine leiblichen Kinder ist er so kein gutes Vorbild. Deine Tochter wird mitten in der Pubertät sein und Dein Sohn fängt gerade damit an. Da sind Kinder schon mal schwieriger und als "Vater" sollte er darauf Rücksicht nehmen. Ich hätte allerdings auch keinen Mann geheiratet, der meine Kinder nicht akzeptiert.

Ich finde, dass es eine schrecklich Situation ist und ich bin mir sicher, dass deine älteren Kinder unter der Situation leiden. Die Kinder wurden schon einmal sehr verletzt, weil der leibliche Vater sie in Stich gelassen hat und nun werden sie weiterhin verletzt. Ich frage mich, ob dein Partner sie von anfang an, wie Kinder 2.Klasse behandelt hat oder ob es sich geändert hat? Ich könnte an deiner STelle nicht mit einem Mann glücklich werden, der sich nicht um meine Kinder bemüht. Er kennt die Kinder jetzt 5 Jahre und verhält sich so herzlos. Vielleicht wäre auch eine Idee, dass er einmal die Woche, nur was mit den älteren macht, um die Mauer zu brechen.Falls alles nichts bringt: Als Alleinerziehende hat man es sehr schwer, aber manchmal ist es der beste Weg. Rede offen mit deinen älteren Kindern, wie sie die Situation beurteilen. Offenheit kann zu besserem Verständnis führen. Alles Gute für dich und deine Familie. Warum habt ihr die Beratung abgebrochen?

Es wundert mich, dass Du das schon fünf Jahre lang aushältst und sogar unter diesen Umständen noch ein weiteres Kind hast zeugen lassen. Andererseits: Wenn Deine Kinder den Stiefvater so mögen, wie er ist, empfinden sie es womöglich ganz anders als Du.

auch ein guter Einwand! Manchmal kommt einem als Mutter manches unfair vor, wo die Jugend ganz lässig reagiert. Bleibt auf alle Fälle alle miteinander im Gespräch

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@pezzi

Die Mutter fühlt sich natürlich als Beschützerin, das ist ja auch ganz natürlich. Aber wie die "Jung'schen" das empfinden, kann man nur im Gespräch klären. DH für pezzi!

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Meine Kinder sind in einem ähnlichen Alter und auch die eigenen sind da nicht einfach. Vielleicht projizierst du Konflikte schnell auf die Tatsache, dass er nicht der Vater ist und damit weniger auf den Konflikt selbst. Klar sind eure gemeinsamen Kinder erstmal pflegeleichter, kindlicher, süßer und knuddeliger und klar hat er zu denen natürlicherweise eine andere Bindung. Trotzdem ist es ein weiter Weg von "andere Bindung" zu "nicht akzeptiert".

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