Mein Irish Setter zieht stark, hilfe ich kann nicht mehr.

 - (Hund, Hundeerziehung, Irish Setter)

23 Antworten

anjanni, ich hab auch geschrieben wir waren in zwei verschiedenen Hundeschulen & das brachte nichts. & auslauf bekommt sie auch , man geht mit ihr 3-mal täglich ca. 30 min spazieren & dann kann sie(wenn es nicht grad heftig regnet/schnei) in unserem garten rumlaufen & ca. 2-3 mal in der woche fährt man mit ihr auf so ein großes auslaufgebiet für hunde, wo sie mit anderen spielen, baden & rumrennen kann.

3x 30 minuten im menschen spaziertempo ist viel zu wenig für nen setter!!!!!!!!!!

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& das mit dem angewurzelt stehen bleiben versuche ich immer wieder aber irgentwie ist es ihr egal & sie zieht weiter bis ich dann fast hinfalle weil sie mich zieht . Auch manchmal halte ich mich an z.B. einen Baum / zaun, Straßenlaterne oder fest damit sie mich nicht umkippt wenn ich angewurzelt stehen bleibe..

sag mal, wie alt bist du denn???

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Ruckartig die Richtung wechseln. Sooft wiederholen, bis er Dich anschaut und Aufmerksam wird. in diesem moment loben. rennt er wieder los, gleich Spiel nochmal. immer wieder das kommando "HIER" verwenden. Oder was auch immer. Schaut er Dich an, gibts Leckerchen. das dauert ein paar tage, aber Du mußt hartnäckig durchhalten. mit normalen Spaziergang hat das erstmal nichts zutun. er muß erst an der Basis korrigiert werden. Sei aber sehr konsequent und laß nicht einmal was durchgehen. ist etwas nervig und Du kommst nicht weit von der Stelle, aber es lohnt sich. Nur so wird erbegreifen, das sich ein Spaziergang nur lohnt, wenn er ordendlich an der lockeren leine läuft. Wenn nicht, gehts halt die ersten male direkt wieder nach Hause.

ja klar, und wo soll der Hund mit seiner ganzen Energie hin?

Ein Setter ist kein Hund, der sich mit 30 Min. an der Leine "spazieren gehen" zufrieden gibt und bevor der Hund nicht einen ordentlichen Auslauf hat, wird das nix mit dem Leine gehen.

Am besten gibt man den Hund ab und zwar dahin wo er artgerecht gehalten wird.

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@guterwolf

Toler Kommentar, Guterwolf!! Dann lies erstmal richtig!! Sie hat geschrieben, das sie einen Garten haben, in dem er den ganzen TAG TOBEN KANN:. Da kann er seine Energie loswerden! Als erste muß mal die Erziehung ran. und so an der Leine reißen ist gefährlich für Frauchen und Hund!! das muß er einfach erstmal lernen! Das ist wichtiger als alles andere! Wenn er das nicht beherrscht und nicht auf Frauchen achtet, kann man ihn auch nie ableinen und der Auslauf bleibt eh auf der Strecke!

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@Faucher

Keine Bange, ich habe schon richtig gelesen. Kenne nur keinen Hund, der im eigenen Garten tobt und rennt...es sei denn, Mensch beschäftigt sich mit ihm.

Habe auch einen großen Garten, komischerweise will mein Hund immer raus - Garten kennt er, ist langweilig. Mir ist auch bisher verborgen geblieben, dass mein Hund allein im Garten tobt?!

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@guterwolf

Also meiner tobt im Garten umher wie ein Irrer! Was für einen langweiligen Hund hast Du denn??Und bei Iherer Frage ging es um ein gravierendes Problem, nicht um Hundeauslauf!. Den wird er auch nie bekommen, wenn das Problem nie beseitigt wurde!! Denk mal nach!

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@Faucher

ich denke und denke : was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und wer es nach 5 Jahren noch nicht geschafft hat, dass der Hund auf rufen kommt und einigermaßen an der Leine geht, sollte vielleicht lieber Fische halten.

Wenn jeder Hund erst Auslauf bekäme wenn er IA bei Fuss geht wäre die Welt um viele Hunde ärmer.

Deiner mag im Garten toben, für einen Jagdhund ist das totes Revier, da reizt den nix. Und mein Hund tobt nur dann wenn ich als "Spielkamerad" dabei bin oder hat dein Hund gelernt mit sich selbst zu spielen???

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@guterwolf

Sorry, ich habe einen Shiba!!" ein Jagd-und Wachhund schlechthin!!. Du hast echt keine Ahnung!! Was ist denn Dein Rat für den Setter außer dummes Gerede??? Sorry, mein Lieber, aber sie sucht immernoch nach Hilfe und Rat!! Da konntest Du bisher mit Deinem Gesabbel nichts beisteuern!

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@Faucher

na ja, früher wurde diese Rasse für die Jagd verwendet, heute sind sie eher Begleithund.

Reg dich bitte nicht so auf, das schadet deiner Gesundheit und macht Falten...

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@guterwolf

Ich reg mich nicht auf, Liebchen! Ich diskutiere gern mit Dir . Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind! Das macht es ja so spannend. Übrigens-der Shiba hat noch einen laaangen Weg zum Begleithund!!. Der ist so stoisch und stur-das braucht noch eine Entwicklung Zeit! ;-)

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@Faucher

siehste, der Ton gefällt mir schon besser-:)

ich diskutiere auch gern, aber ein gewisses Niveau sollte schon sein, oder?

Übrigens hatten wir auch mal einen sturen Jagdhund, den ich heiss und innig geliebt habe. Einen Shiba finde ich auch toll, wäre aber - aufgrund der Erfahrungen - nichts mehr für mich. Zu anstrengend.

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@guterwolf

Da muß ich Dir rechtgeben. Er ist in der Tat sehr anstrenegend. Dennoch möchte ich ihn nicht mehr missen!Aber sag, was machen wir nun mit dem Setter???!! Sie braucht doch Hilfe.... Was machen wir nun mit ihR?

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@Faucher

tja, da ist guter Rat teuer. Stell dir vor du bist ein Hund mit einem starken Bewegungsdrang. Frauchen holt die Leine, du freust dich: es geht raus. So, dann bist du draussen, willst laufen, rennen - geht aber nicht, Frauchen ist ja am anderen Ende der Leine. Was machst du: ziehst wie verrückt weil du dich bewegen , laufen willst - notfalls auch mit einem Hindernis an der Leine, ist nur mehr anstrengend für dich.

Wenn du jetzt wüsstest, Frauchen geht mir mir zu einer großen Wiese, da kann ich rennen und mich richtig auspowern, ich muss nur kurze Zeit brav neben ihr her tappen, würdest du evtl. weniger ziehen...

So lange Frauchen deinem Bewegungsdrang nicht gerecht wird, so lange sehe ich keine Möglichkeit, dass du brav an der Leine gehst.

Wenn du allerdings einen schönen langen Gang hinter dir hast, gerannt bist, dich austoben konntest, wäre eine gute Gelegenheit auf dem Heimweg das "bei Fuss gehen" zu trainieren. Vielleicht bist du dann sogar froh, dass du nicht mehr ziehen musst.

Unsere Nachbarin hatte 3 Setter in Folge, sie ist regelmäßig mit dem Hund gelaufen: morgens 1 Stunde, nachmittags bis zu 2 Stunden und abends nochmal 1 Stunde - dabei konnte der Hund immer frei laufen und ging auch entsprechend friedlich an der Leine.

Ich denke, ohne professionelle Hilfe wird das nix und ohne entsprechenden Auslauf schon mal gar nicht.

So, das ist meine Meinung und wir können diskutieren.

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@guterwolf

Tja...Hmm. Recht hast! Aber wie soll er das nun umsetzen?? Ich selbst hätte genügend Zeit, daran zu arbeiten.Aber nicht jeder Kann diese Zeit aufbringen. Also-Hundeschule ist ein absolutes Muß!! Ohne dem geht hier garnichts! Die Tips, die ich gab sind ohne für und wieder, aber dennoch sollte prof.Hilfe hier tätig sein! Das schlage ich ich auch vor!

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Liebe LanaMonaSanta! Mit einem der an der Leine permanent zieht macht das Spzierengehen keinen Spaß.

Vielleicht helfen ein paar grundsätzliche Tipps zur Leinenführigkeit.

Es stellt sich die Frage wozu ist die Leine überhaupt da? Ganz bestimmt nicht zum Führen.Ich höre schon förmlich die Aufschreie die durch dieses Forum gehen. Aber ich bleibe dabei- die Leine ist zum Sichern da. Führen kann ich den Hund mit Körpersprache.

Eine gute Leinenführigkeit beginnt beim Hundeführer-wenn ich nicht möchte dass mein Hund zieht muß ich als Hundeführer ersteinmal aufhören an der Leine zu ziehen.

Erster Trainingsschritt wäre - achtsam mit der Leine umgehen

.Es ist schnell passiert, dass der Hund irgendetwas schnüffelt,es dauert uns zu lange und er wird komentarlos weitergezogen. Auch ein Richtungswechsel oder nach längerem Stehenbleiben- anstatt dass man den Hund darauf aufmerksam macht .....(komm wir gehen weiter)... wird er einfach mitgezogen.

Wie soll dein Vierbediner verstehen,dass das Ziehen unerwünscht ist, wenn wir selber ****ziehen?!**

Möglicherweise ist die Leine zu kurz* (drei Meter wäre die Ideale Länge)damit sich der Hund auch wirklich frei bewegen und auch mal bei einem interessanten Geruch schnuppern kann ohne sofort ins Ziehen zu kommen.

Suche dir eine reizarme Gegend - gib ihm ein Hör und ein Sichtzeichen zeige mit der Hand in die Richtung in die ihr gehen wollt.Lobe ihn wenn er locker mit dir geht. Und jetzt kommts- bevor er ins Ziehen kommt wechsle die Richtung mit Hör und Sichtzeichen. Vermeide längere Strecken die Geradeaus gehen - sie verleiten zum Ziehen. Gehe lieber eine Acht oder ein Viereck aus. Setze dein Timing so dass er nicht ins Ziehen kommt. Methoden die den Hund frustrieren ( wie Leinenruck und Stehenbleiben bis zum Abwinken sind nicht sinnvoll)

Viel gescheiter ist es dem Hund aktiv zu zeigen was du von ihm möchtest. Achte auch darauf dass er vor dem Training ein wenig Dampf ablassen kann. Die Trainingseinheiten sollten nicht länger als 10 Minuten sein. So - jetzt wünsche ich dir locker Spaziergänge. ilsemarie

DH - vor dem Training Dampf ablassen ist schwierig, wenn man 30 Min. mit dem Hund spazieren geht...

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3 x 30 Min. hört sich zwar gut an, ist aber für einen Setter peanuts und auch noch an der Leine!

Rumrennen im Garten ersetzt kein Auslaufen in der freien Natur, da powert sich kein Hund aus.

In welcher Hundeschule warst du denn, dass die nicht in der Lage sind, dem Hund das ziehen abzugewöhnen?

An dem ziehen merkst du, dass dein Hund den Drang zu laufen hat. Und 30 Min. an der Leine ist für keinen Jagdhund befriedigend.

Ich bin der Meinung, dass du deinen Hund nur ruhiger bekommst, wenn sie den ihr gebührenden Auslauf hat und das nicht 2 x in der Woche, sondern täglich!!! Wenn sie wegrennt und erst nach 2 Stunden wieder kommt, hast du sie sehr wenig erzogen , denn die Grundkommandos wie HIER oder KOMM sollte ein Hund schon können.

Einen Rat würde ich dir geben:

such dir mal einen netten Förster, Jagdaufseher o.ä., die kennen sich in der Regel mit Jagdhunden aus oder geh ins Internet, da gibt es zig Foren wo ausschließlich Jagdhunde behandelt werden.

Ein Freund von uns hat einen Rhodesien R., der geht 2 x am Tag mindestens 1 Stunde und abends werden ca. 10 km mit dem Fahrrad gefahren, wobei der Hund auch frei laufen kann. Der Hund ist die Ruhe in Person, da er den nötigen Auslauf bekommt. Auch solltest du deinen Hund geistig beschäftigen (auf den Spaziergängen oder zu Hause).

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