Mama gestorben - ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll

Support

Liebe/r lory95,

wir hoffen, dass Du mit Hilfe der gutefrage.net-Community guten Rat in dieser schweren Zeit findest. Sprich bitte zusätzlich mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüsse und alles Gute

Julian vom gutefrage.net-Support

346 Antworten

Erstmal: mein herzliches Beileid. Ich glaube jeder Mensch sucht nach einem Geheimrezept um seine Trauer zu verarbeiten wenn ein geliebter Mensch gegangen ist. Doch die Wahrheit ist- ein geheimrezept gibt es nicht! Mein eigener Vater starb vor 16 jahren an einem Badeunfall, damals war ich 9! Es ist schrecklich so etwas zu erleben und deswegen kann ich dir nur raten- DU DARFST TRAUERN! Du musst sogar trauern. Deine Trauer herunterzuschlucken ist nur ungesund! Behalt deine Mama in guter Erinnerung. Wenn du sie vermisst mach dir all die schönen dinge bewusst die du mit ihr erlebt hast und sei dankbar für die Zeit die ihr gemeinsam hattet! Ich würde dir gern sagen dass es irgendwann nicht mehr wehtut, aber auch das wäre gelogen. Sicher, es wird leichter- aber es wird auch in 20 Jahren noch momente geben bei denen du an sie denkst und sie vermissen wirst! Und das ist richtig so!!!! Ich weiss das sind keine schönen Aussichten. Ich kann dir deshalb nur empfehlen psychologische Hilfe in anspruch zu nhemen. Das ist keine Schande und würde dir vielleicht gut tun. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste zeit und freunde/familie die dir trotz allem die nächste Zeit ein wenig erträglicher machen können und ab und zu ein Lächeln in dein Gesicht zaubern können. Viele Grüße

Das was du erlebst ist schrecklich. Die Mutter meiner besten Freundin ist vor 3 Jahren gestorben. Sie brauchte viel Zeit, und als sie mir irgendwann erzählt hat wie es für sie war musste ich weinen. Ich schämte mich, weil ja ihre Mutter gestorben war und nicht meine. Aber sie hat mich nur ganz lieb in den Arm genommen und mich verstanden. Ich fühle mit ihr, ich liebe sie wie eine Schwester und leide auch mit. Ihr Vater hat eine neue Frau und ein Baby und das ist nicht leicht für sie, da sie sich mit ihrer Stiefmutter nicht gut versteht. Ich bin zum Reden da wenn sie es braucht, und weiß gleichzeitig dass ihre Mutter ein ganz toller Mensch war, denn jedesmal wenn ich das Bild von ihr auf dem Nachtisch meiner Freundin ehrfürchtig ansehe, weiß ich, dass sie ihre Tochter jede Sekunde ihres Lebens geliebt hat. Ich hoffe du hast auch eine Freundin, wie meine es ist.

Ich will jetzt nichts schreiben von wegen, sie ist immer bei dir und so. Das ist sie und ich denke das weißt du. (von den gefühlt 500 Antworten ganz zu schweigen) Ich will nur sagen, dass es egal ist wieoft ihr euch gestritten, angeschrien oder gezickt habt. Denn ich weiß, dass du deine Mama liebst. Und ich will nur sagen,dass auch sie dich immer geliebt hat, und lieben wird. Glaub dran, das hilft. Ich wünsche dir viel Glück. ♥

Hallo lory95, ich glaube ich kann dich sehr gut verstehen, ich habe vor 4 Jahren meinen einzigen Bruder verloren, jetzt habe ich noch 3 Schwestern, aber der 30.05.2008 war der schlimmste Tag meines Lebens. Ich war gerade auf dem Sprung zur Schule, aber dann kam schon der Anruf, dass er einen Motorrad Unfall hatte, ich habe gefragt, ist es sehr schlimm kann ich in die Schule gehen ? Nein, ist nicht schlimm ich kann in die Schule gehen ok. Ich habe meinen Eltern bescheid gegeben, sie sollen doch sofort zu meinem Bruder an die Unfallstelle fahren - ich bin in die Schule gefahren, war keine 5 minuten in der Schule, dann kamen schon die ersten zu mir her und meinten zu mir mein Bruder ist tod, was ich denn in der Schule mach. Ich dachte mir nichts, da es ja eben hieß, es sei nicht schlimm, als ich von der Schule nach Hause kam sah ich den Rettungswagen vor der Tür ich habe mich gefreut, weil ich dachte mein Bruder ist zu Hause und wird eben verarztet, doch dann alles andere, die ganze Familie saß am Tisch jeder hat geweint, der Arzt kam zu mir, hat mir dann berichtet, dass mein Bruder vor 10 Minuten in der Unfallklinik verstorben ist, das war die schlimmste Nachricht für mich. Es gibt verschieden Phasen der Trauer, die auch ich durchgemacht habe -in der ersten Phase, Nicht-Wahrhaben-Wollen: Der Verlust wird verleugnet, der oder die Trauernde fühlt sich zumeist empfindungslos und ist oft starr vor Entsetzen: „Es darf nicht wahr sein, ich werde erwachen, das ist nur ein böser Traum!“ Die erste Phase ist meist kurz, sie dauert ein paar Tage bis wenige Wochen. - In der zweiten Phase werden durcheinander Trauer, Wut, Freude, Zorn, Angstgefühle und Ruhelosigkeit erlebt, die oft auch mit Schlafstörungen verbunden sind. Eventuell setzt die Suche nach einem oder mehreren „Schuldigen“ ein (beispielsweise Ärzte, Pflegepersonal) in der dritten Phase Suchen, finden, sich trennen: In der dritten Trauerphase wird der Verlorene unbewusst oder bewusst „gesucht“ – meistens, wo er im gemeinsamen Leben anzutreffen war (in Zimmern, Landschaften, auf Fotos, auch in Träumen oder Phantasien …). Mit der Wirklichkeit konfrontiert, muss der oder die Trauernde immer wieder lernen, dass sich die Verbindung drastisch verändert hat. In der vierten Phase - Neuer Selbst- und Weltbezug: In der vierten Phase ist der Verlust soweit akzeptiert, dass der verlorene Mensch zu einer inneren Figur geworden ist. Lebensmöglichkeiten, die durch die Beziehung erreicht wurden und die zuvor nur innerhalb der Beziehung möglich gewesen sind, können nun zum Teil zu eigenen Möglichkeiten werden. Heute seh ich mir oft Bilder von ihm an und denke mir wahnsinn, was war das für eine tolle zeit mit ihm - ich geh jeden Abend spazieren und jeden Abend am Grab vorbei ( auch wenn es für mich schwer ist ) rede mit ihm, aber danach denke ich mir schön jetzt hast du mit ihm geredet und mir gehts wieder super =) ich bin glücklich, wenn ich heute mit Freunden von ihm über alte ZEiten rede usw. ich hoffe du bist und bleibst stark ich glaub an dich du schaffst das. Liebe Grüße, viel Kraft und alles Gute sArAhLii

Wie fühlt der Tod sich an? (Mama, Herzinfarkt)

Hallo,

Ich bin mittlerweile 16 Jahre alt. Als meine Mama vor 2 Jahren die Erde verlassen hat, ist mein Herz daran kaputt gegangen. Ich bin adoptiert und hatte deshalb immer wenig Kontakt zu meiner Mama. Eine Stunde bevor sie jemand tot in ihrer Wohnung gefunden hat, habe ich mit ihr telefiniert. Sie klagte über Rückenschmerzen. Dann hatte sie wohl einen Herzinfarkt. Sie war schon lange krank, aber eher psychisch. Hat sie aufgehört zu kämpfen? Meine Mama fehlt mir sehr und nach ihrem Tod hatte ich ebenfalls das Bedürfnis den Tod zu spüren. Ich habe mich nie getraut über meine Mama zu reden, das würde mir zu schwer fallen.

An was hat sie gedacht, bevor sie gestorben ist? Ich würde mich über jede Antwort freuen.

...zur Frage

Mama kennt mich irgendwie nicht?

First-World-Problems.

Ich denke zwar, dass meine Mama irgendwie mit absolut allem überfordert ist, aber das mindert mein Leiden nicht wirklich.

Ich habe das Gefühl, als würde mich meine Mama nicht kennen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber sie bekommt es einfach nie hin, mir eine Freude zu machen, mich zu trösten oder irgendetwas ähnliches.. Beispielsweise verzweifelt sie schon daran, den Adventskalender zu füllen, wenn ich keine Süßigkeiten möchte. Sie findet nie die richtigen Worte, versteht meine Worte und Signale nicht.. Geschenke musste ich mir schon immer selbst aussuchen, weil sie einfach kein Gefühl dafür hat, was mir gefällt.. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll, damit sie sich mehr bemüht oder mich besser kennt..

...zur Frage

vater gestorben bitte um hilfe mama dreht durch was kann ich tun?

hi leute ich rede normalerweise nicht so über meine gefühle aber ich sehe jetzt bald keinen ausweg mehr:(mal ein kleines bild ich bin 14 und vor zwei monaten(mit noch 13) starb mein vater an krebs :( es war ein langer schwerer weg und klar fehlt er mit ich komme aber denk ich wirklich gut damit klar(vlt hab ich das auch noch garnicht realisiert). ich denke nicht daran das ich so arm bin und er mir so fehlt und ich traurig bin ich bin seit anfang an der einstellung das es das aller aller beste ist das er nun in friedlichem einschlafen sterben durfte und das "freut" mich sogar für ihn wenn er mir besonders fehlt denk ich einfach daran das es ihm jetzt super gut geht und dann freu ich mich sogar für ihn ich erzähle ihm meinen tag und lache und es ist als wäre er da nur halt hat er keine schmerzen so wie es mir geht komm ich wirklich super klar auch meine schwestern glaub ich kommen damit gut klar aber meine mama nicht so... wir wohnen in einem großen haus alle ausgezogen nurnoch meine mama und ich im haus gegenüber mein opa der nicht gehen kann zum glück wohnt meine oma auch noch nebenan aufjedenfall haben wir glück das wir so viel geld früher schon gesparrt haben denn sonst würd es jz mim geld knapp werden auf jedenfall stresst sich meine mama extrem sie meint sie muss plötzlich alles putzen ausmisten das tun und das tun sie dreht komplett durch und ich weiß nicht was ich tun soll :( ich helfe ihr wo ich kann aber geh ins 4. gym und das is eben für mich auch besonders wichtig weil ich nachher in eine HTL will... meine mum macht durchgehend irgendwas odet spieelt ihr "süchtlerspiel"  sie nimmt ab und ich weiß nicht was ich machen kann außer ihr helfen und sagen jetzt hör mal auf und entspann dich.... ist oder war jemand in der gleichen situazion? sorry das es so lang wurde :(

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?