Meine Mama ist tot, ich vermisse sie so- Wie kann ich mit diesem Schmerz umgehen?

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6 Antworten

Es tut mir sehr leid, dass Deine Familie mit diesem schweren Verlust zurecht kommen muss.

Diesen Unfall miterlebt zu haben, hat gewiss traumatische Auswirkungen, für die Du und Deine Schwester professionelle Hilfe in Anspruch nehmen solltet, wenn Ihr das Gefühl habt, alleine nicht damit fertig zu werden!

Ich war noch etwas jünger als Du, als meine Mutter starb - ich weiß genau, wie Du dich fühlst.

Auch, wenn Du es jetzt nicht glauben kannst, wird es mit der Zeit erträglicher und man kann mit dem Schmerz umgehen. Allerdings wirst Du Deine Mutter für immer vermissen. Gerade, in den Momenten, die Du selbst schon angesprochen hast - der erste Liebeskummer, Schulabschluss, Heirat etc. Ihr Rat und aufmunternde Worte werden Dir stets fehlen.

Ein klein wenig Trauer bleibt wohl leider für ewig...

Versuche, Dich an all die wundervollen Augenblicke zu erinnern.

Vergiss nicht, dass auch Dein Vater einen großen Verlust erlitten hat und nun die Verantwortung für Dich un Deine Geschwister ganz alleine trägt. Tröstet und stützt Euch gegenseitig und seid verständnisvoll - jeder bewältigt seine Trauer auf andere Art und Weise.

Lass' den Kopf nicht hängen - der Schmerz ist beinahe unerträglich, ich weiß das - lass' Deine Trauer zu und vertraue darauf, dass es wieder besser wird.

Alles Gute!

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Hallo Rosi, zuerst einmal möchte ich dir mein herzlichstes Beileid zu deinem Verlust ausdrücken und wäre ich bei dir, würde ich dich ganz fest umarmen.

Der Schmerz wird niemals ganz weggehen. Es wird immer Situationen geben, in denen du an deine Mama denken wirst. Und das ist auch gut so, denn so bleibt sie immer ein Teil von dir und somit ein Stück unsterblich. 

Du musst für deine Geschwister nicht stark sein, wenn du weinen möchtest dann weine. Weine alleine oder weine gemeinsam mit deinen Geschwistern.

Mit der Zeit wird es leichter werden und der Alltag wird wieder einkehren, aber das bedeutet nicht, dass du deine Mutter dann nicht mehr vermissen wirst.

Ich wünsche dir noch viel Kraft und Liebe für die Zeit die noch vor dir liegt.

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Mein herzliches Beileid :(
Ich weiß genau wie du dich fühlst. Ich selbst habe meine beiden Brüder verloren. 

Jeder geht mit dem Schmerz anders um, aber ich kann dir sagen wie ich es mehr oder weniger verkraftet hab. 
Also zunächst war ich genauso traurig wie du. Als mein einer Bruder auch an einem Autounfall gestorben ist habe ich mich genau so leer gefühlt. 
Mein anderer Bruder hat sich das Leben genommen. Dann hab ich halt viel nachgedacht, zuerst darüber wie er sich wohl gefühlt hat und was ich ihn dazu getrieben hat. Ich wollte eben verstehen. Dann hab ich auch oft über mich und mein Leben nachgedacht und realisiert, dass die ganze Trauer nichts bringt. Ich will es eben besser machen, als mein Bruder und versuchen glücklich zu werden. Ich habe versucht immer zu realisieren, dass ich mich schlecht fühle. Immer wenn ich es realisiere denke ich mir, dass ich einen anderen Weg einschlagen möchte und versuche positiv zu denken. Die Einstellung, die man hat sollte positiv sein. Es hängt von dir ab glücklich zu sein und du kannst nichts und niemandem die Schuld dafür geben, dass du dich leer fühlst. Seit dem ich das Begriffen habe lebe ich generell viel glücklicher und ich denken immer, wenn mein Bruder es nicht geschafft hat glücklich zu werden, wirst du es halt...

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Richte doch einen kleinen Gedenkaltar ein, auf dem Fotoalben liegen und auf dem eine Gedenkkerze steht.

Du zündest die Kerze immer an, wenn Du in der Nähe bist und - da sowas die Trauer aufrecht erhält - nimmst Dir vor, dass Du aufhören wirst zu trauern, wenn die Kerze kommplett niedergebrannt ist.

Mit der Zeit wirst Du merken, dass der Traueraltar selbstversändlich wird und die Trauer ebenso nicht mahr so stark in Dein Blickfeld rückt.

Bedenke: Trauer ist gut und nötig, doch Deine Mutter hätte sicherlich nicht gewollt, dass Du für immer und ewig trauerst, sondern, dass Du was aus Dir und Deinem Leben machst. Sprich mit anderen offen über sie und lass von von Mal zu Mal weiter los; man sagt nicht umsonst "zu lange Trauer hält die Toten auf der Erde fest und hindert sie daran ihren Weg fort zu setzen".

Ich hoffe, dass ich etwas weiterhelfen konnte ... mein Beileid.

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Der Schmerz wird nicht verschwinden, aber er wird geringer werden. Du und deine Geschwister sollten alle die Hilfe eines Psychologen in Anspruch nehmen. Das kostet euch nichts und selbst die Organisation dessen übernimmt bestimmt jemand für euch. Evtl kann das Jugendamt euch an einen vermitteln.

Dass man sich in der Situation fühlt, wie du beschreibst, ist normal. Du hast aber keineswegs deine Seele verloren, deine Stimmung ist lediglich gedrückt. Verlier nicht die Hoffnung, dass das wieder aufwärts geht. So etwas benötigt Zeit.

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Hey,wenn du willst...kannst du mich per Email anschreiben!.Ich habe das selbe durchgemacht wie du,nur mit meinem Vater!.:(
Wenn du willst schreib mich an:
Annastasiawagner815@gmail.com

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