Magnetmotor, warum funktioniert es nicht?

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7 Antworten

ist dir schon mal aufegefallen, dass man im gesamten video die offenenen enden des kabels vom ventilator nicht sieht? und die hand, die den ventilator hält, bleibt verdächtig ruhig über der stelle wo wahrscheinlich das Loch im Boden ist, wo das kabel verschwindet.

setz dich mal auf dein fahhrad wenn du was hast, fahr damit an einen berg, und stell dich so hin, dass das rad berg auf zeigt, dann stell dich aufs pedal, drück fest nach unten und hoffe darauf, dass sich das rad alleine berg auf bewegt....

GENAU dass das geht, will uns das Video nämlich weis machen. spätestens wenn sich die magneten nämlich schräg von unten dem feld nähern wollen, würden sie wohl vom magentfeld abgestoßen.

das magentfeld ist nämlich kein wasserstrahl oder laser der gebündelt gerade aus schießt.

sollte es dir tatsächlich gelingen, einen, nennen wir es "magnetlaser" zu erfinden, der ohne energie von außen auskommt, dann könnte es tatsächlich klappen...

tandiemen dafür, dass ich dich auf die idee gebracht habe, werde ich keine verlangen, da ich mir einfach zu sicher bin, dass es dir nicht gelingen wird. abgesehen davon schätze ich dich so ein, dass du so wie so nicht mehr an mich denken wirst.

lg, Anna

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Das mit der "freien Energie" ist ein riesengroßer Schwindel, der vor allem von denen verbreitet wird, die an den teuren Spezialmagneten verdienen.

Angeblich soll Nicola Tesla diese freie Energie entdeckt haben ud sogar Patente zur Nutzung angemeldet haben. Diese Patenete habe ich mir im Original angeschaut um festzustellen, dass diese überhaupt nichts mit freier Energie zu tun haben, sondern da geht es um die Konstanthaltung der Frequenz eines Generators, der von einer Dampfmaschine mit Drehzahlschwankungen angetrieben wird.

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Es gibt genug Platz in dem Gehäuse des Lüfters um darin einige Knopfzellen und etwas Elektronik zu verstecken. Es genügen die kleinsten verfügbaren Knopfzellen, denn das Gerät muss ja nur eine Betriebszeit von einigen Minuten haben. Die nötige Steuerelektronik lässt sich heutzutage mit wenigen Bauelementen konstruieren, so das sie auch noch in das Gehäuse passen.

Wenn man einen Magneten auf den Sptzen der Flügel des Lüfterrades mit Hilfe eines weiteren Magnetes wegdrückt muss der Magnet auf der Spitze des nächsten Flügels sich näher an den Wegdrückmagneten heranbewegen. Dabei wirkt auf ihn aber genauso eine Kraft wie auf den Magneten den man wegdrücken möchte. Das Lüftterrad dreht sich höchstens solange bis beide Kräfte gleich groß sind. Wenn du den theoretischen Hintergrund wissen möchtest dann lies in einem guten Buch über Thermodynamik den Abschmitt über das Perpetuum Mobile.

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In dem angehängten Video hat man das irgendwie hin getrickst, vielleicht mit Batterien, die im Gehäuse eingebaut sind. Wie genau ist aber auch eigentlich nicht wirklich von Belang.

Ich selbst habe auch schon darüber nachgedacht, wie man ein "Perpetuum Mobile" konstruieren könnte. Da war ich allerdings 12 Jahre alt war und hatte schlicht und einfach noch keine Ahnung von der Welt in der wir leben, geschweige denn so etwas wie naturwissenschaftliches oder technisches Verständnis.

Warum kann es kein Perpetuum Mobile geben? Ich versuche mich kurz zu fassen.

Eine in diesem Zusammenhang irreführende und unglückliche Formulierung ist, wenn davon gesprochen wird Energie zu "erzeugen" oder zu "produzieren". Was wir tun ist immer folgendes. Wir nehmen bereits vorhandene Energie und wandeln sie in eine Form um, in der wir sie nach unserer Vorstellung besser für uns nutzen können.

Energieumwandlung wäre als Begriff deutlich gelungener als Energieerzeugung, weil alleine der Begriff "Energieerzeugung" unglücklicherweise impliziert, wir könnten eine Energie, physikalisch betrachtet ein Vermögen zum verrichten einer Arbeit, aus dem Nichts hervor zaubern. Um es noch einmal mit aller Deutlichkeit zu sagen, Energie kommt nicht aus dem "Nichts"! LOL :D

Es würde etwas zu weit führen, die witzige Idee zu entwirren, man könne mit einer Hand voll Permanentmagneten und einem Fahrraddynamo eine Energiequelle basteln. 

Wenn es dich tatsächlich interessiert, schau mal in ein Buch zum Thema Magnetfelder, chemische oder technische Thermodynamik, aber auch in einem Werk, welches sich mit den Basics der Physik beschäftigt, müsste so etwas prinzipiell zu finden sein.

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Die Idee ist nicht schlecht.....

Aber!!!: Da sich gleiche Pole abstoßen, und man einen mechanischen Wiederstand überwinden muss, würde das ding irgendwann "zur Ruhe kommen" und nur noch zwischen 2 Lüfterblätter "zittern".

Ich hatte, ist noch nicht lange her, Spam-Werbung für einen Tesla-Generator im e-Mailfach (von der Verbrecherbande namens t-online)

Google mal nach: "Tesla Generator freie Energie"

Wenn das funktionieren würde...... sehe die Welt anders aus......

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Warum das nicht funktioniert sieht man doch schon am Anfang des Videos der zweite Magnet bewegt sich nur wenn der erste Bewegt wird. Ohne Tricks würde der Lüfter einfach in einer Zwischenposition stehen bleiben.

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Kommentar von siggiiii
17.05.2017, 00:42

Um es noch mal zu erweitern gleiche Pole stoßen sich zwar ab aber der nächste Magnet muss die gleiche Abstossung erstmal überwinden um überhaupt an den Magneten zu kommen.

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Dass sich gleiche Pole von Magneten abstoßen und sich so dieser "Motor" dreht, weißt du ja. Allerdings halten solche Magneten nicht ewig, sie werden schwächer (der Energieerhaltungssatz ist dir vermutlich ein Begriff).

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