Luftwärmepumpe stromanbieter?

7 Antworten

Ist bei jedem Stromanbieter anders geregelt,deshalb würd ich direkt beim Anbieter nachfragen.

Eine Stromabschaltung von mehr als einer Stunde würd ich nicht empfehlen,war bei mir vorher auch 1,5 Stunden und wurde dann vom Stromanbieter auf 1 Stunde geändert.

Den zweiten Zähler brauchst Du für den günstigeren Tarif.Kannst die Pumpe aber auch mit dem vorhandenen Zähler betreiben.Hast dann ca. 200.-Euro mehr Stromkosten als mit einem zweiten Zähler.

Hi,

abgesehen von den Vor-und Nachteilen einer LWP gibt es verschiedene Energieversorger die mit dauerhaft günstigen Preise auf dem Markt sind. Damit ich Dir die für Dich möglichen nennen kann, bitte ich Dich mir Deine PLZ mitzuteilen. (oder Mail an service@ tele-energie.de)

Die preiswertesten Tarife finden sich, wenn Du eine sogenannnte getrennte Messung hast. Bedeutet: HH-Strom und WP-Strom laufen über getrennte eigene Stromzähler. 

Bei gemeinsamer Messung, also alles über einen gemeinsamen Doppeltarifzähler (HT/NT) wird das Ganze viel zu teuer. Grund: Sollte Deine WP tagsüber Strom ziehen, weil es die Witterung so versieht, dann addiert sich das schneller hoch, als die Ersparnis, die Du im HH-Strom im NT einsparen kannst.

Hallo,plz 86842. mir sagte man das 2 Separate Stromzähler nicht mehr rentabel sind da man 2x grundgebühr zahlen muss?? EON bietet mit ein Tarif an indem ich Heusstrom und die von der WP auf einem Doppeltarifzähler laufen lassen kann für 2300€ im Jahr bei 14000 KWh/Jahr. Ist das zu viel? Wie läuft das wenn ich 2 separate Stromzähler habe, ist das wirklich günstiger? Und wie Funktioniert das mit den Stromsperrzeiten, wie wird das eingestellt? Und wieso wird die WP gesperrt, wie wird dadurch Gespart? 

Hoffe du kannst mir weiterhelfen :)

Mit freundlichen Grüßen Cem

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Wenn Du Dich schon für eine Luftwärmepumpe entschieden haben solltest, mein Beileid, dann suche Dir einen Anbieter, der Dir für die Wärmepumpe wenigstens einen Sondertarif anbietet. Auf den normalen Haushaltsstrom würde ich das nicht unbedingt laufen lassen. Dann wird natürlich für die Wärmepumpe eine gesonderte Meßeinrichtung installiert werden. Das wird Dir aber dann der Energieversorger erklären, wie das ausgeführt wird. Solltest Du Dich noch nicht endgültig für die Luftwärmepumpe entschieden haben, dann kann ich Dir nur raten es sein zu lassen. Es hört sich viel besser an, als es in Wahrheit sein wird. Der Energieverbrauch wird sich bei sinkender Außentemperatur stark erhöhen, weil der Energielieferant, die Luft keine ausreichend Energie liefern kann. Sollten die Winter allerdings in Zukunft noch wärmer werden, dann kann es funktionieren. Nur sollte man sich auf diese Klimaveränderung in den nächsten Jahrzehnten nicht verlassen.

Hallo und danke für deine Antwort. Ich kann dir eine LWP von Stiebel Elteon nur Empfehlen! Ich habe die LWP vom Vorgänger übernommen. Er hat jetzt Neu gebaut, UND hat die selbe LWP wieder eingebaut. 7000-8000 KWh Jahresverbrauch (170m2 , Fussbodenheizung Komplett, Warmwasser Komplett) sind es gerademal 1500€ im Jahr bei meinem Anbieter. Lass dir nichts schlechtes einreden :) PS: Voraussetzung ist eine Optimale Einstellung des LWP. Grüsse

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@Affect

Ich laß mir nichts einreden. Während meiner langjährigen Erfahrung im Kundendienst ist mir so manche Wärmepumpe untergekommen, die eine aufwändige Elektroheizung darstellten. Stiebel ist eine Firma, mit der ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht habe, aber leider steckt in allen Luftwärmepumpen japanische und chinesische Technik drin. Und über physikalische Grenzen kann auch eine WP von Stiebel sich nicht erheben. Auch wenn Stiebel ansonsten gute Qualität liefert.

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@BigLittle

Okay :) Gut zu wissen. Vielen dank

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Wärmepumpen werden in aller Regel mit einem vergünstigten Heizstrom Tarif betrieben, der jedoch mit sogenannten "Sperrzeiten" verbunden ist (EVU Sperrzeit), in denen die Wärmepumpe nicht mit Strom versorgt wird und somit auch keine Wärme produzieren kann ( z.b. zur Mittagszeit etc. wenn sehr viel Strom verbraucht wird  ----> dient der Entlastung des Stromnetzes). Die Stromzufuhr kann jedoch maximal nur 3 x 2 Stunden innerhalb von 24 Stunden unterbrochen werden und zwischen zwei Sperrzeiten muss die Zeit mindestens so lang sein wie die vorangegangene Sperrzeit. Während dieser Unterbrechung können die Wärmepumpen nicht betrieben werden, was bedeutet, dass die Wärmemenge, die während der Sperrzeiten des Energieversorgungsunternehmens (EVU) für die Beheizung des Gebäudes benötigt wird, vorproduziert und üblicherweise in einem Pufferspeicher zwischengespeichert wird.

Für den Betrieb von WP benötigt man stets einen 2. separaten Zähler.
Letzendlich will man ja auch die Energieeffizienz messen.
U.U. sind zwei Stromverträge sinnvoll/notwendig.

Gut geplante LWP-Anlagen erreichen Anlagenaufwandszahlen ~ 0,29. Das bedeutet, dass ca. 70% der benötigten Energie für Hzg und WW-Bereitung kostenlos aus der Umwelt (Luft) genutzt werden können (vollmodulierende Splittgeräte).
Das erfordert allerdings sorgfältige und fachlich korrekte Anlagendimensionierung.

Hallo, habe gehört das 2 Separate SZ Quatsch ist weil man 2 mal Grundgebühr zahlen muss?

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@Affect

Na, dann würde ich mal diese anonymen Ratgeber auf Fachkompetenz überprüfen.
Gewährleistung oder Haftung übernehmen diese, anders als ein TGA Planer, nicht.
Die Grundgebühr dürfte das geringste Problem sein, wenn die Anlage insgesamt nicht korrekt dimensioniert wurde.

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