Lohnt sich die Canon Eos 750D?

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6 Antworten

Wenn du Anfänger bist, wird dir diese Kamera reichen. Wichtig ist, dass die gut in der Hand liegt und das du alles finden/leicht einstellen/drücken kannst. Am Anfang muss man einfach lernen, wie man mit dem System umgeht. Es ist eine gute Idee, mehr in Objektive zu investieren. Mein Tipp wäre, dass du zuerst mit der Kamera und dem Kit-Objektiv lernst und später in bessere Objektive investierst. Erst wenn du dich besser auskennst, kannst du genauer bestimmen, was dir bei der Kamera fehlt, bzw. was besser sein soll. Dann kannst du auch eine neue Kamera kaufen.

Die Kamera ist gut und wäre für einen Anfänger mehr als genug. Es ist sehr gut, dass du auch an Objektive denkst, viele tuen das nicht und glauben, dass die Kamera am wichtigsten ist. Wenn du die Kamera für dynamische Szenen in Low Light nicht nutzen willst, was sehr gutes AF-System und gleichzeitig gute Leistung bei hohen ISO-Werten erfordern würde, kannst du ruhig die 750D kaufen und den Rest in Objektiven investieren. Ansonsten wären die 7D MkII und die 80D vielleicht besser. Was die Objektive betrifft - ich würde dir empfehlen, dass du in guter und lichtstarker Optik investierst. Ein lichtstarkes Standartzoom wäre kein Fehlkauf (17-50mm f/2.8), für Sports und Outdoor-Porträts ist ein 70-200mm f/2.8 perfekt (am besten mit Stabi). Noch lichtstärker sind die Festbrennweiten - am meisten f/1.8 und f/1.4, und die zwei lichstarken Zooms der ART-Serie von Sigma - 18-35mm f/1.8 und 50-100mm f/1.8, wobei die letzten zwei APS-C Objektive sind. Für Landschaften kannst du alle Brennweiten nutzen, für Architektur bevorzugt man am meisten den (U)WW-Bereich. Für Makro sind die Objektive im Bereich 90-105mm am besten vom Preis-/Leistungsverhältnis her und für Wildlife brauchst du ein Telezoom. Die günstige Variante ist ein 70-300, danach kommt das Sigma 100-400mm Contemporary und alle 150-600mm.

Einen Blitz brauchst du nicht unbedint, aber für Porträts ist er schon nützlich. Light Mods wären auch empfehlenswert sowie ein Reflektor.

Wenn du dich mit Fotografie dauerhaft beschäftigen willst, ist es sinnvoll, dass du in einem guten Stativ investierst. Muss nicht unbedingt Gitzo sein, es gibt auch günstigere :) Hier ist der Unterschied zwischen "billig" und "günstig" besonders wichtig.

Fuer wen soll es sich lohnen? Fuer den Fachhaendler, fuer Canon oder fuer dich? Verdienst du Geld mit der Fotografie? Sonst lohnt es sich naemlich nie...

Und was sind fuer dich "gute Objektive"? Ich hoffe nicht dieser 18-55 und 70-300mm Edelschrott. "Gut" faengt bei Objektiven so etwas bei 300€ (ganz vorsichtig) an und ist bei 10000€ noch lange nicht am Ende. (nein, da ist keine Null zu viel)

Mit dem Kauf einer "kleinen Canon" kaufst du dich ins groeßte Objektivprogramm und die schlechtesten APS-C Sensoren ein.

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar

und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.
Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..
Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:
•der oft enorme Zoombereich,
•der Sucher
•die ueberschaubaren Kosten
•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:
•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor
•der Autofokus ist nicht sporttauglich
•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar
Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras
kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:
•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher
•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist
Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaeusegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den
Systemkameras. Die gibt es mit und ohne Spiegel.
Auch die gibt es vereinzelt mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 
Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat.
Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei  jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.
Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett, Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".
Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt.

Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera.

 
Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.

Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.
Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein
; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.
Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein 

Auch ich muss dich fragen, was sich für dich lohnt. Warum sollte es sich evtl. nicht lohnen?

Generell gilt: Eher an der Kamera sparen, denn an den Objektiven.

Was ich auch nicht verstehe: du überlegst dir entweder die 750D, 2-3 Objektive, Blitz und stativ zu kaufen.

ODER

eine teurere Kamera mit nur 1-2 Objektiven.

Was meinst du mit der teureren Kamera zu gewinnen? Oder anders: Warum meinst du, mit einer teuren Kamera und wenigen Objektiven besser gestellt zu sein, als anders?

Die Frage ist auch, was du genau fotografieren willst. Ist evtl. die nagelneue 200D etwas für dich?

Was heißt jetzt lohnen? 

Selten ,daß sich ein Hobby lohnt. Ich weiß nicht ,warum Anfänger immer gerade bei Canon landen,gerade weil sie immer noch die schlechtesten Sensoren verbauen.

 Und was heißt jetzt bei dir gute Objektive? Bei mir fangen gute Objektive mit Blende 2,8 an ,leider kostet sowas oft mehr als die Kamera selber. Auch beim Zubehör sollte man nicht sparen ,wer billig kauft ,kauft in der Fotografie oft zweimal. 

Wichtiger ist bei der Fotografie aber immer noch das fotografische Grundwissen als die Kamera. Ein Profi macht immer noch bessere Fotos mit einem Handy ,als ein Anfänger mit einer Profikamera

Lohnt es sich kann dir niemand sagen.

Wenn du Ansprüche wie ein Profi hast und  absolut 100% perfekte Aufnahmen brauchst, welche man alle auf Riesenpostergrösse pimpen kann brauchst du IMMER die teurere Variante.

Ich habe als Amateur nicht so hohe Ansprüche und kann gut damit leben dass meine Aufnahmen mit meiner günstigen Kamera  auf Bildschirmgrösse genial anzusehen sind und auch auf Postergrösse im Zimmer immer noch perfekt sind

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