Lispelt oder stottert man unter Stress o.ä.?

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6 Antworten

Lispeln hängt auch viel mit den zähnen zusammen wenn zb. ein zahn oben bisschen nach innen geht ...kommt leichte luft durch, dadurch lispelt man ...aber da man aus stress stottern kann wäre ja logisch

nee,nee, wenn sie in normaler Situation ist, passiert das so gut wie nie. Nur, wenn sie unter Druck steht!

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Leider fehlt die Angabe, wie alt Deine Kusine ist.

Wenn sie jung ist (unter 8 Jahre), sieht die Sache ganz anders aus, als wenn sie älter ist oder schon erwachsen ist.

Bei einem jungen Kind kann sich das Lispeln noch ganz von selbst "reparieren", das kommt sehr oft vor. Logopäden behandeln, wenn Stottern und Lispeln gleichzeitig vorliegt, zuerst das Lispeln, weil sie das besser können, obwohl es in den meisten Fällen besser wäre, sich zunächst um das Stottern zu kümmern. Das kann anders sein, wenn eine sog. myofunktionelle Störung, meist verbunden mit einem abweichenden Schluckmuster, vorliegt. Dann sollte zunächst diese behandelt werden.

Wenn Deine Kusine älter ist, sollte die evtl. myofunkionelle Störung und das Lispeln direkt angegangen werden. Die Behandlung des Stotterns kann parallel oder später erfolgen.

Wenn Deine Kusine erwachsen ist, wäre die erste Frage, ob sie "schon immer" gelispelt hat, d.h. in einer Therapie das korrekte /s/ schon trainiert hat. Das erstmalige Auftreten von Lispeln im Erwachsenenalter wäre eine Ausnahme, die so gut wie nie vorkommt. Aber auch da wäre eine symptomatische Behandlung (d.h. Training des korrekten /s/) angezeigt. Das Training bei Erwachsenen ist keineswegs aussichtslos, ist aber langwierig und erfordert eine große Beharrlichkeit.

Ob die Stressverarbeitung und die "seelische Anspannung" behandlungsbedürftig sind, kann ich nicht beurteilen. Das wäre der Fall, wenn diese häufig und in einer dem Anlass völlig unangemessenen Heftigkeit auftreten, keinesfalls aber wegen des "leichten" Stotterns oder wegen des Lispelns. Zur Therapie würde ich mich an einen Psychotherapeuten wenden oder Kurse machen, die dem generellen psychischen Wohlbefinden dienen, wie Qi-Gong, autogenes Training, Meditation, Tai-chi, Entspannung usw.

bei mir wars damals so, dass ich wenn ich nervös war wegen hübschen Jungs angefangen hab etwas zu stottern. mit der Zeit hab ichs einfach locker genommen weil ich mir eingeredet hab, dass hübsche Kerle auch nur Menschen sind seit dem hats aufgehört. Ich denke es ist einfach Kopfsache und man muss lernen sich in gewissen Situationen zu entspannen. Ein Sprachfehler ist es ja nicht wenn sie es nur bei Stress hat.

nun wenn die Logopädie nicht viel gebracht hat, dann kann man auch noch einen anderen Logopäden aufsuchen. Stottern hat viele Bereiche, die in der Arbeit am Stottern bedacht werden müssen. Vorallem sollten die Eltern in diese Therapie mit einbezogen werden. Stottern ist oft eine Frage der Kapazitäten und den damit verbundenen Anforderungen und das muss sehr genau erarbeitet werden. Nicht jeder Logopäde ist in diesem Bereich sicher, deswegen würde ich einen Logopäden aufsuchen, der sich auf diese Theama spezialisiert hat.LG

Das sind 2 Fragen ;-)

Zu Nummer eins: Das kommt drauf an. Fast jeder Mensch reagiert auf Stress anders. Man kann also alles Mögliche tun, wenn man in Stresssituationen gerät. Stottern ist, denke ich, das Weitverbreiteteste.

Zu Nummer zwei: Autogenes Training kann hier vielleicht helfen, denn Stresssituationen sollte man natürlich eher psychologisch betrachten, obwohl Logopäden ja auch viel psychologische Arbeit leisten.

der Logopäde kann bei Stress wenig helfen.

Sie soll Entspannungsübungen zum Strssabbau machen

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