Ja, die Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für die USA ist unbefristet und bedingungslos. Nur solche Dinge, die strafrechtlich verboten sind, wie Einbrüche ins Kongressgebäude, auch solche, zu denen der noch amtierende Präsident aufgerufen hat, sind Dir nicht erlaubt. Dir nicht und niemand anderem.

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Was bedeutet “nicht gering”? Die Wahrscheinlichkeit wird angegeben in Prozent, in wievielen von 100 Fällen gewinnt ein Teilnehmer die Greencard? Du müsstest also wissen, wieviele Teilnehmer, die im selben Land geboren sind wie Du, es jedes Jahr gibt, und wieviele Greencards in diesem Jahr vergeben werden. Weißt Du diese Zahlen?

Die Wahrscheinlichkeit kann natürlich schwanken, ist aber for all practical purposes kurzfristig konstant. Insofern ist Dein “beim ersten Mal” ziemlicher Quatsch.

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Versuche, etwas zu studieren, das dazu führt, dass Du etwas kannst oder weißt, das so wertvoll ist, dass andere, die das nicht können oder wissen, bereit sind, Dir dafür Geld zu geben.

Deine Vermutung, dass BWL zu „monoton” (zu wenig abwechslungsreich) sei, teile ich nicht. Das Problem ist, dass man zu wenig nützliche Dinge lernt. Reales Wirtschaften geht ganz anders als das, was man im Studium lernt. Das weiß jeder Praktiker. BWL hätte ich nur als Nebenfach akzeptiert. Leute, die einen natürlichen Hang zur “grauen Theorie” haben, sollten besser gleich Mathematik studieren. Da lernen sie wenigstens logisches Denken, wenn auch wenig bis nichts praktisch Verwertbares. Aber man kann sich mit logischem Denken in Systemen schnell in vieles einarbeiten.

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Motivationslos, Antriebslos?

Zuerst einmal dazu was ich gerade mache. Ich habe vor kurzem mein Abitur gemacht und bin Beatproducer also Musikproduzent und würde sagen, dass ich darin ziemlich gut bin und sehr gute Erfolgschancen habe damit viel Geld zu verdienen. In den nächsten 5 Monaten bis zu meinem Studium wollte ich mir daher etwas in dem Gebiet aufbauen. Leider steht mir meine Motivationslosigkeit ständig im Weg. Ich fühle mich durchgehend Antriebslos und nichts macht mir wirklich Spaß und das bezieht sich nicht nur auf die Musikproduktion. Ich verstehe es wirklich nicht, da ich mir eigentlich sicher bin, dass dies die richtige Sache für mich ist.

Ich stehe meistens morgens auf und bin direkt schon sehr unmotiviert irgendwas zu tun. Ich habe ebenfalls Magenprobleme, weshalb ich nicht wirklich viel Essen kann, allerdings komme ich damit eigentlich gut klar und es belastet mich wenig. Das einzige woran ich noch denken könnte wäre, dass ich unmotiviert bin, da ich Corona bedingt nicht viel sehe und meistens nur Zuhause bin.

Allerdings ist es bei mir auch häufiger so, dass ich Dinge schnell und motiviert anfange und dann schnell auch wieder fallenlasse und nicht durchziehe weil ich viel zu wenig motiviert bin.

Ich möchte erfolgreich werden mit meinem Hobby, aber das geht nur wenn man ohne Bedenken stundenlang arbeiten kann daran und das schaffe ich einfach nicht im Geringsten. Ich muss dieses Problem schnellstens loswerden, da es wie eine Blockade ist in jedem Teil von meinem Leben.

Würde mich über Ideen oder Vorschläge freuen.

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Jetzt steht Dein Kommentar da schon 6 Tage. Ich habe lange darüber nachgedacht und bin zu folgendem Schluss gekommen. Dein Problem ist, dass Du den kreativen Prozess mit Deiner Motivation verwechselst. Du meinst, dass das Nachlassen des kreativen Prozesses (dass einem etwas einfällt, am besten etwas qualitativ Hochwertiges) ein Zeichen von mangelnder Motivation ist. Das ist nicht der Fall!

Der "kreative Prozess" läuft oder läuft nicht. Den kann man nicht "machen", ebenso wenig wie man Wetter "machen kann", mit einer Ausnahme, auf die die komme ich noch.

Um diese Aussage zu stützen zitiere ich sehr kreative Menschen wie z.B. den Liedermacher Bob Dylan, der in seinen jungen Jahren ein ungeheures Volumen an herausragenden Liedern geschaffen hat mit Texten von einer so hohen Qualität, dass er vor kurzem den Nobelpreis für Literatur für sein Lebenswerk erhalten hat, meiner Meinung nach völlig zu Recht. Aber er klagt darüber, dass ihm jetzt, er ist etwa so alt wie ich (76), nichts mehr einfällt.

Eines meiner liebsten Bücher ist "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" von Robert Pirsig. Der Autor hat nach diesem spektakulären Bucherfolg (ein "Kultbuch"!) versucht, weitere Romane dieser Qualität zu schreiben, es war alles ein müder Abklatsch. Der kreative Schub hatte seine Frucht getragen. Ein Kultbuch wie dieses schreibt man nur einmal in seinem Leben. Wenn man es gelesen hat, versteht man warum (Warnung: die ersten 80 Seiten sind sehr zäh!).

Ich glaube, es gibt niemanden, der weiß, wie man einen kreativen Schub auslöst und wie man ihn in Gang hält, aber es gibt Vermutungen darüber, wie man eine "kreative Routine" entwickelt, die es erleichtert im "kreativen Prozess" zu bleiben".

Von Thomas Mann wird erzählt, dass er die Gewohnheit hatte, an jedem Tag von 10 bis 13 Uhr am Schreibtisch zu sitzen und zu schreiben (wichtig, nichts anderes zu tun als zu schreiben). Ich bin nicht sicher, ob ich das korrekt zitiere, vielleicht war es etwas anders. Er brachte sich damit in eine "Voreinstellung" (engl. preparatory set) für Schreiben. Und das scheint den kreativen Prozess in Gang zu halten. Bei den äußerst produktiven Autorinnen Cornelia Funke und Joanne K Rowling ähnlich zu laufen / gelaufen zu sein. Das ist eine Empfehlung an Autoren / -innen, die den "horror vacui" (die Angst vor der Leere = dem leeren Blatt) erleben: einfach anfangen zu schreiben, irgendetwas, bis das Schreiben "ins Laufen kommt".

Der Zustand, in dem "es läuft", ist ein Trance-Zustand. So lange er anhält, spürt man keinen Hunger und keinen Durst. Ich kenne ihn vom Programmieren. Wenn ich ihn erreiche, schaffe ich in kurzer Zeit sehr viel, verglichen mit dem unproduktiven Zustand, in dem ich mich nur vor der anstehenden Arbeit drücke und alles Mögliche andere mache, nur weil ich fürchte, die anstehende Aufgabe nicht zu bewältigen. Wenn der Termindruck dann zu groß wird, fange ich an, merke, dass ich in den Hochleistungs-Modus komme und bin darüber ganz glücklich, vor allem deswegen, weil ich unerwartet viel schaffe.

Was kannst Du daraus lernen? Sei nicht unglücklich, wenn die Muse Dich nicht küsst. Deren Küsse kannst Du nicht erzwingen, sie geschehen oder bleiben aus. Aber Du kannst das machen, was Du üblicherweise in einem kreativen Moment machst, auch in Momenten, die nicht "kreativ sind".

Die Bee Gees haben einmal erzählt, wie sie neue Songs erfinden. Sie saßen zu dritt mit einem Instrument (Keyboard / Gitarre / ...) zusammen und klimperten abwechselnd Standard-Tonfolgen (sog. Licks) vor sich hin, bis sich eine der entstehenden Lick-Kombinationen sich als brauchbar zeigte.

Naja, ich hoffe, dass Dir davon etwas hilft bei der Überwindung Deiner Frustration.

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Die Frage ist ja, wofür gibt man Geld aus.

Leute, die wenig Geld haben, geben den größeren Teil ihres verfügbaren Einkommens für Dinge aus, die sie wirklich brauchen (Waren, die man auch auf Vorrat kauft, engl. Staples) und nicht für Dienstleistungen (z.B. Friseur, den man auch durch Eigenleistung ersetzen könnte). Das sind meistens wahlweise Ausgaben (discretionary goods). Wer hungrig ist, gibt sein Geld lieber für Nahrungsmittel aus und verzichtet eher auf den Frisör.

Ob man so die Deindustrialisierung in der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes erklären kann, scheint mir allerdings fraglich. Ich denke eher, dass die ständig steigende Effizienz der Produzenten (die steigende Produktivität) dazu führt, dass immer mehr Waren immer billiger produziert werden, ohne dass der Absatz Schritt halten kann. Durch die Geldschöpfung der EZB steht immer mehr Geld zur Verfügung, Geld Leihen kostet schon gar oder fast nichts mehr, und das Inflationsziel der EZB von 2% wird nicht erreicht.

Das viele Geld findet seine Verwendung nicht in Waren des täglichen Gebrauchs, die nicht knapp sind, sondern in Gütern, die knapp sind, wie Immobilien, Kunstwerke, Edelmetalle.

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Motivationslos, Antriebslos?

Zuerst einmal dazu was ich gerade mache. Ich habe vor kurzem mein Abitur gemacht und bin Beatproducer also Musikproduzent und würde sagen, dass ich darin ziemlich gut bin und sehr gute Erfolgschancen habe damit viel Geld zu verdienen. In den nächsten 5 Monaten bis zu meinem Studium wollte ich mir daher etwas in dem Gebiet aufbauen. Leider steht mir meine Motivationslosigkeit ständig im Weg. Ich fühle mich durchgehend Antriebslos und nichts macht mir wirklich Spaß und das bezieht sich nicht nur auf die Musikproduktion. Ich verstehe es wirklich nicht, da ich mir eigentlich sicher bin, dass dies die richtige Sache für mich ist.

Ich stehe meistens morgens auf und bin direkt schon sehr unmotiviert irgendwas zu tun. Ich habe ebenfalls Magenprobleme, weshalb ich nicht wirklich viel Essen kann, allerdings komme ich damit eigentlich gut klar und es belastet mich wenig. Das einzige woran ich noch denken könnte wäre, dass ich unmotiviert bin, da ich Corona bedingt nicht viel sehe und meistens nur Zuhause bin.

Allerdings ist es bei mir auch häufiger so, dass ich Dinge schnell und motiviert anfange und dann schnell auch wieder fallenlasse und nicht durchziehe weil ich viel zu wenig motiviert bin.

Ich möchte erfolgreich werden mit meinem Hobby, aber das geht nur wenn man ohne Bedenken stundenlang arbeiten kann daran und das schaffe ich einfach nicht im Geringsten. Ich muss dieses Problem schnellstens loswerden, da es wie eine Blockade ist in jedem Teil von meinem Leben.

Würde mich über Ideen oder Vorschläge freuen.

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Ich weiß leider nicht, was ein Beatproducer macht. Möchtest Du Beats producen? Weißt Du es selbst? Erklär mal. Kannst Du aus der Erklärung eine To-do-Liste entwickeln und daraus schließlich einen Businessplan?

Ich fürchte, Du hast eine naive Vorstellung davon, was notwendig ist, um ein erfolgreiches Geschäft zu starten. So zwischendurch, mehr von dem tun, was Du immer gern getan hast, das wird nichts.

Du denkst, Du bist gut im Beat Producieren? Woran sieht man das? Warum geben Dir diejenigen, die Beats brauchen, keine Aufträge? Oder meinst Du, dass Deine Produkte von selbst ihren Markt finden, während Du im Bett liegst und auf den nächsten Motivationsschub wartest oder in GF sinnarme Anfragen einstellst?

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Zu wenig Information, um einen sinnvollen Vorschlag machen zu können. Wo und wobei beobachtest Du diese Person? Hast schon einen Versuch gemacht? Wie ist dieser verlaufen? Beschreibe alles so ausführlich wie möglich.

Wenn diese Person stottert, dh Stotterer / Stotterin ist, dh unter der Sprechstörung leidet, die von Fachleuten „Stottern“ genannt wird, kann es sein, dass die Person selbst bei einer harmlosen Ansprache fürchtet, eine Panikattacke zu erleiden, und deswegen ganz darauf verzichtet, auf irgendwelche Ansprachen überhaupt zu reagieren. Diese Fālle sind selten bei hoher Dunkelziffer, kommen aber vor.

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Zunächst einmal:

Erträge aus Kapitaleinlagen sind "Einkünfte", dazu zählen Dividenden und Gewinne aus Kapitalanlagen, das sind die Einnahmen beim Verkauf abzüglich der Ausgaben beim Kauf. Da Dein Broker bzw. Deine Bank eine Pauschalsteuer, die sog. Abgeltungssteuer, für Dich abführen musst, ist das, was Du von der Bank erhältst, schon versteuert. Vom Finanzamt hast Du also nichts zu befürchten. Ob Dir deswegen Deine Grundsicherung gekürzt wird, weiß ich nicht.

Wenn Du ALG-2 bekommst, erhältst Du ja das Geld nicht, weil Du zu wenig verdienst, sondern weil Du bedürftig bist. Insofern gilt für Dich das Prinzip der "Gläsernen Taschen", d.h. Du musst alles, was DU besitzt, beim Amt angeben, egal ob Du damit Einkünfte erzielt hast oder nicht.

Nimm also am besten Deine ganzen Kontoauszüge mit zum Amt und überlasse es dem Betreuer auszurechnen, was angesichts Deines Kapitalvermögens noch an Grundsicherungsanspruch übrig bleibt. Vielleicht nicht viel.

Im Ernst: Ich würde an Deiner Stelle Deinen Berater ins Vertrauen ziehen. Die werden ganz schön eklig, wenn sie fürchten, das Du sie übers Ohr hauen willst.

Ich habe leider die Frage nicht richtig gelesen. Ja, Du hast Recht. Bei ALG-1 werden Einkünfte angerechnet.

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Um dahinter zu kommen, was mit "ganzheitlicher Ansatz" und "systemischer Ansatz" gemeint ist, müsste man mal (im Internet) schauen, wann, von wem und in welchem Zusammenhang diese Begriffe geprägt worden sind und zum Teil des psychotherapeutischen Narrativs (auch ein Ausdruck der gerade in Mode geraten ist) geworden ist, d.h. Teil dessen geworden ist, was man sich so in der Branche erzählt.

Die Leitlinie des ganzheitlichen Denkens ist, dass man nicht nur den Patienten mit seinen Krankheitssymptomen sieht, sondern "den ganzen Menschen". Diejenigen, die das von sich behaupten zu tun werfen den anderen, die das nicht tun vor, dass sie nur "Symptomkrempner" seien und dass deswegen ihr Tun vergeblich sei. Die wiederum werfen den Anhängern des ganzheitlichen Ansatzes vor, dass das nur eine faule Ausrede sei um verdecken, dass man die Regeln der Kunst (der Symptombehandlung) nicht beherrscht.

Eine weitere Entfernung von der "Symptomklempnerei" ergibt sich aus dem "systemischen Denken". Da versucht man nicht nur den Patienten in seiner Ganzheit zu verstehen / behandeln, sondern den ganzen Patienten einschließlich seines psychosozialen Umfeldes.

Fürchten muss man allerdings, dass das Krankheitsbild des Patienten durch diese Erweiterungen des Ansatzes so verwässert wird, dass dessen Bedürfnissen nicht mehr Genüge getan wird.

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1,0001 ist der Zinsfaktor = 1 + p/100, wenn p der ZInssatz ist.

Die Berechnung des Einsiedlers ist allerdings nicht taggenau. Du müsstest nämlich die Zinstage im Jahre 2017 und 2020 ermitteln und dann damit rechnen.

Die allgemeine Formel für den Zinsfaktor ist nämlich:

1 + p x tg / 36500, wenn tg die Anzahl der Zinstage ist. Weil 2017 und 2020 (bis zum heutigen Tag) keine vollen Zinsjahre sind, musst Du diese Formel anwenden.

Die Multiplikation der Zinsfaktoren bewirkt, dass die am Jahresende gutgeschrieben ZInsen bei der nachfolgenden Verzinsung mitmachen (Wunder des Zinseszinses). So kommt es, dass sich bei einem Zinssatz von 7% ein Kapital in 10 Jahren verdoppelt.

10-mal 7% -> 100%. Wenn das kein Wunder ist ...!

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Wenn Du Dich von der Last befreien willst, dass Deine Lüge über die bestandenene Prüfung herauskommen wird, MUSST Du zu der Person gehen, die Du angelogen hast und ihr „beichten“. Geh zu ihr und sage: „Frau Weber, ich muss Ihnen etwas Schlimmes beichten. Ich habe Ihnen neulich gesagt, dass ich die Ausbildung zur Verkäuferin abgeschlossen habe. Das stimmt nicht. Ich habe die Abschlussprüfung nicht bestanden. Das war eine Notlüge, weil ich wollte, dass Sie mich für die laufende Ausbildung nehmen. Das haben Sie ja auch gemacht, aber es ist mir sehr peinlich, dass Ihre Entscheidung auf einer Lüge beruht. Ich bin Ihnen sehr dankbar und freue mich darüber, dass die Ausbildung jetzt so gut läuft. Ich hoffe, dass ich die Ausbildung fortsetzen kann und werde alles daransetzen, sie erfolgreich zu beenden.“

Ich bin sicher, dass der Frau Weber die Beichte gut gefallen wird, weil sie Dich so als reife, ehrliche und verlässliche Person kennenlernt. Vielleicht wird das der Beginn einer langen Freundschaft. Das wünsche ich Dir.

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Wenn er die akademischen Voraussetzungen erfüllt (z.B. die allgemeine Hochschulreife = Abitur) hat und die Mittel, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wird der das Studentenvisum bekommen. Beim Lebensunterhalt kannst Du sicher helfen, z.B. durch Abgabe einer Garantieerklärung.

Ansonsten wende Dich am besten an die entsprechende Beratungsstelle der nächstgelegenden Universität / Fachhochschule.

Das Visum selbst erhält Dein Novio beim deutschen Konsulat in Argentinien. Auch dieses ist eine Gute Anlaufstelle für Informationen. Er soll sofort anfangen, Deutsch zu lernen, wenn er das noch nicht kann.

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Die jährliche Effektivverzinsung ist übrigens gleich 6,167781, also höher als 12 * 0,5, Wunder des Zinseszinses, der auch unterjährig im Effektivzins enthalten ist.

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Wenn 0,5% monatlich vereinbart sind, dann ist die monatliche Effektivverzinsung 0,5%.

Die jährliche Effektivverzinsung ist ((1 + 0,5/100) ** 12 - 1)*100. Das ist ganz unabhängig von Deinem praktischen Beispiel, auch davon, dass es ein Ratenkredit ist.

Die Frage wäre, was Du machen kannst, wenn Du nur die Kredithöhe und die Anzahl und Höhe der einzelnen Raten kennst. Denk an die Definition der Effektivzinssatzes: Der Effektivzinssatz ist der Satz, bei dessen Verwendung als Diskontsatz die Summe der abgezinsten (weil erst in der Zukunft zu zahlenden) Raten gleich der Kredithöhe ist, kurz gesagt: bei dem der Barwert der Raten gleich der Kredithöhe ist. Dafür gibt es keine geschlossene Formel, wenn die Höhe der Raten nicht exakt gleich ist.

Dann muss man mit einem Näherungsverfahren (sog. numerische Mathematik) arbeiten.

(Ich habe mal in meinen jungen Jahren (vor gut 50 Jahren!) ein Programm geschrieben, mit dem die WestLB die Effektivverzinsung von festverzinslichen Wertpapieren berechnet hat.)

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JA, klar. Wenn Du von Natur aus langweilig bist, dann musst Du so tun, als wärest Du jemand interessantes. Wie lange Du das Ziel Deiner Wünsche damit täuschen kannst, bleibt abzuwarten.

Vielleicht kommt sie aber darauf, dass ein langweiliger Partner ganz bequem ist, und bleibt bei Dir. Deine Chancen stehen nicht gut. Fachleute meinen, dass die Chancen spürbar steigen für jemanden, der eine Frau zum Lachen bringen kannst, kurz: wenn DU witzig bist, Bist Du witzig? Wenn nicht, lass Dir etwas einfallen!

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Dein Einwand „Der VNQ-Index ...“ ist natürlich richtig. Der Kursgewinn ist am größten, wenn man zu einem niedrigen Kurs, am besten zum Niedrigstkurs eingestiegen ist. Was aber bis dahin?

Wenn Du Dir sicher bist, dass die Talsohle hinter Dir liegt, solltest Du eingestiegen sein. Wenn Du es noch nicht bist, solltest Du einsteigen, sobald Du diese Beurteilung gewonnen hast. Aber: Wie sicher kannst Du Dir bei den momentanen Wackelkursen sein?

Im Nachhinein kann man es leicht erkennen, ob man schon am Tiefpunkt vorbei ist. Aber jetzt bis Du, wie alle Menschen immer, blind für die Zukunft. Du kannst wie alle versuchen, aus einem Gemisch aus Kenntnissen von Fakten, Aussagen anderer und eigenen Gefühlen eine Meinung über zukünftige Ereignisse zu bilden, aber die könnte sich als falsch erweisen. Die Abwärtsbewegung kann ja weitergehen. Wenn ich das mit Goldman Sachs vermute, warum soll ich die Kursverlust bis zum Beginn der Normalisierung der Lebensverhältnisse mitmachen, und mit reduziertem Vermögen weitermachen?

Ob ich ab meinem Investitionstag (dem Tag, wo der VNQ-Index = 90 USD oder höher ist) auf dem Wege nach 100 Euro bei 20 bis 30 starte, ist mir piepe. Einmal sind es 400%, das andere Mal sind es 233% mit viel weniger Risiko weiterer Kursverluste. Das ist mir lieber so.

2008 bin ich mit frischem Geld früh eingestiegen (wegen der Einführung der Kapitalertragsteuer zu Beginn 2009. Das Zittern ging dann bis ca Mitte 2009, und war sehr verlustreich. Von 30 auf 20 sind immerhin 33% Verlust mit einer a-priori Wahrscheinlichkeit von 50%, die ich mir jetzt ersparen will. Dann lieber im Gold stillhalten. Das ist bei der derzeitigen Geldschöpfungszusage beider, der EZB und der Fed, ein guter Parkplatz. Ich erwarte, dass der Goldpreis in den nächsten 5 Jahre sich auf 10.000 USD erhöht.

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Selbst, wenn die Mieten *vorübergehend* ausfallen, bleibt der Barwert des danach liegenden Zahlungsstrom so hoch, dass beim Kauf zum aktuellen Kurs ein komfortabler Sicherheitsabstand (margin of safety) entsteht.

Und außerdem: Nicht gezahlte Mieten sind ja nicht automatisch vergeben. Der Mieter zahlt seine Miete irgendwann, je nach Mietvertrag sogar mit Zinsen, wenn er nicht insolvent wird = pleite geht.

In absehbarer Zeit, ich schätze in max 2 Jahren, wird die Welt wieder im Normalmodus laufen, evtl sogar besser als vor dem März 2020. Das wird möglich durch Impfung, Medikamente und Herdenimmunität.

Dann werden REITs wieder zu Vorcorona-Kursen gehandelt. Der Witz ist: Wenn ein Kursverlust von 80% wettgemacht wird, entsteht ein Kursgewinn von 400% = auf das 5-Fache.

albatross1102: Du bist auf der richtigen Fährte. Hier noch ein paar Tickercodes: SKT KIM SPG O EPR REG NNN AVB CPT FRT BRX.

Danke für das Sternchen als hilfreichste Antwort.

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Die Frage, die Du stellst, ist sehr vernünftig.

Der einzige vernünftige Grund, warum REITs zur Zeit so unterbewertet sind, ist, dass die meisten Anleger gar nicht wissen, was REITs sind, und diejenigen, die es wissen, nicht ausreichend vernünftig sind, die Chance zu erkennen. Anleger, die jetzt REITs bestimmter Sektoren kaufen, wie Hotels (Lodging / Accomodation) oder Malls (Einkaufzentren) oder Triple Net Leases (Einzelhandelsläden) werden sehr hohe Gewinne machen, wenn sie nur lange genug warten können (3 bis 5 Jahre).

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