leiblicher Vater verstorben den man kaum kannte

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7 Antworten

Leider gibt es inzwischen ganz ganz viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die ähnliches Erlebt haben wie Du auch! Und ich vermute mal, dass sehr viele davon Deine jetzigen Gefühle sehr gut nachvollziehen können......

Vielleicht hilft Dir ja ein Ritual, bei dem Du Dich von Deinen Vater, den Du ja eigentlich gar nicht richtig kennen lernen konntest, verabschieden kannst:

  • schreib einen ausführlich Brief. Schreib dort Deinen ganzen Gefühle aus Deiner Kindheit und alles was mit Ihm im Zusammenhang steht hinein. Lass Dir Zeit beim Formulieren. Den Brief kannst Du dann irgendwann verbrennen oder Du gehst zu einem großen Fluss und wirfst ihn in die Fluten.....

Dich trifft an der Lebensweise Deines Vaters keinerlei Schuld. Ein Kind muss das Leben so annehmen wie es nun mal ist und das solltest Du Dir immer vor Augen halten!

Dein Vater hat selbst diesen Weg gewählt - mach es einfach besser als er und geh Deinen Weg selbstbewusst weiter!

Vielleicht kannst Du ja auch einen Aufruf im Internet starten, um evtl. junge Menschen kennen zu lernen, die ähnliches wie Du erlebt haben. Ein Austausch mit Menschen, die das gleiche Schicksal haben, kann immer sehr sehr wertvoll sein!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute dafür ;-)

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Du solltest klären, ob du da evtl. das Erbe ausschlagen musst. Sonst hast du plötzlich einen Haufen Schulden am Hals

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Vielleich hast Du noch Gelegenheit, Dich von "ihm" zu verabschieden - auch wenn Du Ihn kaum gekannt hast.

Mir hat es damals sehr geholfen, mich von meinem Vater noch verabschieden zu können - auch wenn ich im Gegensatz zu Deiner Schilderung ein sehr inniges Verhältnis zu meinem Vater hatte.

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oft ist es leider zu spät, wenn einer aus der Familie verstirbt und man hat sich nicht einmal bemüht, oder versäumt den Kontakt zu finden oder herzustellen.

Eine gute psychologische Maßnahme wäre vielleicht deinem Vater einen langen Brief zu schreiben und diesen bei der Beerdigung mit in das Grab zu legen.

Das ist so eine Art Seelenheil für dich selber und du hast dann Frieden mit deinem Vater geschlossen.

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Ja, es ist trotz allem ein neuer Lebensabschnitt für dich. Er war dein Vater. Du wusstest, es gibt ihn und vielleicht hattest du im Hinterkopf auch immer noch den Gedanken: Vielleicht kann ich ihn noch einmal treffen und ihn richtig kennen lernen. Aber nun gibt es ihn nicht mehr und er fehlt trotz allem in deinem Leben. Vielleicht kannst du wenigstens zu seiner Beerdigung gehen, damit du dich dort von ihm verabschieden kannst. Es hilft dir, die Änderung in deinem Leben zu akzeptieren. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du diese Lücke schnell schließen und zu deinem normalen Leben zurückkehren kannst.

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ja dass ist doch eigentlich ganz normal das man solche gefühle hat. sprech doch mal mit deiner mutter.

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Kommentar von Stefanie2011
02.02.2015, 15:33

Mit der kann ich auch nicht reden die ist genauso schlimm nur am saufen und kp wo die lebt oder wohnt auchvkurz Kontakt seit Baby an der

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ja klar hat man Gefühle, ist ja schliesslich dein Vater.

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