Lange Single= Beziehungsunfähig?

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11 Antworten

Da sehe ich kein Problem drin. Das kann so viele unterschiedliche Gründe haben (Enttäuschung der letzten Beziehung, Job,...) die sich alle verändern können. Natürlich tut man sich mit der Zeit schwerer, eigene Gewohnheiten für einen neuen Partner abzulegen oder anzupassen. Aber mit dieser Zeit wächst möglicherweise auch der Hunger und die Motivation, sodass sich das gut ausgleichen kann.

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Was hat es mit Beziehungunfähig sein zu tun, wenn man länger Single ist?   

Ist man länger Single bedeutet es für mich, dass die Person entweder anderweitig sehr eingebunden war und keine Zeit hatte sich darum zu kümmern. 

Oder diese Person vielleicht eine Trennung sehr schwer genommen und bisher eben kein Interesse an einer neuen Beziehung hatte.  

Oder diese Person eben schon sehr wählerisch ist, abwartet, schaut, nicht gleich in die Vollen geht, sorgfältig wählt und sich wirklich erst einlässt, wenn es richtig passt. 

Beziehungsunfähig kann genauso jemand sein, der in diesen drei Jahren ein Dutzend Partner hatte, aber keinen lange genug, um ernst genommen zu werden. Das wäre doch ein Indiz dafür, dass die Person es zwar versucht, es aber einfach nicht dauerhaft hinbekommt.
Vielleicht komische Vorstellungen von einer Partnerschaft hat? Unbeständig ist?

Jemand, der länger Single ist, beweist immerhin, dass er allein klar kommt und nicht zwanghaft jemanden sucht, der eine bestimmte Rolle übernehmen soll.

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Hallo Marienkaeferle,

Ich bekam auch sehr oft solche Reaktionen. Wenn du als Attraktive Person empfunden wirst, dass können die das meistens nicht wirklich verstehen, dass man schon mehrere oder sogar immer Single gewesen ist. 

Das passiert genauso wie mit mir...

Aber, ganz ehrlich wen interessierst. Beziehungen werden öfter aus....Leichtsinnigkeit eingegangen. Keiner will wirkliche die Geschichten vom dem Ex hören. Außerdem...siehe es doch Positiv! Die Person die noch keine Schlechte Erfahrung in Beziehung gesammelt hat, wirkt viel viel weniger verkrampfter. Was hat man denn zu befürchten...:)

Bindungsunfähig muss man nicht unbedingt sein. Aber ich interpretiere dass eher als ein gute Eigenschaft. Dass die Person nicht blind in irgendeine Beziehung stürzt. Das die Person versteht, dass Beziehung gewisse Arbeit erfordern und kein Disney-Film sind. :)

Bindungsängste haben eher die, die schon sehr schlechte, einengende Beziehungen geführt haben oder von den Eltern stark eingeschränkt wurden oder sonnst irgendwelche Schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Dann müsstest du das Date fragen, vielleicht 3-5 Dates Später oder wenn der richtige Zeitpunkt ist. Ob er ein gutes Verhältnis mit seiner Familie hat.

Wenn ein Mensch schon 50 Jahre ein Single war, wäre es gut wenn du im das fragst. Und was er sich über Beziehungen vorstellt. Die Artwort sollte so realistisch wie möglich sein.

Richtig Kranke Bindungsangst, zeigt sich mit einem sehr Ambivalentem verhalten. Wenn die Person nicht weiß was sie will und die Person mit einem sehr Respektlosen verhalten von einem wegstoßen. Das kann so nicht genau sagen...Bindungsangst zeigt sich z.B. dass man wie auf unerklärlicherweise zu Verheirateten Person hingezogen fühlen oder sich nur in Menschen "Verleibt" die 100% unerreichbar sind oder kein wirkliches Interesse an einem haben. 

Bindungsangst ist heilbar. Jeder hat immer ein wenig Bindungsangst. Aber man muss nur kapieren, dass die Angst nicht wirklich der Realität entspricht. Wie z.B. Was mache ich wenn die Person stark eifersüchtig ist? Oder Was mache ich wenn die Person mich verlässt? Man malt sich immer ein Terror aus der viel Schlimmer ist als die Realität tatsächlich ist.

Hoffe ich konnte dir Helfen 

LG

Sandy

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als "Ebenfallslangesingle" würde mich das überhaupt nicht stören - eine Partnerlosigkeit über einen egal wie langen Zeitraum kann alle möglichen Gründe haben, "Beziehungsunfähigkeit" mag einer davon sein, aber es gibt noch zig andere.

Mich würde es viel mehr irritieren, wenn jemand erst vor wenigen Tagen oder gar Stunden eine längere Beziehung beendet hat und nun so schnell schon wieder auf der Pirsch nach was "neuem" ist - und zwar mit dem Ziel "sollte schon was ernstes werden...".

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Man sollte dann nicht gleich zu eng zusammenhocken, sondern dem anderen Freiräume (zum Erholen) gönnen. 

Das gilt aber nicht nur für eine Gewöhnungsphase, sondern für jede Beziehung. Meistens ist das das ganze Geheimnis für langjährige Ehen. 

Mir hat mal ein  alter Hundebesitzer gesagt, sein Hund wäre deshalb sein Vertrauter, weil er nichts verrät: "wenn ich mich über meine Frau ärgere, gehe ich zwei Stunden mit dem Hund raus, erzähle ihm alles, sage ihm, dass ich ihr am liebsten den Hals umdrehen würde - und wenn ich dann nach Hause komme, ist alles wieder gut." 

Diese zwei Stunden brauche ich und sie versteht das.

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3 Jahre sind in dem Zusammenhang keine wirklich lange Zeit. Du musst bedenken, dass jeder mit dem Abbruch einer Beziehung anders umgeht - in gewisser Hinsicht muss man damit erstmal fertig werden, das ganze Verarbeiten. Und das macht jeder Mensch anders, genau wie jeder Mensch anders trauert.

3 Jahre sind nicht viel ? Ich finde es eher erschreckend, dass scheinbar viele denken, dass man innerhalb von 3 Jahren schon wieder jemanden finden muss, dem man sich komplett anvertrauen möchte und für den man Gefühle hat. Solche Leute gibt es schließlich nicht massenweise.

Und zu deiner Frage, ob man dadurch Beziehungsunfähig wird: Ich bin jetzt seit 19 Jahren Single. Als Beziehungsunfähig würde ich mich dennoch nicht bezeichnen - sonst würde der Rat, den ich Freunden in Sachen Beziehung gebe, nicht so gut funktionieren. Beziehungsunfähigkeit ist nie eine Frage der Länge des Single-Daseins, sondern der inneren Einstellung gegenüber der Liebe und der Person, mit der man in einer Beziehung ist ;)

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Ich finde nicht, dass das schlimm ist. Du findest bestimmt auch einen passenden Partner und da du ja anscheinend bereits eine Beziehung hattest, bist du ja wohl auch nicht beziehungsunfähig. Außerdem gibt es sehr viele Menschen, die single glücklicher sind als mit Partner und das findet ja auch keiner schlimm. 

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Würde ich nicht als Kriterium anlegen. Entweder es passt oder eben nicht.

Wenn jemand länger Single ist/war, ist das doch kein Problem. Vielleicht war einfach nicht der / die richtige dabei, vielleicht ist man etwas schüchtern... in jedem Fall: kein Problem!

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Hey, ich antworte dir mal, ohne die anderen Kommentare zu lesen, um nicht voreingenommen zu antworten. Also, meine "freie" Antwort: :)

Das ist überhaupt kein Problem. Viele Menschen haben ein "schöneres" Leben, also für sie, wenn sie Single sind. Z.B. Frauen, die es nicht mögen, wenn der Mann in ihrer Nähe ständig an Sex denkt, ihr an die Taille greift, usw... So eine Beziehung wird dann schnell entweder hitzig, kühl, oder zur Zweckbeziehung. Menschen, die aus einer reinen Zweckbeziehung kommen, sind z.B. gerne mal eine längere Weile Single.

Oder, so ist es bei Männern, sie kaufen sich Etwas nach einer Trennung, zum Auf-andere-Gedanken-kommen, dass sie so viel kostet, dass sie es sich erstmal nicht mehr leisten können, auch noch viel zu unternehmen. Die sind dann ständig zu Hause in ihrer Freizeit oder beim Sport. Viele gönnen sich ein Auto und ein Handy, und zahlen dann aber im Monat 70 Euro fürs Handy und 200nochwas fürs Auto. So Menschen, die sich verschulden, leben manchmal wie Sklaven, haben keine Kohle zum Daten/Ausgehen. Das ist auch ein Grund, noch Single zu sein.

Es gibt zuviele Gründe. Heraus findest du das nur, wenn du ihm eine Chance gibst und ein Bißchen vorsichtig bist und auf Details achtest, wie sonst auch.

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Das wäre mir egal... Ich finde es krank, das sich viele Menschen nur dadurch definieren einen Partner zu haben. 

Du bist gut so wie du bist. Daran kann auch keine Freundin dieser Welt etwas ändern. 

Hör nicht auf die anderen Menschen :)

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Was soll ich mir da denken, gar nichts.... Ich habe auch schon eine Frau kennengelernt die ist seit 15 Jahren Single weil sie das so möchte und auch Männer die seit Jahren alleine sind, na und? Ich bin auch fast 3 Jahre Single mich guckt aber deswegen keiner komisch an.

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