Längere und bessere Texte schreiben

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8 Antworten

Zuerst einmal ruhe bewahren, während deiner Schullaufbahn verändern sich immer wieder die Anforderungen an deinen Schreibstil und du musst dich neu darauf einstellen. Teilweise kann es auch sein, dass du neue Textformen erst wiederholt üben musst bis du ein Gespür für sie bekommst. Ich finde es etwas pauschal zu sagen das du keine "guten und ausführlichen texte" schreiben kannst. Meist liegt das Problem nicht am geistigen Mangel was man schreiben soll, sondern daran diese Richtig auszudrücken. Sodass am ENde auch jeder versteht was du sagen möchtest. Um das richtig zu entwickeln hast du schon einmal einen guten Ansatzpunkte: DAS LESEN. Wichtig ist hierbei das du dich mit Autoren beschäftigst deren Schreibstil dir gefällt und dir liegt. Das bedeutet aber auch sich mit etwas mehr als Trivialliteratur zu beschäftigen ;) Jeder Schreibstil ist individuell und prägt sich erst mit der Zeit und der Übung aus. So wie deine Schrift einzigartig ist, du dir jedoch vielleicht von deiner Mutter abgeschaut hast, wie du ein a schrieben musst, so ist das auch mit dem Schreibstil. Die andere Methode ist selber wirklich viel zu schreiben. AUch wenn es Altmodisch kling auf e-mails oder gar Briefe anstatt Chatrooms zurück zu greifen, so bringen sie dir doch die Möglichkeit intensiv über jedes Wort was du schreibst nachzudenken. Und eventuell auch noch ein passenderes zu finden. Was die Länge deiner Texte angeht würde mir nicht so viele Sorgen machen. WIe ich bereits sagte ist jeder ist jeder Schreibstil individuell. DIe einen schreiben eher "blumiger" und ausschweifender. Die anderen sind eher knapp, kurz und prägnant, solange du es schaffst deine Gedanken so zu Papier zu bekommen,dass sie verstanden werden ist das relative Nebensache. :)

Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen Liebe Grüße Annie

Bevor du mit dem Schreiben beginnst könntest du ein sogenanntes Cluster anlegen. Das heißt du schreibst alle Stichworte zu einem bestimmten Begriff oder Thema auf ein Blatt Papier, die dir dazu einfallen. Durch die nun vorliegenden Stichworte fällt es dir sicher leider genügend Informationen zu sammeln, die du in deinen Text einfließen lassen kannst. Automatisch wirst du kreativer an das Thema herangehen. Während du schreibst solltest du dir vorstellen, dass jemand aus einem ganz fernen Land vor dir sitzt, der noch nie in seinem Leben von dem Thema etwas gehört hast. Deine Aufgabe ist es dann, demjenigen alles zu erzählen was du darüber weißt und so ausführlich wie du kannst. Dadurch werden deine Texte sicher länger werden. Wichtig ist, dass du bei Fakten bliebst (darum vorher genug Informationen auflisten die du verwenden kannst), sonst wird es zu schnell zu viel bla bla... Wenn du das übst, brauchst du irgendwann kein Cluster mehr anlegen und wirst es automatisch im Kopf machen. Um deinen Schreibstil zu verbessern hilft lesen, lesen, lesen. Und zwar alles. von der Tageszeitung bis zum Roman. Such dir beliebte und bekannte Autoren aus. An denen kannst du dich bedenkenlos orientieren.

vielleicht hilft es auch, wenn du mal einige Aufsätze von deinen Mitschülern liest um herauszufinden was sie anders oder besser machen.

Moin, ich bin auch 16 und aufm Gymi, allerdings steht bei mir Mittwoch das Deutsch Abi an. Da werden (zwar auf kleineren Seiten) rund 10 Seiten als Richtwert angegeben, was aber auch 7 Seiten im normalen aus macht. Ich habe in der Vorbereitungsklausur 5 Seiten geschrieben aber einer schreibt auch oft nur drei. Zum einen kommt es eben drauf an dass du in der Oberstufe immer vierstündig die Klausuren schreibst, hast also mehr Zeit. Dann würde ich dir empfehlen ein Schmierblatt zu nehmen und alles was dir irgendwie dazu einfällt zu notieren, dann Beispiele suchen, Zitate etc. Generell kannst du den Schreibstil vllt. durch das Lesen von Essays verbessern, die werden seit diesem Jahr auch im Abi dran kommen. Lesen und üben ist eigentlich das einzige was du groß machen kannst... und wenn es um Lektüren im Unterricht geht, da gibt es genug im Netz, schreib dir das in die Bücher. Bsp. Homo Faber, da gab es ein 40-Seiten-PDF, steht bei mir jetzt alles im Buch...waren 14 Punkte (1) .

...den "Schmierzettel" - den meinte ich auch mit meinen Zeilen, wenn ich von "Notizen" was schreib´, da oben (oder unten, je nachdem :-)).

Erst was in Kladde vorzuschreiben (!), das halte ich nämlich echt für sinnvoll! Auch wenn´s bisschen Zeit in Anspruch nimmt - lohnen tut sich´s...

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vielleicht hilft es dir mehr die sachen genauer zu beschreiben sie ausführlicher erklären es manchmal ein wenig übertreiben mehr fällt mir im moment nich ein und besser erklären kann ich es leider nich bin leider nich so gut im erklären ich hoffe es hilft dir ein kleines bisschen weiter

Zum Einen ist es sicher erst einmal eine Frage der Begeisterung für etwas; wenn man wirklich Freude daran empfindet, etwas schriftlich zu verfassen (und dabei auch nicht nur an einer eher oberflächlichen Darstellung zu verbleiben), dann geht es einem schon mal sehr viel leichter von der Hand, als wenn man vielmehr darum "ringt", jetzt etwas zu Papier zu bringen (zu Papier bringen zu müssen ja auch, in deinem Fall...).

Dennoch glaub´ich, dass man sich schon so eine Art "Handwerkszeug" zurechtlegen kann - wie immer doch eigentlich, im Leben. ;-)

Sich sozusagen erst einmal äußerlich (sprich: formal) zu strukturieren wäre ein Punkt, den ich ganz wichtig finde. Unterstreiche (sofern du einen Ausgangstext hast) was dir wichtig erscheint; und nimm es ggf. als Grundlage (bzw.: auch Beleg) für Weiteres. Mach dir deine ganz eigenen (!) Gedanken zu dem jeweiligen Thema.

Und dabei immer schön alles notieren! Möglichst auch gleich die passenden Worte/Formulierungen finden; und weiterhin: auch eine Art "innere Struktur" für all deine Notizen herausarbeiten: Was erscheint dir am wichtigsten zu erwähnen? Mit welchem Punkt möchtest du dich noch ausführlicher befassen? Wo sind deine Schwerpunkte? Ändere auch gerne deine einmal und bereits gefundenen Worte - mitunter sind es nur ganz feine Nuancen, die am Ende einen Satz dann doch wieder anders (sprich: passender!) erscheinen lassen.

Dass am Ende ein möglichst stimmiges Ganzes entsteht, das sollte dein Ziel bei alledem sein. Und wenn du dich vielmehr genau damit befasst, darauf fokussierst, dann geht auch dein Blick ein bisschen weg von der bangen Frage:"Wie viele Seiten soll ich denn schreiben? Wie krieg ich die bloß voll...?" u.ä.


Zwar find´ich persönlich es ein bisschen (zu!) sehr schematisch von der Herangehensweise, aber möglicherweise hilft dir ja auch genau das an diesem Punkt, an dem du dich befindest; daher mal eben dieser Link (als einer von sicherlich vielen, die sich so ergoogeln lassen):

http://www.hilfreich.de/aufsatz-schreiben-lernen-tipps-und-tricks_15390

Und was eine "schöne/bildhafte/ausdrucksstarke" Sprache angeht: Ich glaube, da kann man annähernd so gut wie keine guten Tipps geben; vermutlich ist das am Ende dann doch eine Frage dessen, ob und inwieweit man das -so viel beschworene- "Gespür für Sprache" hat. Ein "gutes" Buch zu lesen, das sollte allerdings niemals wirklich schaden. ;-)

Als einen sehr besonderen Autor mag ich immer ganz gern John Boyne ans Herz legen; der hat so manches an Themen in seinen Büchern verarbeitet - sein Sprache allerdings glänzt bei jedem einzelnen! Und ein Eindruck dessen (ob nun schwächer oder stärker) bleibt da auf jeden Fall zurück, das denk ich...

Umschreibe die Sachen mehr. z.B: statt 'er fuhr sich durchs Haar' schreibst du 'er fuhr sich mit der Hand durch seine langen, braunen Haare'...haste schon mal einige Wörter mehr und sagt das gleiche aus. Formuliere den Satz um z.b: statt 'sein Herz pochte' schreibst du ' Sein Herz schlug wild gegen seine Brust'

Gestalte deine Texte blumiger (wie von Tooru beschrieben)

Sei kreativ - ich habe meine "blumige" Schreibweise durch Lesen erlernt.

Alle Autoren umschreiben ihre "Sachen" , davon kannst du sehr viel lernen :)

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