Krankschreibung für 2 Wochen?

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4 Antworten

Gar nichts! Geh zu deinem Arbeitgeber bzw. direktem Vorgesetzten, erkläre,  warum du so dringend frei brauchst und findet eine gemeinsame Lösung.

Wenn du beim Tricksen erwischt wirst, ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung! Das steht dann in deiner Personalakte und das wird es dir nicht leichter machen, eine neue Ausbildungsstelle zu finden. Du könntest sogar wegen Betruges rechtlich belangt werden.

Außerdem bringst du den Arzt, der dich krankschreiben würde, ohne dass du etwas hast, in erhebliche Schwierigkeiten. Auch er könnte wegen Betruges angezeigt werden. 

Das ist wirklich keine gute Idee und ich kann dir nur dringend raten, solche Dinge sein zu lassen und zu versuchen, auf ehrlichem und legalem Weg eine Lösung zu finden. 

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Kommentar von Busverpasser
13.09.2016, 14:39

Das ist wirklich keine gute Idee und ich kann dir nur dringend raten,
solche Dinge sein zu lassen und zu versuchen, auf ehrlichem und legalem
Weg eine Lösung zu finden.

Es kommt ganz auf den Arbeitgeber an, ob ich das tun würde oder nicht. es gibt Chefs, die würde das nur ablehnen, um die Mitarbeiter zu schikanieren und ihre Machtposition zu demonstrieren. In so einem Fall würde ich auch so handeln.

Wenn du beim Tricksen erwischt wirst, ist das ein Grund für eine
fristlose Kündigung! Das steht dann in deiner Personalakte und das wird
es dir nicht leichter machen, eine neue Ausbildungsstelle zu finden. Du
könntest sogar wegen Betruges rechtlich belangt werden.

Nunja, das wäre denkbar, wenn man eine chronische Erkrankung vortäuscht oder halt dauerkrank macht, dass da mal jemand guckt.

Am Ende herrscht zwischen Arzt und Patienten ja ein Vertrauensverhältnis. Wenn ich dem Arzt sage, es geht mir nicht gut, muss er dies erstmal so hinnehmen. Auch in Fällen, wo es nicht sofort durch Diagnostik nachweisen kann. Ist er deshalb ein Betrüger?

Und der AG weiß ja nichts über meine Diagnose. Er kann seinen Mitarbeiter auch beim Turnen "erwischen". Vlt. ist dies ja Therapie für die Erkrankung...

BTW: Ein Arzt kann auch eine zweiwöchige Krankschreibung wegen Stress erteilen. Dieser kann natürlich durch Familienverhältnisse ausgelöst werden. Eine solche Krankschreibung wäre durchaus legitim! Der ICD-10 Code dafür lautet R43.x oder so ähnlich.

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Wenn du KRANKENSCHWESTER wirst, wirst du dich doch wohl mit Krankheiten und deren Folgen (medizinisch wie sozial) auskennen...?

Krankschreibung ist für KRANKE und nicht für Privatvergnügen und AUCH NICHT für Organisation von Familienangelegenheiten!

Wenn es wirklich dringend ist - wie zb schwere Ereignisse, dadurch nötige Betreuung von Kindern, erklärt man das dem AG und findet Lösungen.

Ganz ehrlich - wer DAS noch nicht mal hinbekommt, sollte NIEMALS für Kranke - geschweige denn KINDER - verantwortlich sein (dürfen)...

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Kommentar von Tanzistleben
12.09.2016, 01:53

Sorry, den Pfeil hinunter wollte ich nicht, im Gegenteil, bin abgerutscht. Tut mir leid!

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Kommentar von Busverpasser
13.09.2016, 14:30

Also es kommt ja auf den AG an, ob er sich kooperativ zeigt. Wenn nicht und man vorher gefragt hat, macht man sich mit einer Kranschreibung natürlich wirklich verdächtig. Daher kann ich prinzipiell so einen Gedankengang durchaus nachvollziehen. Auch wenn du natürlich mit deiner Antwort auch Recht hast. Ich denke man kann es nicht über einen Kamm scheren und sollte nicht vorschnell urteilen.

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Bei 2 Wochen am Stück muss schon Einiges passieren. Gebrochene Extremitäten oder so. Bei Nullachtfuffzehn-Erkrankungen sinds immer erst mal nur ein paar Tage, maximal eine Woche.

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Kommentar von beautybaby16
11.09.2016, 21:47

und bei Rückenschnerzen oder ähnlichem

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Falls du es mit deinem Arbeitgeber nicht klären kannst, dann erkläre es wahrheitsgetreu deinem Arzt. Er wird dich dann die zwei Wochen krankschreiben, wenn dies notwendig ist.

Die Diagnose, die die Krankenkasse (nicht dein AG) sieht lautet dann so ähnlich wie "unspezifische Reaktion auf starken Stress" (R43.9 ICD-10 Code)

http://www.icd10data.com/ICD10CM/Codes/F01-F99/F40-F48/F43-/F43.9

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