Kondensator auf 400V laden
Hallo, hat jemand eine Ahnung, wie man mit einer normalen 1.5V Batterie einen Kondensator auf 400V aufladen kann? Es sollte nicht länger als eine Minute dauern und die Ampere der Batterie sollen beibehalten werden. Also nicht einfach von einer astabilen kippschaltung in einen Transformator.
10 Antworten
mit einem Sperrwandler oder Sperrschwinger werden solche Probleme sinnvollerweise gelöst.
Also die Spannung erhöhen mit einem DC-DC-Wandler ist soweit i.O. wobei ich nicht glaube, dass es DC-DC's mit einer Transformation von 1,5V auf 400V gibt. Das Problem ist, dass "die Ampere", wenn du damit wirklich die Stromstärke und nicht die Kapazität meinst, auf keinen Fall erhalten bleiben. Irgendwo muss das Ohmsche Gesetz greifen und demnach verändert sich auch der Strom wenn du die Spannung änderst.
Gruß, Jackswaste
Mit einer 1,5V Batterie wird das nicht so leicht möglich sein, da muß man die Spannung um fast das 400-fache anheben und damit den Eingangsstrom! Das Dumme ist nämlich dass ein gewöhnlicher Transistor zwar mit 1,5V gut arbeiten kann, aber fast 1V "klaut", da bleibt nicht mehr viel übrig für eine Spannungsüberhöhung. Und FETs die auch ein wenig leistung handhaben können brauchen etwa 5V als Betriebsspannung.
Es sollte nicht länger als eine Minute dauern
Das hängt von der größe des Kondensators und dessen Ladestrom ab. Nimmt man einen 1pF Kondensator, so ist der sehr fix geladen!
die Ampere der Batterie sollen beibehalten werden.
Was soll das denn heißen? Keinen Strom aus der Batterie entnehmen? Oder der Ausgangsstrom so hoch wie der Batteriestrom, das wäre eindeutig ein Fall für die Zahnfee!
Es heisst, dass der Ausgangsstrom so hoch wie der Batteriestrom sein soll.
Wie soll dass den gehen? Wie soll denn da Energie aus dem nichts gezaubert werden? Man kann kein gerät bauen was mehr Energie ausgibt als es aufnimmt!
Die Energie wird auch nicht vergrössert. Sie wird lediglich auf einen kürzeren, aber stärkeren Stromstoss komprimiert.
Was man mit dem geladenen Kondensator macht ist egal, ob man den hinterher kurzschließt oder was auch immer. Die Ladeschaltung braucht hier etwa 400x mehr Strom am Eingang als der Strom am Ausgang hat der den Kondensator lädt!
das passt hinten und vorn nicht, Was soll der 2. Satz bedeuten?
Ströme kann man hier doch kaum betrachten, wenn man das ohne Zeitbezug macht. Der Strom, den ein Kondensator beim Entladen abgibt kann doch Kilo-Ampere betragen, Die Batterie könnte das niemals.
Die Leistung ist am Eingang und am AUsgang gleich! Wenn die Spannung um das 400-fache angehoben wird muß 400x mehr Strom gezogen werden.
D.H. der Batteriestrom ist damit etwa 400x höher als der Ladestrom des Kondensators.
auch das ist falsch. Meinst du wirklich, dass die Kapazität keine Rolle spielt ? Also bitte , wo soll die Leistung herkommen, wenn der aufgeladen Kondensator nur 1 pF hat?
Mit der Batterie allein wirst Du das nicht schaffen. Du brauchst schon einen Transformator und einen Gleichrichter an der Sekundärwicklung, weil ein Stromstroß im Trafo einen Wechselstrom erzeugt und außerdem der Kondensator sich über den Ohmschen Widerstand der Spule ohnehin wieder entladen würde. Dann müssttest Du es nur noch hinbekommen, dass Du sekundärseitig auf 400 V kommst. Viel Glück dabei!
Ein Stromstoß erzeugt keinen Wechselstrom und der Kondensator wird sich nicht so schnell entladen, weil der Stromrückfluß durch die Gleichrichterdioden verhindert wird.
ein Blitzgerät für einen Fotoapparat ist so ein Wandler.