Können Pfefferkörner schlecht werden?

12 Antworten

Du kannst die Pfefferkörner noch verwenden. Gewürze sind bei trockener Aufbewahrung über Jahre hinweg haltbar und verlieren nur allmählich ihre Aromen. Es treten jedoch keine spezifischen Verderbsprozesse ein, nur weil das Ende des Jahres der Mindesthaltbarkeit erreicht wird.

Ich kann Dir aus Erfahrung sagen: Ja, Pfeffer kann schlecht werden. Der, den ich probiert hatte, was mehr als eineinhalb Jahrtausende alt (trocken gelagert) und definitiv hinüber. ;-)

Dieses Limit ist im Haushalt natürlich schwer zu erreichen.

Bei feuchter Lagerung vergammelt Pfefffer natürlich viel schneller. Ist die Lagerung wirklich schlecht (Küchendampf), dann bilden sich innerhalb von Monaten dumpf–muffig schmeckende Heterocyclen, die den Pfeffer praktisch ungenießbar machen.

Bei trockener, kühler, und dunkler Lagerung liegt die Haltbarkeit im Bereich von Jahren bis Jahrzehnten.

Alle Lebensmittel müssen bei uns mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen sein, bis zu diesem Zeitpunkt muss gewährleistet sein, dass die Produkte genießbar sind und seine beschriebenen Eigenschaften besitzen. Daher müssen z.b. oft irre viele Vitamine zugesetzt werden, dass sie bis zum M-Haltbarkeitsdatum die zugesicherten Vitamine noch aufweisen können. Das hat aber nicht immer was mit der reellen Haltbarkeit zu tun, man denke z.B. an Honig und Salz, die bei richtiger Lagerung ewig haltbar sind. Genauso ist das mit deinem Pfeffer. Ich habe Gewürze, die sind bereits "uralt" und immer noch superlecker, da ich sie dunkel und trocken gelagert habe. Der Pfeffer ist bei richtiger Lagerung sicher noch gut.

Ich habe Deine Erfahrungen gemacht, Gewürze halten "ewig", wenn sie dunkel und trocken gelagert werden! Nicht gut halten gefriergetrocknete Gewürze. Sie zerfallen.

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Abgesehen das sie bei unsachgemäßer Lagerung auch vorher verderben können - nein.

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