Können Beerdigungen auch Montag Abend zwischen 19:00-21:00 stattfinden?

9 Antworten

Wie soll das gehen?

Von dem Zeitpunkt, wenn der letzte Trauergast die Umgebung des Grabes verlassen hat, bis das Loch zu und mit den Beerdigungsblumen und Holzkreuz dekoriert ist, bis das Werkzeug verstaut ist und der Bagger wieder in der Garage steht und bis die Mitarbeiter auf dem Betriebshof sind und ihre Viertel Stunde tarifliche Umkleide- und Waschzeit in Anspruch genommen haben, sind im allergünstigsten Fall 1,5 Stunden rum. Ohne verzögernde Faktoren wie festgefrorene, im Schlamm festgesaugte oder von beigerutschtem, steinigem Erdreich verkeilte Schalungen oder aus Platzgründen viel Handbaggerarbeit, die schnell mal eine zusätzliche Stunde kosten können. Und ohne Auf- und Abbau von Arbeitsscheinwerfern in den dunklen Wintermonaten.

Das halte ich für sehr ungewöhnlich. Aber wenn der Geistliche damit einverstanden ist und auch in der entsprechenden Friedhofssatzung nichts anderes vereinbart ist, wäre das theoretisch möglich.

Dies wird ein Geistlicher unserer großen Glaubensgemeinschaften wohl eher selten machen. Denn auch die haben ihre "Geschäftszeiten". Abends haben die meist andere Aktivitäten wie Jugendgruppen, Bibelstunden, Abendkreise etc. Ein freier, konfessionsloser Trauerredner ist dort vielleicht flexibler.

Eher ungewöhnlich. Der Pfarrer muß einverstanden sein, das Beerdigungsunternehmen, die Trauerhalle und das Friedhofspersonal muß mitmachen. Ich glaube, eher nicht.

Hallo,

eine Trauerfeier kann sicher um diese Zeit stattfinden, dann aber nicht auf einem Friedhof (es sei denn es ist ein privater - von denen es aber nur zwei oder drei in Deutschland gibt), sondern in den Räumlichkeiten des Bestatters.

Eine Beerdigung findet um diese Zeit nicht mehr statt, einfach weil der Friedhof auch seine Schließzeiten hat und ichmir keinerlei Gründe für eine Ausnahmegenehmigung vorstellen könnte.....

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