Kann mir jemand helfen?
Könnte mir jemand bei den Aufgaben helfen weil ich habe keine Ahnung was ich da hinschreiben soll:(
Zu der Geschichte ,,Nachts schlafen die Ratten doch".
Die Aufgaben sind:
1.Gliedere die Geschichte in inhaltliche Abschnitte.Gib jedem Abschnitt eine Überschrift
2.Welche Phasen (=Abschnitte) der Annäherung gibt es zwischen Jürgen und dem Mann?
3.Was bedeutet der Satz,,Nachts schlafen die Ratten doch"?
4.Erarbeite zwei Merkmale heraus,warum diese Geschichte eine Kurzgeschichte ist.
Ich würde mich über jede Antwort freuen!
1 Antwort
Och nöööööööööö !
Inhaltsabschnitte, deren Überschriften, Titel der KG - das MUSST du wissen oder erarbeiten...
Hier - vielleicht hilfreich - Allgemeines zur KG:
- keine Einleitung, direkt im Geschehen,
- offener Schluss,
- Spannungsbogen, Höhe-, Wendepunkt (im Drama "Peripetie" = umschlagende Handlung),
- Montage-Technik (Vor- und Rückblenden),
- Sparsamkeit der Sprache bis hin zu beabsichtigter Monotonie, WEIL (!!) :
- Alltagsgeschehen (also Alltagssprache),
- oft Anonymität der Hauptfiguren (er / sie / der Mann / die Frau),
- manchmal (!!) extrem kurze Sätze, Halbsätze ---> Fetzenstil besonders bei Borchert ("Trümmer-Literatur"),
- Wortwiederholungen, rhetorische Mittel.............
u.v.a.m. ......
Liebe Lilo !
Du (!) weißt, dass ich gern bei verzwickten, wirklich schwierigen Fragen - speziell was das Thema Deutsch betrifft - seit 13 GF-Jahren GERN helfe.
Aber (auch) ich bezweifle, dass der Schüler - und das gilt nicht nur für ihn, sondern für diese neue Schüler-Generation - des NACHDENKENS weder willens noch kundig ist !! Schließlich gibt es wiki, GF etc.......
Natürlich kann sich ein heutiger Jugendlicher nicht in die (unmittelbare) Nachkriegszeit versetzen. Das ist das Eine ! - Das Andere indessen ist, dass ich mit 42 Lehrer-Jahren auf dem Buckel erwarten, ja verlangen kann, dass sich ein Schüler in eine ihm gestellte Aufgabe HINEIN KNIET, Klassenkameraden fragt, Sekundär-Literatur zu Rate zieht, vielleicht gar eine Kurz-Biografie über Borchert liest, um mehr Verständnis für dessen Werke zu erhalten.
Hoffe, dass der Fragende die Kurzgeschichte wenigstens gelesen hat und darüber nachgedacht hat. Bei mir sind es über sechzig Jahre her,- und ich kann die zwar traurige aber Mut machende Geschichte nie vergessen. Allerdings ist inzwischen eine solche Reizüberflutung über alle hinweggegangen, daß man nicht mehr die Aufnahmefähigkeit und Bereitschaft einer damals Fünfzehnjährigen, sich mit Nachkriegsliteratur zu beschäftigen , mit der der heutigen Generation vergleichen kann.