Kann man nach einem Architekturstudium auch als Statiker arbeiten?

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3 Antworten

Hallo Nathalia,

Also, rein rechtlich: JA (es ist je nach Bundesland ein bisschen unterschiedlich - ich spreche jetzt für Bayern)

Je nach Berufserfahrung (die Du gegenüber der Ingenieurekammer des jeweiligen Bundeslandes mit Zeugnissen belegen mußt) nach dem Studium:

  • nach 3 Jahren mit Schwerpunkt "Entwurfsplanung", z.B. in einem Architekturbüro, darfst Du dich "Entwurfsverfasser" nennen und Gebäude bestimmter Gebäudeklassen statisch nachweisen.

  • nach 3 Jahren mit Schwerpunkt "Tragwerksplanung", z.B. in einem Ingenieurbüro für Baustatik, darfst Du dich "Tragwerksplaner" nennen und ALLE Gebäude statisch nachweisen.

Und rein praktisch: EHER NEIN.

  • Ein Architekturstudium gibt dir erstmal NICHT das nötige Rüstzeug mit, um eine etwas anspruchsvollere Statik zu rechnen. Bauingenieurwesen wäre besser.

  • Es lässt sich aber alles lernen, auch wenn's ein sehr hartes Brot wird, sofern man den richtigen Chef und die richtigen Kollegen hat!

Und außerdem:

  • an User Det1965: Mir war`s noch keine Minute langweilig;-)

Schöne Grüße!

waldenmeier (=Bauing.)

Das war auch nicht bös gemeint! Aber im Vergleich zu Architektur (wenn man das mehrere Jahre studiert hat) ist reines Statikrechnen sehr eintönig.

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Generell sag ich mal: nein. Du lernst im Architekturstudium so gut wie nichts über Statik, hast dann idR noch nie Schal- oder Bewehrungspläne gezeichnet, kennst die Programme nicht. Lieber vorher überlegen, eventuell danach noch Bauingenieurwesen studieren.

Können ja, aber nach dem abwechslungsreichen Archi-studium ist Statik eine stinklangweilige Sache. Aber wenn es dir liegt, mach es.

Allerdings kann ich dir nicht genau sagen, ob du dann als Prüfstatiker, also mit Aufträgen von Städten und so arbeiten darfst.

erschreckend einfach nur erschreckend

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