Kann man Hunde für ein paar Monate aufnehmen?

12 Antworten

Ja, manchmal ist das gut möglich. Das heißt, dass man einen Hund in Pflege nimmt.

Mehrere Hundebesitzer suchen so eine Pflegestelle, die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Manchmal ist es eine längere (Geschäfts-) Reise, Gefängnis, Krankenhaus, schwere Krankheit (Besitzer muss sich schonen)....

Allerdings muss man das auch erst mal finden. Gerade als Hundeanfänger muss man sich da häufig ziemlich beweisen.

Man kann auch einen ehemaligen Straßenhund in Pflege nehmen, aber Anfängern würde ich davon dringend abraten. Diese Hunde sind weder stubenrein noch können sie irgendwas. Sehr häufig sind sie auch extrem ängstlich.

Es gibt auch viele Leute, die einen Hundesitter für die Zeit wo sie arbeiten (etc.). Da hat man den Hund dann z.B. nur an bestimmten Wochentagen, Nachmittags.... Das sollte man leichter finden.

Ich kenne mehrere Bekannte, die sich auch nicht zu 100% sicher waren, ob ein Hund auf Dauer zu ihnen passt. Sie haben sich dann dafür entschieden einem Hund aus dem Tierheim, der nicht mehr so lange zu leben hat ein Zuhause zu geben.

Das ist wirklich eine tolle Sache, denn diesen Hunden kann man wirklich helfen, da sie sehr schlechte Vermittlungschancen haben, egal wie lieb sie sind.

Toll, MEGA IDEE. (hahaha)

Das ist, als ob jemand ein Kind adoptiert um zu gucken ob man überhaupt ein Kind haben möchte und es dann wieder ins Heim schickt... Super, ist ja auch echt toll für das Kind. Zuerst riesig froh zu sein endlich eine Familie zu haben und dann DAS. Wärst du nicht auch todtraurig?

Lass es sein, wenn du nicht weißt, das Hunde Gefühle haben. Das sind keine Gegenstände, die man ausprobiert und wenn es einen nicht passt einfach zurückschicken kann wie ein Onlineshop-Paket.

Nein!

das ist ja schrecklich für den Hund

das einzige in die Richtung wäre eine pflegestelle

wenn du nicht weißt ob du für einen Hund geeignet bist, dann sollst du keinen holen

ein Hund ist kein Gegenstand den man bestellt und schaut ob er einem gefällt und dann wieder zurückschickt wenn nicht

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Besitzerin zweier Golden Retriever

Hi,

Das einzige was mir spontan einfallen würde zb Urlaubsbetreuung für einen erzogenen vielleicht sogar bekannten Hund anzubieten, habt ihr Freunde die vielleicht ein haben und Mal im Urlaub möchten?

Oder ihr bietet euch als Pflegestelle an, manche Vereine für Assistenzhunde suchen für die Welpen Pflegestellen wo man auch komplett durchbegleitet wird, neben den Hund bekommt ihr dann ein Hundetrainer an die Seite gestellt. Der Hund wird allerdings nach ablegen der Eignungsprüfung dann abgeholt ohne Chance der Übernahme also falls man sich dann verguckt hat wird es gebrochene Herzen geben.

Leihen nicht direkt aber man kann Hunde im Tierheim Gassi führen oder eventuell zu einem Hundehalter herstellen, mit dem man anfangs gemeinsam Gassi geht und eventuell später eventuell regelmäßig ausführt und eine Urlaubsbetreuung übernimmt.... Ein Hund ist sehr viel Verantwortung und das über viele Jahre. Man sollte sich von vornherein darüber bewusst sein, dass ein Hund nicht 8 oder mehr Stunden alleine bleiben kann. Am besten ist zwischen 4 und 6 Stunden. Ein Hund braucht jeden Tag seinen Auslauf und eine Beschäftigung. Egal ob man Lust hat oder nicht, egal ob die Sonne scheint oder es schüttet wie aus Eimern. Ein Hund macht auch mal etwas kaputt oder Dreckig. Ein Hund verliert Haare, Sabbert und jeh nach Haarlänge und Wetter ist er nass und dreckig. Wenn man einen Hund besitzt kann man nicht einfach überall hin und in den Urlaub. Der Hund muss entweder mit oder untergebracht werden. Ein junger Hund/welpe ist wie ein Kleinkind. Man muss Nachts raus, die ersten Wochen kann er nicht alleine bleiben und wenn man nicht schme genug ist, hat man Pipi oder andere Hinterlassenschaften in der Wohnung. Ein Hund kostet Geld. Wenn er Gesund ist, nur Futter, Versicherung, Training/Hundeschule und Steuer. Wenn er krank ist, kann es schnell mal in die tausende gehen. Könnte jetzt endlos so weiter machen.... Ein Hund zu besitzen ist toll, allerdings muss man, sich und sein Leben darauf einstellen, einrichten und umstellen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Grob stimmt das alles schon, aber nicht genau. Ein Hund darf max. 4 bis 5 Stunden am Tag allein sein, dass ist nicht "am besten" sondern das Maximale. Klar, wenn der Hund gut alleine bleiben kann, ist es kein Weltuntergang wenn es als absolute Ausnahme doch einmal länger ist, aber regelmäßig auf keinen Fall länger.

Und zu dem Punkt absolut immer rausgehen... Manche Hunde sehr aktiver Rassen brauchen das, wenn sie dazu "gepusht" werden. Einem normal ausgelasteten Hund macht es aber auch nichts aus an einem Tag mal nur zum erledigen des Geschäfts vor die Tür kommt.

Klar, wenn es etwas nieselt ist das keine Ausrede, aber bei richtiger schlechtem Wetter wollen sehr viele Hund auch keine ewigen Spaziergänge.

Zudem ist das mit dem allein bleiben bei Welpen ziemlich positiv ausgedrückt. Ich würde eher von Monaten sprechen.

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