Jugendarbeitslosigkeit, wie kommt's und was nun?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Nun, es gibt sicherlich nur eine bestimmte Anzahl von Ausbildungsstellen & diese haben gewisse Anforderungen an die Bewerber...

"Der Staat" kann auch nicht mehr tun, als Bildung und Schulen zur Verfügung zu stellen, sowie Sozialarbeiter... die bei gewissen Problematiken unterstützend eingreifen...sowie Zuschüsse ( und weitere psychologisch/psychiatrische Unterstützung) zu gewähren, wenn ein "Problemkind" doch einen Ausbildungsvertrag erhält...

ALLES Andere läge beim Jugendlichen selbst, natürlich auch dessen Eltern/Erziehungsberechtigte..sowie dem sozialen Umfeld

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Arbeitslosigkeit hat mehrere Ursachen, mal isses ne strukturelle, mal Absatzschwierigkeiten. Oft liegt eine Überproduktion einerseits und Unterkonsumtion andererseits vor.

Was sollte geschehen, wenn man den Kapitalismus, dem Verursacher der Arbeitslosigkeit nicht abschaffen möcdhte, bzw. dafür die Voraussetzungen fehlen?

  • Arbeitszeitverkürzung
  • massiver Abbau der Überstunden
  • staatliche Beschäftigungsprogramme
  • anderweitige Besteuerung - wer in Arbeitsplätze investiert, wird steuerlich begünstigt, andernfalls steuerlich belastet
  • Stärkung der Massenkaufkraft durch Lohnsteigerungen
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aktuell hat Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland keine wirtschaftlichen oder politische Ursachen, sondern lediglich individuell-persönliche. Zumeist sind die arbeitslosen Jugendlichen defizitär aufgestellt im Hinblick auf Bildungsniveau, Leistungsbereitschaft und vor allem -Fähigkeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist üblich das junge Leute ausgebeutet werden und wenig oder sogar gar nichts verdienen. 

Arbeiten lohnt sich in Deutschland nur noch wenn man einen guten Schulabschluss hat. 

Aber viele Jugendliche haben nur einen Real oder Hauptschulabschluss. 

Es rentiert sich einfach nicht, da man Harz 4 beziehen kann und trotzdem ein entspanntes Leben führen kann. 

Es gibt keine Perspektive, und die Schulen bemühen sich nicht genug um den jungen Leuten bei ihrer Berufsfindung zu helfen. 

Deshalb sind viele Schulabgänger planlos und haben keine Ahnung wo sie sich Bewerben sollen. 

Wenn sie dann einmal wissen was sie später mal machen wollen ist es meist zu spät um einen Ausbildungsplatz zu finden. 

Dann werden die meisten gezwungen zu den vom Arbeitsamt verordneten Maßnahmen zu gehen. 

Dort wird ihr Wille gebrochen, jegliche Motivation genommen und ihnen wird suggeriert das sie Versager seien. 

Irgendwann manifestiert sich dieser Gedanke in ihren Köpfen und sie beginnen es zu glauben. 

Sie werden Träge, verfallen in Alltagstrott und greifen womöglich zu Alkohol oder anderen Drogen. 

Damit bewegen sie sich in einen Teufelskreis und ehe sie sich versehen sind 30 Jahre vergangen in denen sie nichts erreichen konnten und ihre Zeit vergeudet haben. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MickyFinn
08.08.2017, 16:30

Düstere Ansicht... aber auch zutreffend ;)

Wer den ,,Schuss" in jungen Jahren noch nicht gehört hat, der spielt mit seiner Zukunft.

0

Bildung anstatt Rüstung und schon hat man Fachkräfte soviele man braucht und man kann auch ins Ausland.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?