Ist Polyamorie eine Psychischestörung?

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4 Antworten

Nein, was soll daran eine Störung sein?
Nur weil ein paar Moralaposteln oder monogame Gewohnheitsmenschen was dagegen haben? In der Natur gibt es bei Säugetieren keine Monogamie, nur weil wir Menschen für uns den Begriff 'Liebe' für das Zusammengehörigkeitsgefühl unter 2 Menschen geprägt haben, heisst das nicht das es nicht "normal" ist, mehr wie einen anderen Menschen zu lieben.
Eine psychische oder seelische Störung ist eine krankhafte Beeinträchtigung der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens, Verhaltens bzw. der Erlebnisverarbeitung oder der sozialen Beziehungen. Es gehört zum Wesen dieser Störungen, dass sie der willentlichen Steuerung durch den Patienten nicht mehr oder nur zum Teil zugänglich sind.

Polyamorie ist aber nicht gegen den Willen der Leute die es leben / praktizieren. Auch ist es keine krankhafte Beeinträchtigung, eher eine seelische Befreiung. Eher das Gegenteil ist der Fall, durch religiöse und staatliche Vorschriften wird Polyamorie beeinträchtigt, nicht durch geistige oder seelische Unfreiheit.

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Kommentar von Lexus1790
14.12.2015, 15:41

ist es aber nicht so, das es sich so entwickelt hat um feste Bindungen und somit eine Gewährleistung ist, dass der Nachwuchs durch kommt? Ohne Zwischenfälle also Trennung der Eltern, durch Eifersucht der Paare. die Statistik zeig ja, dass es auf Dauer nicht funktioniert, im Netzwerk. und wie ist es mit den chemischen Prozessen im Hirn? für monogame Bindungen also mit 2 kann man dies ja nachvollziehen das Wort Liebe?

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  • Ich bin fest überzeugt, dass man nur eine Person gleichzeitig im partnerschaftlichen, romantischen Sinne wirklich lieben kann. 
  • Dagegen sind Gernhaben oder Begehren sicherlich parallel mit mehreren Personen möglich. 
  • Die Frage wäre für mich eher, ob es Polyamorie wirklich gibt -- lieben die Menschen wirklich oder haben sie nur gern? Geht es nicht doch weit überwiegend um Sex oder "erlaubte Untreue" in Dreiecksbeziehungen? 
  • Ob es eine psychische Störung ist, vermag ich nicht zu sagen. Wenn romantische Liebe naturgemäß sich nur auf einen Partner richtet, dann wäre es wohl eine Störung. Letztlich sehe ich es so, dass es uns als Außenstehende egal sein kann, solange die Beteiligten es wissentlich und einvernehmlich so praktizieren und zufrieden damit sind.
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Eigentlich nicht.
Es heißt nur, dass man gewillt ist Liebesbeziehungen zu mehr als einer Person zu pflegen.
Ich denke nicht dass man das als psychische Störung bezeichnen kann, da es in vielen Kulturen selbstverständlich ist mehrere Partner zu haben

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;-)....für wen?


Wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind ...sicher nicht.


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