Ist Pessimismus etwas Schlechtes?

12 Antworten

Wenn das Glas immer "halbleer" ist, frustriert das natürlich deine Freunde. Freude und Spass gehören halt auch zum Leben.
Und: Wenn ich mir (mit anderen) etwas vornehme und gehe immer vom Mißerfolgsfall aus - klar, dann ist das destruktiv.
Aber prinzipell halte ich es für richtig, auch den "ungünstigen" Fall in Erwägung zu ziehen - das heißt nicht, ihn anderen mitzuteilen oder sich davon die Lebensfreude kaputt machen zu lassen.

Gut ausgedrückt !

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okay: also, pessimismus und optimusmus sind in unserem dualistischen system nichts anderes als bewertungen. ich würde erst mal von den begriffen gut schlecht wegkommen und lieber darauf bauen ob man blockaden hat. es kommt drauf an wie sich deine blockaden auswirken ! bist du aggressiv und schipfst gerne über andere leute ? oder bist du einfach ein sehr skeptischer mensch der nichts so recht glauebn kann bevor er es nicht fünf mal gesehen hat ? ich kenne beide dieser leute und wohl fühle ich mich mit keinem von beiden. ich denke man sollte trotz blockaden versuchen seine freude an irgendetwas zu finden. ich hatte mal ein gespräch mit einem psychotherapeuten ( es ging dabei um einen schauspieler die von grund auf anders ticken ) er sagte mir dass es einfacher ist, aggressive menschen zu behandeln, als depressive. da die aggressiven durch das umfeld gezwungen werden sich zu heilen - keiner will nämlich mit aggressiven zu tun haben. im gegensatz sind depressive eher auf sich allein gestellt, da sich niemand an ihren blockaden stört. somit lassen sich auch die wenigsten behandeln. ich denke das pessimismus immer eine form von aggressivität oder depression mit sich bringt. finde heraus was es ist !

danke, eine sehr hilfreiche antwort! ich bin dann der depressive menschentyp

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es sind immer die gesunden Mischungen, auf die es ankommt ;)

einer, der nur optimistisch ist, kann eben auch naiv, leichtsinnig, unvorsichtig, zu sorglos oder zu gutgläubig sein, er sorgt nicht vor usw.

Wenn du es umdrehst, weißt du die positiven Seiten des Pessimismus. Du wirst nicht so leicht Sonnenbrand kriegen, weil du dich rechtzeitig eingecremt hast statt gleich in die Fluten zu springen ... usw.

Wenn die Balance anders herum nicht stimmt, also der Pessimismus zu viel Raum einnimmt, kann es sein, dass du dir auch ein Stück Lebensqualität nimmst - du kannst dich z.B. gar nicht richtig freuen, weil ja was passieren könnte ... usw.

Es hat alles eine Kehrseite, deshalb am besten von jedem etwas.

Manchmal tut einem selbst ein bisschen Pessimismus gut, da man sich vielleicht mehr freuen kann wenn etwas gut gegangen ist bzw. doch positiv gelaufen ist. Es ist ähnlich wie mit der Angst - es behütet einen auch manchmal etwas leichtsinniges oder gefährliches zu tun... Kurz gesagt : Ein wenig Pessimismus hier und da ist nichts schlechtes - wenn man allerdings NUR NEGATIV denkt ist es weder für einen selbst noch für die Mitmenschen gut !!!

pessimismus ist nichts schlechtes, im gegenteil ein bisschen gehört zum normalen verstand dazu allerdings sollte mans nicht übertreiben

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