Ist "Nichtbinär" für viele das neue "Emo"?

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Nein 70%
Irgendwie schon 24%
... 6%

6 Antworten

Irgendwie schon

Ja, für viele bestimmt. Aber für mich nicht. Ich selber bin non binary (genderfluid) und ich bezeichne mich nicht so, weil ich fame oder besonders sein will oder so, sondern weil ich mich als das fühle. Aber es gibt sicher viele Menschen, die sich als nicht binär bezeichnen, da es gerade (mehr oder weniger) "modern" ist...

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Gehöre zu LGBT+ (Omnisexuell und Girlflux)
Irgendwie schon

Definitiv. Man ist plötzlich im Gespräch und macht sich durch seine Sexualität interessant wenn man sonst nichts zu bieten hat

Viele sind wohl Teens, die nicht ausgeschlossen werden wollen.

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Nein

Nein.

Nur weil du etwas nicht verstehst, heißt es nicht, dass es nicht existiert.

Irgendwie schon

Nicht direkt nichtbinär.

Aber grundsätzlich die LGBT Bewegung und vorallem Community. Die ist derzeit wie es scheint der renner als Subkultur bei den jugendlichen und zeigt nach meiner ansicht auch die entsprechenden merkmale als subkultur.

Klar, man fühlt sich scheiße und setzt sich permanenten Anfeindungen aus, weil es "cool" und "in" ist. Bin da völlig bei dir.

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@rei2017

Alle Subkulturen haben in einem.gewissennmaße dieses los getragen. Insbesondere die politisch aktiveren.

Punks z.b. du man für faule Assi Systemfeinde gehalten hat die nur dagegen sind um.dagegen zu sein.

Skinheads die mit dem Nazi Stigma und Klischee zu kämpfen hatten obwohl die Subkultur per se nicht politisch ist. (Aber attraktiv für Nazis war)

Goths: die man für Satanisten gehalten hat die komische Rituale auf Friedhöfen veranstalten.

Metaller hatten nein ähnliches Schicksal plus die Brüche mit dem männlichen Stereotyp der kuzlren Haare.

Emos über die sich alle imgrunde nur lustig gemacht haben und keiner sie wirklich ernst nahm weils sich um Ben Haufen angsty Teens gehandelt hat.

Hiphopper die man per se für dumme Idioten Assis hält die sich nur dafür interessieren welches männliche Stereotyp sie als nächstes erfüllen können und welche s Lampe sie als nächsten begatten können.

Hippies die dem Klischee der immerliebenden grünen arbeitscheuen und weltfremden Drogenjunkies unterliegen.

Die Anfeindungen etc. Machen gerade diese Gruppen attraktiv weil es eben den Zusammenhalt stärkt.

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@FouLou

Nur halt mit dem kleinen Unterschied, dass man sich nicht aussucht, ob man LGBT+ wird. Aber ich halte es für möglich, dass sich auch vermehrt Leute als NB bezeichnen, denen einfach Geschlecht und vorallem die klassischen Rollenbilder am Allerwertesten vorbei gehen. Ist halt für die anderen Leute unter dem Buchstaben T nur bedingt förderlich. Obwohl...

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@rei2017
Nur halt mit dem kleinen Unterschied, dass man sich nicht aussucht, ob man LGBT+ wird. 

Der Unterschied existiert auch nicht wirklich zu den anderen. Viele Mitglieder die sich den subkulturen zugehörig fühlen, suchen sich das auch nicht aus. Sie sind es einfach. Oft ist es auch gerade etwas verpönt wenn man sich es aussucht da mitzumachen. So Marke du bist nicht goth nur weil du dich schwarz kleidest. Sondern dahinter steckt ein Lebensgefühl.

Wenn man mir damals gesagt hätte so Marke: dann entscheide dich doch kein goth zu sein.

Wäre es so als hätte man gesagt: dann entscheide dich dafür nicht du selbst zu sein.

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@FouLou

Es gibt aber einen unterschied der das ganze etwas anders macht und eben für noch mehr Reibung mit der Gesellschaft sorgt.

Wo politische Subkulturen zwar etwas von Politikern und Staat verlangen. Also indirekt auch von der Bevölkerung.

Hat gerade der gender Bereich ein verlangen von seinem Umfeld. Dem direkten sowie indirekten.

Was Sexualität angeht geht es ja niemanden was an ausser den am Sex beteiligten. Kein aussenstehender muss da aktiv was machen.

Beim gender Bereich sieht das aber etwas anders aus. Da wird das Umfeld gebeten das man diese Menschen besonders behandelt.

Was eben zu mehr Reibereien führt.

Das ist n bissel so wie hippies die Soldaten direkt angehen dafür daß sie Soldaten sind. Etc. Oder auch sagen wir BLM Aktivisten (wobei das so gesehen keine Subkultur ist) Polizisten direkt angehen.

Da wird natürlich entsprechend Kritik von diesen Gruppen laut.

Bei anderen Subkulturen ist dies weniger der Fall. Wie ich mich kleide oder welche Musik ich höre verlang von meinem Umfeld auch keine aktive Teilnahme.

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@FouLou
Beim gender Bereich sieht das aber etwas anders aus. Da wird das Umfeld gebeten das man diese Menschen besonders behandelt.

Welche Sonderbehandlung hätten die den gerne?

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@rei2017

Oo weisst du das wirklich nicht oder willst auf etwas hinaus?

Was ich damit meine ist: Namens Änderung sowie Pronomen. Die sonder Behandlung besteht darin von einem Umfeld eine Veränderung zu fordern. Im Falle von Pronomen die ja imgrunde die 3. Person betreffen geht es hier darum die andere mit anderen über einem selbst reden.

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@FouLou
Oo weisst du das wirklich nicht oder willst auf etwas hinaus?

Ich versuche, deine Denkweise nachzuvollziehen. Dazu wollte ich wissen, wovon genau du spricht.

Aber hast recht, es ist schon extrem anmaßend, wenn Menschen verlangen, dass sie korrekt betitelt werden.

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@rei2017
Ich versuche, deine Denkweise nachzuvollziehen. Dazu wollte ich wissen, wovon genau du spricht.

Ah ok kein ding.

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Nein

Nein absolut nicht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Beschäftige mich viel damit und bin auch Teil davon :)

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