ist latein in der oberstufe schwer?

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3 Antworten

Jetzt erst, in der Oberstufe und der Lektürephase, wird dir Latein Freude bereiten, denn durch die Lektüre kommst du mit "echten Römern", und sogar weltberühmten, in direkten Kontakt, wirst erfahren, was sie getan und gedacht haben - erstaunlicherweis waren sie uns in Vielem, nicht in Allem, sehr ähnlich. Gerade Cicero hat in vielen Bereichen Leistungen erbracht, die für nachfolgende Jahrhunderte bis heute von Bedeutung sind, z. B. in den Bereichen Philosophie und Rhetorik. Natürlich kann die Schule nur ermöglichen, dass du in die antike römische Welt hineinschnupperst, aber es ist eine faszinierende Welt, die du nun näher kennenlernst und, wenn du dich von ihr faszinieren lässt, die du, im Gegensatz zu vielen deiner Mitschüler, selbständig erkunden kannst. Für mich ist das nach der Schule eine lebenslange Passion geworden. Nicht das Lernen von Grammatik und Vokabeln, das die meisten Schüler hassen, ist der Sinn, sich mit Latein zu befassen, sondern nur die unumgängliche Grundlage, um sich mit der römischen Welt, ihren Menschen und ihrer Kultur zu beschäftigen. Den Zugang zu dieser Welt ermöglichen vorallem die lateinische Literatur, dann auch die in Deutschland noch vorhandenen römischen Bauten, die zahlreichen archäologischen Stätten und materiellen Hinterlassenschaften, die wir im Museum bewundern können.

Noch eine abschließende Bemerkung: Wer mit Freude den Lateinunterricht in einer interessierten und arbeitswilligen Lerngemeinschaft erlebt, der wird die Zeit der Lektüre nicht als "sehr schwer", sondern als persönliche Bereicherung empfinden.  :-)

MfG

Arnold

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Also ich kann dir aus meinem Erfahrungsschatz berichten:

1) Wenn du in der Unterstufe schon 5 Jahre Latein hattest (6/7/8/9/10), wirst du in der Oberstufe dieselbe Note erhalten, wie vorher in der Unterstufe.

2) Entweder du hast in den 5 Jahren Latein gelernt oder nicht. Das entscheidet über deine Note.

3) Der Unterricht ist ganz chillig. Man übersetzt, schwatzt über den Text und bei mir gibt es sogar Kekse.

4) In Latein lernst du nichts Neues. Ein bisschen über Philosophie und Politik in der Antike vielleicht, aber im Vergleich zu dem, was alles Neues in den Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften kommt, ist das ein Witz. Es geht hauptsächlich darum, dass man sein Übersetzungstempo erhöht und sich ein bisschen an die Eigenarten des aktuellen Semester-Autors gewöhnt. Es gibt keine neue Grammatik.

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Ich lese jetzt allerdings aus deiner Frage heraus, dass du noch nicht 5 Jahre Latein hinter dir hast, weil du noch kein Caesar gelesen hast.. Daraus folgere ich, dass du evtl. noch gar keinen Autor im Original gelesen hast. Dann muss ich dir beipflichten: Der Wechsel vom Schulbuch zum Lesen eines Original-Autors ist schon ein Schritt nach oben.

Wenn du noch nie einen Original-Autor, wie z.B. Caesar, gelesen hast, würde ich dir von Latein in der Oberstufe abraten, weil man nur schwer vorhersehen kann, ob dir dieser "Schritt" gelingt. Wenn du auf 1 oder 2 stehst, kannst du es ruhig wagen. Wenn du "nur" auf 3 stehst, würde ich die Finger davon lassen. ;)

=> Lass dich von deinem Latein-Lehrer beraten. Er kennt dich; wir nicht.

LG
MCX

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Kommentar von Jacky089
23.11.2015, 16:56

nein, ich habe latein seit der 5. klasse und wir übersetzen im moemnt caesar

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Eh keine Ahnung, unser Lehrer macht immer Übersetzungstests und Vokabeltests. Bei den Vokabeln lerne ich und bekomm immer eine 1 und wenn dann Grammatik dran kommt, wo ich seit der 6. Klasse nicht mehr hinterher komme, bzw. das nicht lerne, bekomme ich in solchen Arbeiten immer ne 5. Aber am Ende des Jahres hab ich 4-5 1sen, wegen Vokabeln und 2 5en oder so, .. gleicht sich auf ne 2 aus. :D

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