Ist es normal sich Gedanken zu machen schwul zusein?

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3 Antworten

Nun, die meisten Menschen machen sich wohl Gedanken um Ihre Sexualität, wenn sie feststellen, dass sie Gefühle in der Richtung entwickeln. Ob man schwul (bzw. homosexuell) ist, fragt man dann natürlich nur wenn man empfindungen für das eigene Geschlecht entwickelt. Ob diese Emfpindungen aber sexueller Natur sind, ist eine ganz andere Frage, man kann auch starke Gefühle für jemanden haben ohne ihn sexuell anziehend zu finden.


Ich liebe auch meinen Kater und bin deswegen nicht Zoophil.

Was definitiv noch nicht normal ist, ist das über solche Gedanken solch ein Hype entsteht. Für gewöhnlich läuft die Auseinandersetzung damit unterbewusst ab.


Er dadurch, dass man jeden Furz live in einen sozialen Netzwert posten kann, werden solche Fragen hochgepuscht. Und da dann dort jeder Hinz und Kunz seinen Senf dazu abgeben kann, entsteht viel Unsicherheit.


Also ja, es ist schon normal, dass man sich Gedanken macht, aber dass man alle seine Gedanken in der Öffentlichkeit breit treten muss und auf Resonanz von Außen hofft, ohne sich selbst einfach mal mit sich auseinander zu setzten, in sich zu gehen und die Frage für sich zu beantworten, - das ist nicht normal.

Vielleicht wird es normal, wenn alle Menschen sich nur noch ausschließlich über Ihre Handys unterhalten.

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Hey - ich kenne hier sowie persönlich auch die eine oder andere Hete, die auf einmal irgendwie die Angst nicht mehr losgeworden sind, sie könnten schwul sein. 

Meine Erfahrung: Das ist wie bei Medizinstudenten, wenn die lange genug Symptome studiert haben, dann sehen sie die überall und denken spätestens ab dem 3. Semester, sie müssten alle sterben... ;)

Will sagen - wenn man sich da hineinsteigert, kann einen das fertig machen, das muss nicht mal irgendwo einen Grund haben. 

Wie ich dir schon mal ausführlich geschrieben habe, ist es nicht unnormal, wenn auch ein Heterosexueller auch ein gewisses Empfinden dafür hat, wann ein anderer Mann attraktiv ist und wann nicht, das ist normal. 

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Da kann man mit "normal" und abnormal nicht kommen.Normal ist grundsätzlich "nur" eine technisch,psysikalische Größe.Norm,Normung,Menschen,Ihre Eigenarten und Empfindungen,sind grundsätzlich verschieden.Die eigenen Wertvorstellungen und die der anderen können gleichartig sein,divergieren und die Erziehung,die Religion,das Verhalten der anderen nimmt sehr großen Einfluß auf diese Gedanken.Also die Annahme,ich kann nicht z.B.homosexuell sein,weil ich es nicht sein will,es kann nicht sein,was nicht sein soll....ist verbreiter als Du denkst.Ich denke,das was Du beschreibst ist logisch.Wer klar hetero ist,wird das niemals denken.Wer bisexuell ist oder eine Ausprägung ambivalent ist,der wird diese Gedanken immer mal haben.Insofern,weil es keine Regel gibt,die Schubladen nicht so klar sind,wie man es lernt,kann es keine Bewertungsregel geben.LG

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Kommentar von Garlond
23.01.2016, 14:10

Hab ich früher auch so gesehen, aber es gibt auch soziale Normen, die müssen nicht technisch/physikalisch sein.

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