Zunächst einmal muss ich sagen, nachdem ich hier die Antworten gelesen habe und auch deine Reaktionen, das du dir da eine sehr schwere Aufgabe vorgenommen hast.

Die beste Antwort stammt bisher von dem Ringgeist.

Allerdings würde ich keine Gegenvergleiche zu Homosexuellen in einer Diskussion anbringen. Da die Meinung zur Homosexualität schon feststeht, wirst du in solchen Diskussionen, kaum etwas bewirken.

Aber um bei dem angesprochenen Beispiel bezüglich der Normalität und des Ekels zu bleiben, überlege doch erst mal, was genau, hier als nicht normal und eklig empfunden wird. Ich vermute, es geht dabei um die Vorstellung von Sex.

Dann überlege mal was man an Sex nicht als eklig und unnormal empfindet. Solange die Vorstellung bei zwei wohlgeformten Körpern bleibt ist meist alles noch in Ordnung, aber geht man mal mehr in die Details, wird es immer eklig.

Es sind eben nicht meistens junge durchtrainierte, gesunde gut proportionierte Körper. Das sind eher die Ausnahmen, die meisten Menschen haben die Jugend hinter sich, sind zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein, haben fettige Haut, Pickel, Narben, sabern, haben seltsame Vorlieben und und und. Wer hat da in der Mehrheit der Fälle keinen Ekel vor?

Also wenn jemand in seiner Argumentation anführt, man müsse gegen Schwule sein, weil sie eklig sind, dann male der Person mal aus, wie zwei Übergewichtige schwitzende, picklige Personen Sex haben und wie eklig das ist und das man auch gegen diese sein müsste.

Kaum ein Mensch ist perfekt und letztlich muss man mit dieser Betrachtungsweise gegen alle sein.

Und damit wären wir dann auch noch bei der Normalität.

Es gibt keine Normalität bei Menschen. Menschen sind alle unterschiedlich, und üblicherweise möchte man das auch sein. Individualität ist gefragt. Besonders zu sein ist gefragt. Nicht Normal. Kein Mensch wird dadurch glücklich, dass er einer bestimmten Norm entspricht.

Und mit welcher Logik will man die eine Norm höher bewerten als die andere? Es gibt mehr Menschen, die die heterosexuellen Verkehr vorziehen. Na und? Warum sollte man dann gegen jemanden sein, der nicht heterosexuellen Verkehr vorzieht?

Die meisten deutschen haben wahrscheinlich blaue Augen, in welcher weise sollte das die eigene Meinung zu grünäugigen beeinflussen. Die meisten Menschen können nicht wie Axel Rose oder Jimi Hendrix Gittare spielen. Wer wollte da auf Normalität pochen?

Was geht es irgendjemanden an, was ein anderer macht, solange man nicht selbst davon betroffen ist?

Um jemanden von etwas zu überzeugen muss man einen hohen Wissensgrad von dem betroffenen Thema haben. Man muss sich also mit Homosexualität und Homophobie auseinandersetzen um andere von der eigenen Meinung überzeugen zu können.

Es gäbe also noch sehr viel dazu zu sagen, aber leider muss ich jetzt aufhören. Bei spezifischen Fragen, stehe ich gerne zur Verfügung.

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Der Beitrag ist schon einige Jahre alt.

Das es Leute gibt, die so denken, ist ja nun auch kein Geheimnis, dass einen verwundern müsste.

Gemeinsamer Nenner der im Video gezeigten ist doch die christlich (oder genauer die religiös) geprägte Erziehung. Ob es sich dann um Ärzte handelt oder nicht, steht doch erst an zweiter Stelle.

Es ist also hier gar nicht die Frage ob es Ärzte gibt die ihren Glauben an erste Stelle setzen und ihr Verhalten auch gegen wissenschaftliche Erkenntnisse diesem Glauben anpassen. - Natürlich gibt es die.

Man sieht im Video ja deutlich, dass die Leute die Fakten ihrer Vorstellung anpassen. Das machen ja die meisten Menschen so. Man hat zuerst eine Meinung, die in den meisten Fällen und in der Hauptsache durch die Erziehung geprägt ist, und richtet danach die Fakten aus. Deutlich wird das im Video an der Stelle, wo man herausfinden will, ob der Journalist in der Kindheit etwas negatives erfahren hat. Wer hat in der Kindheit nichts negatives erfahren? Jedes Erlebnis kann dann dahin ausgelegt werden, dass man eine nicht mehrheitskonforme Eigenschaft hat.
Da reicht dann auch mal eine Narbe am Kinn, wie am Anfang des Videos gezeigt wird.
In ähnlicher Weise funktioniert die Wahrnehmung bei dem Gottesdienst. Es wird ein Mann gezeigt, der von seinem Krebs geheilt wurde. Ganz gleich ob man dass Gott zuschreibt oder nicht. Es funktioniert genau so, wie diese Videos, wo jemand etwas über die Schulter wirft und anscheinend zielsicher in ein bestimmtes Ziel trifft. Was man dabei außer Acht lässt, ist, dass die Macher des Videos die Szene 100 mal gefilmt haben, bis irgendwann zufällig das gewünschte Ergebnis dabei herauskam. Wieviele Leute haben aus tiefstem Herzen gebetet und wurden nicht von ihrem Krebs geheilt?

Man muss sich nicht darüber wundern. Diese Verhaltensweise steckt sehr tief in uns drin. Wir wurden über Jahrunderte hinweg, in diese Richtung erzogen und man kann das nicht in wenigen jahrzehnten aus den Köpfen der Menschen herausbekommen. Das dauert sicher noch sehr viele Jahre oder gar Jahrhunderte.

Wir können nur immer weiter Aufklärungsarbeit leisten und müssen darauf achten, nicht zu aggressiv zu werden. Denn Aggressivität führt in den meisten Fällen doch eher zu Trotz und Ablehung als zu Einsicht.

Das die Leute kaum etwas von Homosexualität verstehen, sieht man gut in den Interviews.

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https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/john-ronald-reuel-tolkien-the-hobbit-and-lord-of-the-rings-complete-gift-set/hnum/6443327

Ich wüsst auch nicht, das es eine andere Version gibt als die von Rob Inglis gelesene.

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Du bist du!

Jeder Mensch hat seine eigene Sexualität, es gibt also ca. 8 Milliarden. Es völlig unnötig sich in eine Schublade einzuordnen.

Es ist unwichtig, was du bist oder was andere in dir sehen. Wichtig ist nur, dass du das tust was dir gut tut.

Und wenn du heute mit einem älteren Mann zusammen bist und morgen mit einem Mädchen, ist das halt so.

Grenzen fallen da, wo man sie ignoriert. Also verabschiede dich von dem Gedanken du müsstest eine fest definierte Sexualität haben. Du hast deine eigene ganz individuelle Sexualität. Konzentriere dich einfach darauf, was du wirklich willst.

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Outing ist nützlich

Wenn man Bi ist, ist ein Outing natürlich nicht nötig. Kannst ja mit jedem. Für Heteros und Homos ist es schon nötig, insofern sie sexuellen Kontakt wünschen. Das Heteros sich nicht outen ist übrigens nicht richtig. Es ist nur subtiler und wird wegen der allgemeinen Selbstverständlichkeit nicht so sehr wahr genommen. Das Homos sich tatsächlich aktiv outen liegt daran, dass Homosexualität noch nicht als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Man geht bei der Partnersuche grundlegend davon aus, dass alle Hetero sind.

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Nun geoutet hast du dich ja schon, also ist die Frage eigentlich hinfällig. Ein Progressives Outing würde ich eigentlich nie empfehlen, es sei denn du verfolgst damit irgendwelche Ziele.

Solange es nicht zu irgendetwas nütze ist, würde ich mich bei meiner Familie, oder sonstwem nicht outen.

Homosexualität soll als etwas normales angesehen werden. Das beinhaltet, dass man nicht mehr groß darüber nachdenkt. Also solange du deinen festen Freund nicht mit nach hause bringen willst, oder dir die Verwandschaft nicht mit ständigen Fragen nach einer Freundin auf die Nerven geht, oder du dir Hilfe bei der Partnersuche dadurch versprichst, würde ich das Thema nicht ansprechen.

Wenn so ein Fall, oder ein ähnlicher eintritt, kannst du es ja ansprechen, damit erledigt sich dann auch gleich die Frage wie man sich outen soll, aber vorher nicht. Zumal du mit 13 noch nicht sexuell mündig bist und ohnehin keinen Sex mit anderen haben solltest. 

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Wenn deine Eltern so verstockt sind, mach ihnen klar, dass sie Unterhaltsverpflichtet sind.

 Kindesunterhalt für volljährige Kinder
Bei volljährigen Kindern ist die Rechtslage eine andere. Diese müssen nämlich ihren Lebensunterhalt grundsätzlich selbst bestreiten, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass eine gesunde volljährige Person dazu im Stande ist. Anders gesagt: Wer erwerbsfähig ist, muss einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Andernfalls entfällt der Unterhaltsanspruch.
Befindet sich das Kind dagegen in der Ausbildung und/oder im Studium, ist es in aller Regel weiterhin bedürftig. Folglich besteht auch dann ein Unterhaltsanspruch, wenn der Unterhaltsverpflichtete leistungsfähig ist. In diesem Fall gibt es auch keine Altersbegrenzung. Im Übrigen: Der Selbstbehalt des Unterhaltsverpflichteten steigt sukzessive an (siehe dazu die Düsseldorfer Tabelle). Danach liegt der Selbstbehalt beim Unterhalt gegenüber einem erwachsenen Kind um einiges höher als bei einer Unterhaltsverpflichtung gegenüber einem minderjährigen Kind.
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Das solltest du beim Kino erfragen. Es kommt zum einen auf den Vertrag an, den das Kino mit dem Verleiher macht und darauf wieviele Besucher in den Film kommen.

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Die Antwort darauf kennst nur du allein.

Wenn es dir so wichtig ist, dann kannst du entweder darüber nachdenken, was du nicht magst und überlegen ob Schwule wirklich so sind, wie du dir das Vorstellst, oder du holst dir professionelle Hilfe von einem Therapeuten, der/die dir sagen kann, wie du die Ursache für deinen Hasse ergründest und dagegen angehen kannst.

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Nun ja, elbische Tengwar machen es ja perse noch nicht zu einem Elbentor. Aber es wurde ja schon ganz richtig gesagt, dass es ein Tor war, durch das die Elben von Eregion Zugang zu den Zwergenstätten Khaza-dum erhielten.

Viel interessanter ist an dem Tor die Bezeichnung "Moria". Die Inschrift wurde ja bereits im zweiten Zeitalter von Celebrimbor angebracht und besagt:
"Die Türen von Durin, Herr von Moria"

Den Namen Moria erhielt Khazad-dum aber erst nach dem die Zwerge im Dritten Zeitalter den Balrog (oder das Balrog?) ausgegraben hatten und vertrieben wurden.

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Die richtige Frage zu diesem Thema müsste eigentlich lauten; Warum interessieren sich so viele Leute für die Sexualiät von anderen?

Beweise gibt es in der Wissenschaft doch eher selten, es gibt Thesen, und Beobachtungen, die diese Thesen betätigen oder widerlegen.

Warum sagt man also etwas sei so und so. Echte Wissenschaftler tun das kaum, sie weisen immer darauf hin, worauf ihre Annahme beruht. Aber es gibt nun mal Leute, die sind gegen Homosexualität und andere die sind nicht dagegen. Beide Gruppen suchen sich Bestätigung in der Forschung.

Dabei geht es nicht um Beweise, sondern darum, was man logisch vermitteln kann. Wir deduzieren, und dabei kommt es sehr oft auch darauf an, was wir wissen und was wir wollen.

Warum gibt man eine These als Beweis aus? Weil jemand anderes das auch tut, absichtlich oder unbewusst, um dich damit in ein Wertesystem einzugliedern, und du mit einer Gegenthese konterst, die du als Wahrheit ansehen willst.

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Hast du schon mal geschaut, ob es, für dich erreichbar, eine schwule Jugendgruppe in deiner Umgebung gibt?
Ist immer die bessere Alternative gegenüber dem Internet.

Ansonsten musst du halt nach Plattformen schauen, auf denen es in erster Linie um Coming Out geht und nicht um Kontakt. Chats und Foren gibt es dann dort meistens auch und da kann man dann auch jemanden finden.

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Naja, "das" Christentum gibt es schon mal nicht. Da fängt es ja schon mit evangelisch und katholisch an, und les nur mal darüber nach, wie sehr sich "diese Christen" untereinander abgeschlachtet haben. Von griechisch orthodox bis Zeugen Jehovas sind die sich nicht einig und man kann kaum von "dem" Christentum reden.

Warum manche Christen etwas gegen Schwule haben?

Weil sie es wollen.

Kaum ein Christ richtet sich nach der Bibel. Man hat erst eine anerzogene oder aus eigenen Erfahrungen selbst erarbeitete Einstellung/Meinung, und diese versucht man dann einfach mit Passagen aus der Bibel zu belegen um sie zu legitimieren. Dabei ist es ganz hilfreich, dass man sich einzelne Zeilen einfach aus dem Buch (Achtung Wortspiel) herausglauben kann, um sie in sein persönliches Weltbild einzufügen.

Man sagt, was in der Bibel steht sei Gottes Wort und unumstößlich. Man beachtet dabei kaum, dass die Bibel eine lose Textsammlung ist, die von den unterschiedlichsten Leuten über jahrhunderte hinweg geschrieben wrude.

Wenn man etwas findet, dass einem nicht passt, siehe z.B. Zinsverbot, dann ist es durchaus möglich auch etwas anzupassen. Geld ist ja auch wesentlich wichtiger als sich liebende Menschen.

Nein.

Sagen wir es einfach ganz unverblümt, es gibt einfach asoziale ArschIöcher auf der Welt, die es nicht schaffen mit anderen Menschen in Eintracht zusammenzuleben.

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Sex ist auch Blowjob und Lecken

Mit jemandem schlafen steht synonym für Geschlechtsverkehr.

Mit der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz auch anderer sexueller Praktiken hat der Begriff des „Geschlechtsverkehrs“ beziehungsweise des „Koitus“ eine Bedeutungserweiterung erfahren und findet auch für andere „penetrative“ (lat. „eindringen“) Sexualpraktiken wie den Analverkehr bei homosexuellen und heterosexuellen Paaren Verwendung. Je nach Definitionsverständnis können auch andere Varianten der intensiven Stimulation, an denen nicht die primären Geschlechtsorgane beider Partner beteiligt sind, zum Beispiel der Oralverkehr oder das Coire per mammae, im heutigen Sprachgebrauch zunehmend auch als eine Form oder ein Teil des Geschlechtsverkehrs angesehen werden.

Quelle Wikipedia

Ich denke man kann vereinfacht sagen, wenn Sexualorgane in die Handlung einbezogen sind, dann kann man von Sex sprechen.

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Nein, das funktioniert nicht. Kannst du auch einfach durch Ausprobieren herausfinden.

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