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Nach mineralogischen Definitionen ist "Eis" (gefrorenes Wasser) ein Mineral. In "Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie" (16. Aufl., Stuttart 1978, Seite 497ff.) sowie H. Strunz: Mineralogische Tabellen (4. Aufl., Leipzig 1966, S. 159f.) wird Eis entsprechend dargestellt. Es kommt in fester Form auf der Erde natürlich vor und ist unter Atmosphärendruck beständig, kristallisiert dihexagonal-dipyramidal mit den Gitterdaten a°=4.523; c°=7.367 ; c°/a°=1.629 ; Z=4 (nach Nature 134, S. 900 u. Strunz-Tabellen. Kubisch-hex`tetraedrisch kristallisierendes Eis (Ic) ist erst unter -120°C stabil. Die Sauerstoffanordnung entspricht der Wurtzitstruktur (ZnS). Wassereis bildet in der Natur sechsseitige Tafeln (hexagonale Kristalle), Nadeln, Kristallskelette und Zwillingsbildungen und Stalaktiten - wie andere Mineralien auch, also keine Besonderheit (auch andere Mineralien werden bei höheren Temperaturen flüssig!). Gut ausgebildete Kristalle kommen in höhlen des Hochgebirges vor. Eis zeigt keine ausgesprochene Spaltbarkeit, ist bei tiefer Temperatur spröde, sonst infolge leichter Translation in (0001) plastisch. Bruch muschelig, Mohs-Härte 1½, D = 0,9174. Glasglanz, farblos. Eisplatten zeigen ein Interferenzbild opt. einachsiger Kristalle. Die besonderen Eigenschaften des Wassereises kommen daher, dass das Kristallgitter ausschließlich Hydrogenbindungen aufweist (sie liegt in der Bindungsenergie zwischen ionogener - und Van-der-Waalsscher Bindung).

Nein, kann nicht sein.

Könnte es sein daß dieser Artikel aus einer anderen Sprache falsch übersetzt wurde und etwas anderes gemeint ist, wenn man etwas von 1997 liest.

Mineralien sind hart und bleiben es auch, egal unter welchen Umständen. Ändern u.U ihre Farbe, wenn man sie erhitzt mit Spezialverfahren.

Eis kann schmilzen wenn die entsprechende Wärmequelle vorhanden ist. Ist es einmal geschmolzen fließt es als Wasser weg. Ja, für Eis im Getränk kann man es zermahlen. Die Härte?

Nein also, es klingt fast wie ein Aprilscherz.

Nicht alle Mineralien sind "hart", manche schon bei Zimmertemperatur flüssig (z.B. Quecksilber). Alle Mineralien schmelzen, wenn ihr Schmelzpunkt überschritten wird (vgl. Lava). Wissenschaftlich betrachtet (Erdwissenschaften, z.B. Mineralogie) ist Wassereis ein Mineral.

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Selbst als Mineral wäre Eis nur in einer SEHR weiten Definition des Begriffs annehmbar, denn es entsteht nun mal im Gegensatz zu anderen Mineralen nicht durch geologische Prozesse.

Es ist nur der feste Aggregatzustand von Wasser.

Eis gilt eher als Mineral.

Stein ist eine zu große Definition.

Richtig. "Stein" ist eine unwissenschaftliche Bezeichnung. Es gibt Gesteine und Mineralien.

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Eindeutig "ja" - vergleiche die mineralogische Fachliteratur.

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