Ist eine Hundehütte geeignet im Winter und im Sommer?

11 Antworten

Was hat der Hund denn alleine nachts oder tagsüber im Garten zu suchen? Der Hund ist ein Familienmitglied und wird euch die Nachbarschaft zusammen bellen, wenn ihr ihn nach draußen aussperrt. Da nützt auch die schönste Hundehütte nichts. Ein Hund will bei seinem Menschen sein und nicht alleine draußen.

Ich kenne Hunde die eine Möglichkeit haben, es sich selbst auszusuchen und diese schlafen meistens draußen..

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@TheFreakz das ist totale Tierquälerei! Welcher Hund möchte denn im Garten gesperrt sein? Würdest du etwa auch gerne Tags- und Nachtsüber im Garten verbringen, in einer Hütte, und dazu dann wo es ars*hkalt ist? Diese Hunde, die du kennst, deren Besitzer sind doch totale Tierquäler.

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Mal unabhängig von der Diskussion, ob ein Hund nur drinnen oder zeitweise draußen leben sollte...

Eine Hundehütte muss immer ein Flachdach haben, damit der Hund sich oben drauf legen kann. Die mögen das sehr.

Zweitens darf der Eingang nie an der Stirnseite sein, sondern an einem Ende - 1. Drittel - einer langen Seite. Sonst kann der Wind ungehindert direkt bis hinten hin. 

Innen muss in diesem Bereich nochmal eine Zwischenwand sein, die ebenfalls einen Durchschlupf hat, sodass ein Vorraum und ein Hauptraum entsteht.

Weiterhin müssen Wände und Dach isoliert sein (Doppelwandig) und die Hütte muss Füße haben, darf nicht direkt auf dem Boden liegen. Die Isolierung ist vom Werk her meistens nicht sehr dick, da muss man nachbessern.

In der kalten Jahreszeit muss Stroh in den Hauptraum der Hütte. Und zwar soviel, dass der Hund sich ein Nest bauen kann. Decken sind ungeeignet, weil sie nass werden, auch schon vom Nebel/Luftfeuchtigkeit usw.

Bild unten zeigt wie das ungefähr aussehen sollte, da ist anscheinend noch ein verglastes Fenster im Schlafraum.
https://sauerlandshop.de/uploads/attachment/attachfile/28856/luxus-flachdach-hundehuette_liegerost_nandor.jpg

So eine Hütte kostet schnell mal 300 - 500 Euro

Ich sage es Mal so:

Es kommt 1. auf die Hunderasse an und 2. ob er die Möglichkeit hat, frei zu entscheiden (zB. Hundeklappe, oder er wird darauf trainiert die Türe öffnen & schließen zu können, ..)

Du weißt, dass ein Hund isoliert von seiner Familie einen Knacks bekommt? Und weißt auch, dass er auf entsprechende Temperaturen sich lange einstellen muss?

Unsere Riesenschnauzer waren immer Familienmitglieder und überall dabei, wurden jedoch nachts und wenn wir mal paar Stunden nicht da waren im überdachten Zwinger mit gut isolierter Hütte gehalten. Hütten, wie wir sie geeignet halten, fanden wir nicht im Handel. Deshalb Eigenbau aus unbehandelten Holz, doppelwandig mit dicker Isolierschicht (Rockwool) in allen Seiten, oben und unten (auch in der Dachklappe), mit Vorraum und flexiblen Windschutz. Also eine Zweikammerhütte. Der Schlafraum muss so bemessen sein, dass der Hund sich gut bewegen und mit seiner Körperwärme sich warm hält. Reichlich Stroh, was regelmäßig ausgetauscht wird, gibt zusätzlich guten Schutz. Eine Hütte darf nie auf blanken Erdboden stehen. Kleines Fundament oder verlegte Platten und darauf noch Lagerholz (Luftzirkulation) sind notwendig. Ganz im Freien muss die Hütte eine wetterfeste Überdachung bekommen.

Gute Isolation und ringsum Luftzirkulation ist für Sommer und Winter gleich wichtig. Bei dem was Dir zusagt, achte auf die Isolierung. Eine Hütte ohne, oder mit zur geringer, taugt nichts. Isolierung sollte mind. 8 cm haben. Unsere hatten 12 cm.

Hunde sind Rudeltiere und sollten auch bei einem Rudel-bzws. seiner Familie wohnen !! Isoliert im Garten wird er Verhaltensauffälligkeiten aufgrund seiner Isolation zeigen. Das geht garnicht !!

Ich kenne Hunde die die Möglichkeit haben ein und aus zu gehen und durchaus Nächte im Freien verbringen.

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@TheFreakz

Wenn sie es sich aussuchen könne ist nichts dagegen zu sagen, Aber bitte nicht aussperren oder im Zwinger einsperren.

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