Ist die FDP beliebt in Deutschalnd?

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9 Antworten

Beliebt? Beliebt ist eine Partei immer nur bei ihrem Klientel. Ich würde sagen darüber hinaus nein. Die Tatsache, dass die FDP nicht mal im Bundestag sitzt, ist das Resultat dessen, dass die FDP ihr Vertrauen von den Wähler verschenkt hat.

Die FDP ist eine wirtschaftsliberale Partei. Sie setzt sich für eine Deregulierung der Wirtschaft und der Banken ein und setzt ihr primäres Ziel auf die freie Marktwirtschaft. Sie ist der Meinung, dass die Leute Eigenverantwortung und Erfindertum zeigen sollen, anstatt dass der Staat es den Reichen nimmt und den Armen gibt.

Die FDP ist unter den Bürgern nach wie vor als die Partei bekannt, die Verrat an Deutschland begangen hat. Siehe die Auflösung der sozialliberalen Koalition (SPD+FDP) von 1982. Seit diesem Zeitpunkt gilt sie als "Bonzen-Partei" , Partei der "Großkonzerne", als Partei, der den Armen das Geld nimmt und den Reichen gibt, als unglaubwürdige und anti-soziale Partei, als neoliberale Partei: Um mal einige kritische Aussagen der Bevölkerung aufzuzählen.

Was du von der FDP hälst, wie du dazu stehst, bleibt ganz dir überlassen. Das wichtigste ist, bilde dir selbst eine Meinung. Versetze dich immer die Lage der anderen und höre dir die Kritik und den Lob von beiden Seiten an. Sowohl von denen, die die FDP kritisieren, als auch denen, die sie wählen. Erst dann kannst du dir die Argumente gewichten und selbst ein Fazit zur FDP ziehen.




Die FDP ist eine Partei deren Anhänger eine klare Minderheit darstellen

Ihr Hauptanliegen ist es dass der einzelne Mensch möglichst viel Freiheit hat sich zu entfalten und sein Leben zu gestalten. Dabei vertritt die FDP teils auch unbequeme Thesen deren Sinn viele Menschen nicht verstehen und deswegen lieber die anderen Parteien wählen welche auf einen starken Staat setzen

Der Parteivorsitzende Christian Lindner, macht auf viele einen kompetenten Eindruck.
Das Thema "Digitalisierung" klingt für viele auch nicht schlecht.
Politisch betrachtet sind sie ziemlich mittig.
In der Flüchtlingskrise neutral.
Dadurch fallen sie weder bei rechten oder linken Wählern negativ auf.
Trotzdem ist es im Großen und Ganzen wahrscheinlich nur ein Hype, und historisch betrachtet immer noch eine Pleite.

Das Image, der reichen Erben und Millionärssöhnen, bleibt ewig bestehen und in ihrer letzten Regierungsperiode, haben sie sich (überdurchschnittlich häufig, also sogar noch mehr als in der Regel😳) nicht an ihre Wahlversprechen gehalten.

Genscher (FDP) hat einst zur Flüchtlingskrise gesagt: Es gibt keine Obergrenze für Nächstenliebe und Solidarität. Und dieses hat Genscher als inoffizieller Berater der Kanzlerin als Regierungskurs auch geraten.

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Die FDP ist wie die SPD eine uralte Partei. Sie gab es bereits in der Weimarer Republik unter dem Namen DVP.

In der Bundesrepublik stellte sie den ersten Präsidenten und war meistens an der Regierung beteiligt, mal mit der CDU, mal mit der SPD.

Ihr politisches Profil schwankte von national-liberal zu sozial-liberal.

Sie war immer eine kleine Partei mit einem Stimmanteil von 5 bis 12 %. Bei der letzten Bundestagswahl scheiterte sie an der 5 %-Klausel.

Inzwischen hat sie sich runderneuert und personell neu aufgestellt. Sie ist wieder an einigen Landesregierungen beteiligt: Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen. Wahrscheinlich wird sie im Herbst auch wieder in den Bundestag einziehen.

Weiteres lies bitte im Internet.

Ich denke nicht, dass man eine Partei als allgemein beliebt bezeichnen kann, wenn sie nur einen kleinen Bruchteil der Deutschen anspricht.

Diese Partei ist seit Jahrzehnten als "Umfallerpartei" bekannt. Sie will stets mitregieren und passt sich oft geschickt an Trends an. 

Heute posiert sie als bürgerliche Alternative zu Merkel für diejenigen Wähler, die Merkel/Schulz ablehnen, aber das Märchen von der bösen, rechten AfD glauben. 

Bei kleineren und mittleren Selbständigen ist sie oftmals beliebt.

Ich nehme an das das ein Hype ist. Davor war es ja die SPD und davor die AFD das ändert sich alle viertel Jahre.

die FDP ist mit ihrem Politik-Angebot aus dem Bundestag rausgeflogen. Kaum jemand fühlt sich von der "Partei der Besserverdienenden" wirklich angesprochen. Wer mit dem System Merkel zufrieden ist, der wählt CDU. Und wer das nicht ist, der wählt AfD, oder  meinetwegen KPD. Aber FDP? Na ich weiß ja wirklich nicht. Aber: Paragraf Eins, jeder macht seins.

Deshalb täte der AfD ein bisschen mehr Höcke gut und ein bisschen weniger Weidel

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@GTrakl87

Weidel war nur eine Notdurft, eine interimistische Verzweiflungstat. Richtige, sehr diskussionsfähige programmatische Positionen kann man, neben der AfD Türingen, bei Dr. Nicolaus Fest lesen, als Denkanstöße

http://nicolaus-fest.de/

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