Ist das Volumen von Eis größer als das von Wasser (Klimawandel)?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Der Pegel in einem Glas Eiswasser siinkt nicht beim Schmelzen des Eises, sondern bleibt gleich, da das Eis über diesen Pegel hinaus schaut, und zwar genau in dem Maße wie das Eis leichter ist als das Wasser.

Das Problem mit dem Meeresspiegel ist wohl (ich habe es nie nachgerechnet), dass es sehr viel Eis auf dem Festland gibt (insbesondere am Südpol).

Deine Antwort kommt schon nah dran. Wenn das Eis im Polarmeer schmilzt bleibt der Meeresspiegel gleich. Allerdings wenn der Ozean wärmer wird, gibt es eine thermische Expansion des Wassers.

Dazu gibt es auf Grönland und in der Antarktis sehr viel Eis auf dem Land. Wenn sich das in den Ozean verlagert, steigt der Meeresspiegel rasant. Das größte Problem ist das Westantarktisches Eisschild, das schon alleine 4 Meter zum Meeresspiegel beitragen kann. Das ganze Eis auf Grönland und Antarktis haben das Potential für einen Anstieg von mehr als 50 (!) Meter. Zum Glück droht das nicht in absehbarer Zeit.

1

Das Eis hat eine geringe Dichte, aber dadurch, dass es auf dem Wasser schwimmt, verdrängt es genau so viel Wasser, wie es selbst wiegt, während der überschüssige Teil aus dem Wasser ragt. Schmilzt das Eis, sinkt der Pegel somit nicht, sondern bleibt gleich.

Der Grund, warum das Schmelzen der Gletscher und Polkappen dennoch zu einer Erhöhung des Meeresspiegels führt ist, wie BleibMensch bereits sagte, das Festlandeis, das ja ebenfalls in den Meeren landet.

Ja das mit dem Eis ist richtig so. 

Wasserglas: Der Eiswürfel ist unter Wasser --> Wenn er schmilzt sinkt der Wasserstand

Meer: Ein Teil Eis ist unter Wasser, aber sehr viel ist überhalb der Wasseroberfläche und würde dann nach dem Schmelzen zusätzlich ins Meer laufen --> Wasserspiegel steigt 

Weil das Eis nur zu einem Drittel aus dem Wasser ragt und es auch Unmengen auf dem Festland gibt, welches in die Meere fliesst

Der Südpol liegt z.B. auf dem Festland wobei das Eis an dieser Stelle bis zu einer Höhe von 2800 Meter über dem Meeresspiegel reicht.

Nun, wenn du nun einen Eisberg vor dir hast, schwimmt er auf dem Wasser und ein gewisser Teil ragt auch aus dem Wasser heraus. Wenn das dann schmilzt erhöht sich der Wasserspiegel.

Falsch: Der "Unterwasserteil" des Eisberges verdrängt soviel Volumen an Wasser und damit Masse, wie er selbst als Gesamtmasse aufweist.

(Da Wasser eine höhere Dichte aufweist).

Schmilzt der Eisberg, nimmt das Volumen des in ihm gebundenen Wassers (zunächst einmal und nur bis zu einer Wassertemperatur von 4 Grad) ab.

Ist der Eisberg vollständig geschmolzen, entspricht das Volumen des Wassers was vom Eisberg stammt, dem Volumen des Wasser, was er zuvor verdrängt hatte, "um schwimmen zu können".

Auf den Wasserspiegel hat das also keinen Einfluß.

1

1. Der Wasserspiegel im Glas bleibt gleich

2. Wenn Wasser von Eis, das außerhalb des Glases schmilzt hineinkommt, dann steigt der Wasserspiegel an.

So ist das mit dem Eis, das auf dem Land liegt und schmilzt auch

Isoliert betrachtet: Vieles vom Poleis liegt auf dem Land, nicht im Wasser. Dadurch kommt es zu einem Netto-Materieeintrag in die Ozeane --> Meeresspiegel steigt.

Was möchtest Du wissen?