Wieso steigt der Meeresspiegel durch den Klimawandel?

8 Antworten

Dein Argument ist nicht falsch, nur dass das schmelzende Eis immer die gleiche Menge Wasser verdrängt aus der es selbst besteht. Schmelzwasser der Arktis wird also tatsächlich den Meeresspiegel nicht anheben.

Bei anderen Gletschern, wie Grönland und der Antarktis sieht es aber offensichtlich anders aus und entsprechendes Schmelzwasser erhöht den Meeresspiegel.

Mehr Verdunstung wirkt dem Phänomen leicht entgegen, kann es aber nicht kompensieren.

Oft unterschätzt ist zudem die thermische Ausdehnung des Meerwassers durch erhöhte Temperaturen.

Es ist immer wichtig Dinge zu hinterfragen, insofern ein Lob von mir, leider ist der Anstieg des Meeresspiegels aber ein reales Problem, wenngleich nicht unbedingt die schlimmste Folge des Klimawandels.

Wenn schwimmendes Eis schmilzt, steigt der Meeresspiegel nicht, ds ahst Du richtig erkannt. Aber es gibt auch sehr viel Eis an Land, fast die ganze Antarktis ist damit bedeckt, ebenso weite Teile grönlands und Islands, die nördlichsten Teile Sibiriens, Kanadas und Alaskas, Gletscher im Hochgebirge usw. Die Eisschilde der Antarktis und Grönlands sind bis 3km dick, das sind unvorstellbar riesige Wassermassen. Wenn Landeis abschmilzt, fließt es ins Meer, der Meeresspiegel steigt dann.

Nur einen Fehler hast Du drin. Eis hat eine geringere Dichte als flüssiges Wasser. Die Volumensteigerung gegenüber Wasser ist für den Meersspiegel aber egal, weil das zusätzliche Volumen über dem Wasserspiegel liegt. Wenn es schmilzt nimmt das Volumen genau um den über Wasser liegenden Teil ab.

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Dabei wird eines aber übersehen:

Unter dem Festland, das da mehrere km dick mit Eis belegt ist, befindet sich ja auch der Erdmantel,. und der ist eben auch flüssiges Gestein. Das Gewicht des Eises drückt eben auch dieses kontimentale Festland tief nach unten. Schmilzt jetzt das Eis ab, geht auch dieser Druck auf die Teile dieder Kontinentalplatte zurück, und das si in die Tiefe gedrückte Gelände kann auch aufsteigen. umgekehrt steigt auch der Druck auf den Meeresboden durch die dickere Wasserschicht.

Letztlich wird dann zwar die Meerestiefe größer, aber rs kann so eben auch eine geringere Steigung des Meeresspiegels in Bezug zum Festland eintreten.

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@CATFonts

Ein Teil des Anstiegs wird davon sicher abgefangen, aber der größere Teil bleibt bestehen. Vulkanisches Tiefengestein hat ungefähr die dreifache Dichte im Vergleich zu Wasser. Wenn 3km Eisschild abtauen, schwimmt der dann eisfreie Kontinent also nicht um 3km nach oben, sondern höchstens um 1km.

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Das ist nicht falsch. Das Schmelzer der Eisberge am Nordpol lässt den Meeresspiegel sehr wohl steigen.

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@mrmeeseeks8

Eisberge in der Akrtis entstehen meist, wenn GLetscher kalben, es handelt sich also ursprünglich um Inlandeis. Wenn dieses Eis am Gletscher nicht durch neuzuwachs ersetzt wird, lässt es tatsächlich den Meeresspeigel steigen. Aber nur dann. Der überwiegende Teil des Meereises besteht aber nicht aus Eisbergen, sondern aus mehr oder weniger dünnen Platten, die direkt auf der Wasseroberfläche gefroren sind. Wenn die schmelzen, ändert sich am Meersspiegel nichts.

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@eieiei2

Das meine ich nicht. Auch wenn der Eisberg bereits im Meer schwimmt und dann schmilzt steigt der Meeresspiegel. Der Eisberg besteht aus Süßwasser bzw. salzarmen Wasser und hat deswegen eine geringere Dichte als das Meerwasser. Nur wenn die Dichte gleich wäre würde sich nichts am Meeresspiegel ändern. Bei geringerer Dichte, also bei salzärmerem Wasser, wie im Eisberg oder Meereis steigt der Meeresspiegel eben schon, zwar nur leicht, aber immerhin.

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"... dass .... das Eis am an den Polen schmilzt und somit der Meeresspiegel steigt."

ist natürlich falsch. Der Meeresspiegel steigt durch landbasierte Gletscher wie z.B. auf Grönland. Auch ein Abschmelzen auf der Antarktis würde den Ozeanen Wasser zuführen. Schwimmendes Eis wie am Nordpol hat da keinen Einfluss.

Schwimmende Eisberge ragen etwas über den Wasserspiegel heraus, weil die Dichte des Eises kleiner ist als die des Wassers, sonst könnten sie nicht schwimmen. Deren Abschmelzen hat keinen Einfluss suf den Wasserspiegel.

Das ist nicht falsch. Das Schmelzer der Eisberge am Nordpol lässt den Meeresspiegel sehr wohl steigen.

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@mrmeeseeks8

Nein! Wie sollte das geschehen? Die Eisberge am Nordpol schwimmen im Wasser. Beim Schmelzen verdichten die sich genau so weit, dass die sprichwörtlichen "Spitzen der Eisberge", die den Wasserspiegel überragen, verschwinden. Das Wasservolumen unterhalb des Meeresspiegels bleibt davon völlig unberührt.

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@mrmeeseeks8

Nein. Wenn Eis und Wasser die gleiche Dichte hätten, dann würden sich die über das Wasser ragenden Teile der Eisberge über die Wasserfläche verteilen und so den Wasserspiegel erhöhen. Wenn Eis und Wasser die gleiche Dichte hätten, dann würde natürlich auch das Eis nicht oben schwimmen, insofern ergibt das alles keinen Sinn.

Beim Schmelzen verdichtet sich das Eis ganz genau so weit, das der überregende Teil verschwindet, dann ist alles wieder eben. Beim Gefrieren dehnt sich das Eis genau um das Volumen der sichtbaren Eisbergspitze. Und genau damit bleibt die Wasserverdrängung konstant. Das gefrierende Wasser muss vorher das gleiche Volumen haben wie der Unterwasser-Anteil des Eisberges. Es wächst und verschwindet somit nur der herausragende Volumenanteil!

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