Ist das schwer was man lernt bezüglich motorrad fahren in der fahrschule?

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3 Antworten

besser wäre vorher am Übungsplatz mal mit Mofa anfangen.So lernst die einfachsten Dinge und musst nicht teuere Fahrstunden dafür nehmen

Zum Fahren: Üben übt! Im Ernst: Manche müssen sich eben langsam "rantasten". Ich fand' das Schwierigste war, sich zu überwinden, das Teil laufen zu lassen.

Ist halt beeindruckend, wenn sich das Gerät unter Dir durch Motorkraft nach vorne bewegt, und das auch noch mit einiger Kraft! Ohne das du in die Pedale tritts wie beim Fahrrad. Mit dem kann man das Kurvenfahren übrigens bestens üben!

Wenn du dann 2-rad-Erfahrung hast (mit oder ohne Motor) gehts erstmal um anfahren und abbremsen, damit du ein Gefühl für die auftretenden Kräfte bekommst und sie beherrschen lernst.

Lass dich nicht hetzen, du bist der "Reiter", das Krad ist das "Roß", ihr müsst euch erst kennenlernen, und am Ende bestimmst du, wo's langgeht - "Ride The Lightning" ;-)  "Noch viel üben du mußt, junger Padawan!"

Nein im Ernst - wenn du dickköpfig/motiviert genug bist, wirst du durchs Üben  immer sicherer und besser werden. Selbst wenn - nein- GERADE wenn mal was schief geht: Je mehr "Fehler" du machst, desdo besser lernst du.

Jeder kann Motorrad fahren. Bis auf die, die eine Störung des Gleichgewichtsinnes haben, und die, die zu viel Ängste haben, dieselben zu überwinden. Beides lässt sich aber durchs Fahrrad/Mofa/Rollerfahren testen, vielleicht in der Reihenfolge.

Im ersten Fall hast du Pech, im zweiten Fall: klein anfangen (Fahrad) , fahren, fahren fahren, langsam steigern (Mofa, Roller, Motorrad) und immer fahren fahren, fahren!

Zur Theorie kann ich wohl nix sagen - ist zu lange her. Ist aber eigendlich wie Schule oder? Im Zweifel lernt man ne Menge Zeug auswendig, das man 2 Jahre später nur noch lückenhaft weiß

... Ich war echt mies in der Schule, aber bei mir hats nach der Ausbildung  für Auto und Motorradprüfung zugleich gereicht - also nur zu !

Beste Wünsche für dein Vorhaben - Gruß BATBOB

wichtig ist generell, dass du beide hände unabhängig voneinander koordinieren kannst und dasselbe auch mit den füssen hinbekommst.

die erste fahrstunde hat mein fahrleher damals damit verbracht, herauszufinden, ob ich das kann.

in der hauptsache habe ich die maschine geschoben. geradeaus, rechts, links, schlangenlinien, eine acht. dann durfte ich das motorrad anlassen, den ersten gang einlegen, anrollen und wieder stoppen. das ein paar mal. danach musste ich ein paarmal im schritttempo eine acht im ersten gang fahren. danach durfte ich auch mal in den zweiten gang schalten und 50 meter geradeaus fahren. das wars für die erste stunde.

in der zweiten stunde sass ich vorne, der fahrlehrer sass hinten und ich musste bloss schalten und bremsen. lenken hat der fahrlehrer gemacht, indem er sein gewicht verlagert hat.

wenn du hände und füsse koordiniert bekommst, gibts eigentlich nur eine einzige sache, die (abgesehen von den verkehrsregeln) ECHT wichtig ist: du wirst immer dahin fahren, wohin du schaust. also von anfang an nur dahin schauen, wohin du auch fahren willst.

auf die art und weise klappen abbiegen und kurve fahren ganz von allein. du brauchst nichts zu tun, als einfach nur mittig sitzenzubleiben. das motorrad findet den schwerpunkt für die kurvenlage ganz allein.

wenn du wissen möchtest, warum, dann google mal das prinzip der "kreiselkräfte". ist ein physikalisches gesetz, das es möglich macht, dass man mit einem zweirad um die kurve fahren kann.

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