Lehrer sein: Ist das ein anstrengender Job?

8 Antworten

Letztlich ist jede Arbeit auch irgendwie anstrengend, aber vielen macht ihre Arbeit auch Spaß und bringt ihnen neben einem geregelten Einkommen auch Selbstzufriedenheit und auch Erfolgserlebnisse. Es heißt ja nicht umsonst Beruf. Und gerade zum Lehrer sollte man sich berufen fühlen. Aber die Arbeitszeitden der Lehrer siehst Du, wie die meisten Menschen, nicht ganz richtig: So ist die Wochenarbeitszeit der Lehrer hochgerechnet, damit die unterrichtsfreie Zeit (die "Ferien") eingearbeitet wird.Ich behaupte hier, dass nur "faule" Lehrer so arbeiten, wie Du das beschreibst. Ich weiß auch nicht, wie Du auf 8 bis 13 Uhr kommst. Schon mal was von Ganztagsschulen gehört? An meiner Schule sind die ersten Lehrer schon um 6.45 Uhr da! Außer Unterricht vor- und übrigens auch nachbereiten,müssen ja Hausaufgaben und zum Teil sehr zeitaufwändige Klassenarbeiten korrigiert , die Zensuren dann in Listen eingetragen werden, ein Klassenbuch geführt werden, wenn man Klassenlehrer ist, Entschuldigungen kontrolliert und gesammelt , Fehltage notiert, Zeugnisse und Beurteilungen, Elternmitteilungen geschrieben, Elternabende und -gespräche abgehalten/geführt werden, Gespräche und Telefonate mit Eltern übrigens auch außerhalb der Elternsprechtage und oft abendfüllend. Es gibt Klassen-, Gesamt-,Fachkonferenzen, Schulvorstandssitzungen, Fortbildungen, Fachräume müssen in Ordnung gehalten, Anschaffungen getätigt werden, Klassenfahrten geplant und durchgeführt werden, neue Schulbücher müssen begutachtet, bewertet und dann auch eingeführt werden, dann gibt es noch die Konferenzen mit den abgebenden und aufnehmenden Schulformen, mit dem Jugendamt, der Polizei und was es sonst noch an außerschulischen Kooperationspartnern gibt, ständig muss irgendwelchem Geld nachgerannt werden usw. usw. Wer sagt denn, dass Lehrer in den "Ferien" nicht in der Schule sind? Die erste und letzte Woche der Sommerferien kann man schon mal "knicken". Und am wichtigsten sind dann ja auch noch die Schüler, die als Individuum oft viel zusätzliche Zeit des Lehrers beanspruchen, weil sie etwas zusätzlich wissen wollen, Probleme haben, sich streiten usw. usw. Und dann soll der Lehrer ja auch stets freundlich, hilfsbereit, nett, allwissend, verständnisvoll sein und Tests sollten doch möglichst bitte einen Tag später zurückgegeben werden. Dazu muss man sich schon "berufen" fühlen, zumal seit über 10 Jahren die Besoldung (das Gehalt) faktisch sinkt, da in vielen Bundesländern das Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen wurden und zum Teil auch zehn Jahre lang zwei Stunden mal eben so (und natürlich unentgeltlich) wöchentlich mehr unterrichtet werden mussten..

Liebe melly1396, ich glaube, Du weißt doch zu wenig vom Lehrerberuf. Die Lehrer in meinem Bekanntenkreis (Gymanisum) kennen kein freies Wochenende und haben einen 60-Wochenstunden-Job. Und deren Sommerferien enden bereits 1 Woche vor Wiederbeginn des Unterrichts. Zweimal in der Woche Nachmittagsunterricht. --- Wo wohnst Du?

Lehrer haben nicht 13 Wochen Ferien, sondern 13 Wochen unterrichtsfreie Zeit. Im Großteil dieser Zeit ist Anwesendheitspflicht, z.B. für Schulkonferenzen, Erstellung von Unterrichts- und Stundenplänen, Fortbildung. Nein, ich bin kein Lehrer, Gott bewahre, aber Ich kenne Lehrer, die rennen nahezu täglich für ihre Schüler ins Krankenhaus (Alkoholvergiftung, Ritzen, Schlägerei), zur Supermarktleitung (Warendiebstahl), zur Jugendgerichtshilfe usw. usw. Ich kenne Lehrer, die renovieren in den Sommerferien auf eigene Kosten die Klassenräume, weil der staatliche Etat das erst in 6 Jahren vorsieht. Nebenbei stehst du als Lehrer selbst regelmäßig mit einem Bein im Knast oder im Krankenhaus, was meinst du, was mehr oder weniger debile Eltern und Schüler so wöchentlich an dir physisch und psychisch auslassen?!

.... gott bewahre.... <<<< ????? ich als lehramtstudent kann das nicht nachvollziehen ich glaub du spinnst

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@bilalx

Nein, Fakt ist einfach: Ich wäre kein guter Lehrer. Daher das "Gott bewahre", was heißt, die Schüler sind ohne mich als Lehrer einfach besser dran ;-)

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Erstmal Respekt an alle die den Beruf des Lehrers in Anspruch nehmen weil sie Kindern etwas beibringen möchten, und nicht weil sie verbeamtet werden möchten, ich schätze euch sehr!

Aber wie kann es sein dass so viele zu Lehrern werden, obwohl sie einfach nicht dafür geeignet sind?

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Wieso kann jeder Depp der ein Abi hat Lehrer werden? Wieso gibt es keine Ausschlussverfahren für das Lehramt? Wieso wird ein Lehrer nicht bestraft wenn er eine ganze Klasse ruiniert? Wieso gehen die wirklich kompetenten und geeigneten Leute lieber in andere Berufe, obwohl sie exzellente Lehrer wären? Wieso wird im Studium hauptsächlich der Stoff seiner “Fächer“ durchgenommen, und nicht der Umgang mit Schülern?

Fragen über Fragen!

Nochmal, ich habe nichts gegen Lehrer im allgemeinen. Ich habe nur was gegen Leute die mit ihrem 3,6-Abi noch irgendwas akademisches reißen wollen und dann Lehrer werden, und dann in ihrer Gesamtheit eine ganze Generation mit ihrer Inkompetenz quälen. Ich würde auch gerne Lehrer werden. Aber das gegenwärtige System hindert mich daran, dies in Angriff zu nehmen.

LG Alex

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