Inhaltsangabe , das Brot

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Findet ihr, dass ich diese Inhaltsangabe gut geschrieben habe?

Die Inhaltsangabe ist nicht schlecht, aber auch nicht perfekt.

Inhaltsangaben müssen sich auf das Wesentliche beschränken, also möglichst kurz sein. Alle unwesentlichen Details werden weggelassen. Unwesentlich ist beispielsweise die Uhrzeit "halb drei Nachts" Wesentlich ist nur: Nachts.

Sieh deine Inhaltsangabe nochmal ganz genau durch unter dem Gesichtspunkt:

Was ist für das Verständnis der Kurzgeschichte wirklich wesentlich und was nicht?

Der Autor, Wolfgang Borchert, hat unter den persönlichen Eindrücken des Zweiten Weltkrieges in fast allen seinen Kurzgeschichten die Grausamkeit des Krieges und der Nachkriegszeit beschrieben und vor allem immer wieder dargestellt, wie grausam der Krieg und die Nachkriegszeit für die Menschen ist. Das gilt auch für "Das Brot". Du schreibst, diese Kurzgeschichte

spielt von Heimlichkeit und Verrat.

Das ist falsch. Erst einmal "spielt" eine Kurzgeschichte nicht, sondern sie "handelt von etwas". Und hier handelt die Kurzgeschichte "Das Brot" wieder einmal von der Grausamkeit des Krieges und der Nachkriegszeit, hier speziell von der Hungersnot der Menschen.

  • Hast du dir mal überlegt, warum der Mann mitten in der Nacht aufgestanden ist?

  • Und warum er seine Frau anlügt?

  • Und wieso sie ihren Mann anlügt?

  • Und warum sie ihm am nächsten Tag eine Scheibe Brot mehr gibt?

  • Welche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang "Hunger" und "Hungersnot"?

Erst wenn du diese Fragen bewantworten kannst, hast du verstanden, was uns Wolfgang Borchert, der selbst an den Folgen des Zweiten Weltkrieges total jung gestorben ist, mit dieser Kurzgeschichte vermitteln wollte.

Wie man eine Stellungnahme zu einer Kurzgeschichte schreibt !

Das kannst du hier nachlesen:

http://www.helpster.de/eine-persoenliche-stellungnahme-schreiben-hinweise_71183

Sehr gute Antwort. Like!

Und für die Fragestellerin der Tipp: Lies dir zusätzlich einfach mal den Wikipedia-Eintrag durch, der zu dieser Kurzgeschichte hier veröffentlicht ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Brot

Da findest du auch eine Inhaltsangabe, die perfekt ist. Und noch was: Die Geschichte erschien im Jahr 1946!

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1.der mann ist aufgestanden weil das brot nach dem krieg knapp war und er hunger hatte? 2.weil es ihm peinlich war 3.weil sie auf ihn sauer nach 39.jahren ehe war das er sie angelogen hat und weil es ihm peinlich war ,aber sie es ihm nicht anmerken lassen wollte auch gelogen hat 4. weil sie damit zeigen will dass wenn er sie darum bitten würde ihm noch eine scheibe brot zugeben getan hätte 5 ?

ich habe noch eine frage dazu und zwar muss ich das auch in der inhaltsangabe erwähnen ,also die ganzen fragen die du erwähnt hast ? wenn ja wo in der inhaltsangabe ?

DANKESCHÖN FÜR DEINE GANZE MÜHE :)

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@SUPAAGIRL

Hallo Supragirl,

das hast du sehr gut gemacht. Mit deinen Antworten hast du jetzt den "Schlüssel" zum Verständnis der Geschichte gefunden. Alles, was zum Textverständnis gehört, schreibst du in deine persönliche Stellungnahme rein, aber nicht in die Inhaltsangabe. In der Inhaltsgabe steht nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was in der Geschichte passiert.

Alles Weitere habe ich dir gerade eben per Kompli mitgeteilt.

Viel Erfolg bei deiner Arbeit!

Gruß,

Navalis

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es geht... du sollst nur das wesentliche schreiben,

du machst zu viele rechtschreibefehler und zählst viel zu viel in den sätzen runter. musste die geschichte sogar mal als arbeit schreiben und ich kann dir sagen, so wird das nichts. versuche nicht alles zusammenzufügen, sondern eher kurze, aber treffende sätze. auch solltest du darauf achten den text, für leute die die die geschichte nicht gelesen heben, sinnvoll nachzugeben. das ist der sinn einer inhaltsangabe. eine gute stellungsname hierzu wäre folgende: Die Frau zeigt verständnis für ihren Mann, dem es gar zu peinlich ist seine Schuld zu bekennen. Sie versteht nach all den Jahren Ehe was sie an ihren Mann nicht ändern kann, aber akzeptiert dies und zeigt ihr Verständnis.