Ich muss Abends immer an den Tod denken, wie komme ich von diesem Gedanken weg?

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9 Antworten

Hallo TMarvinT,

dass viele Menschen, ähnlich wie Du, Angst vor dem Tod haben, ist nicht unnormal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden und möchten gern mit unseren Lieben für immer in Frieden und Glück leben.

Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Kommentar von Philipp59
10.03.2017, 05:58

Vielen Dank für den Stern!

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Niemand weiß genau was danach passiert, da kannst du grübeln wie du willst und wirst doch zu keinem Ergebnis kommen. Es ist also völlig unnötige Zeitverschwendung ;)

Denke stattdessen darüber nach was du tun willst / kannst um dein Leben so schön wie möglich zu gestalten. Das ist sinnvoll. 

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Eventuell ein Buch lesen oder einen Film schauen. Versuch etwas zu finden, woran du Interesse hast (beispielsweise Dokumentationen zu bestimmten Themen), damit deine volle Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist. 

Am besten nicht über Sätze wie "Ich muss Abends immer an den Tod denken" nachdenken. Das könnte sonst evtl in deinem Unterbewusstsein verankert werden und nur dazu führen, dass du daran denkst.

Solltest du immer noch Panik bekommen wäre ein Therapeut empfehlenswert. 

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Niemand weiß was danach passiert aber warum was schlimmes vielleicht wirst du wieder geboren ohne das Wissen was du vorher schon erlebt hast es gibt so so so viele Spekulationen aber es muss nichts schlimmes passieren. Lies ein Buch oder so das hilft!

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Diese Phase hat jeder Mensch. Das ist ganz normal und geht vorbei... Hängt mit der Entwicklung zusammen. Mehr dazu hier: http://www.rpi-loccum.de/material/ru-in-der-grundschule/schent

Ansonsten: darüber reden/diskutieren hilft! Mit Freunden, Eltern...

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Kommentar von Hooks
07.03.2017, 22:29

Diese Frage sollte aber dringend geklärt werden, wohin man anch dem Tod geht. Nur so kann man in Frieden leben!

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Vielleicht sind diese Gedanken gar nicht so schlecht.

Denke das doch mal durch und überlege Dir, was nach Deinem Tod mit Dir geschieht. Es gibt ein gutes Buch, das heißt: "5 min nach Deinem Tod"

Ich meine, jeder weiß doch, daß er mal sterben muß - und so wenige Menschen bereiten sich darauf vor!

Warum bekommst Du deswegen Panik?

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Kommentar von TMarvinT
08.03.2017, 22:16

Ich bekomme Panik, da ich bemerke das meine Existenz nach dem Tod erlischt und ich nichts mehr mitkriege, dass ich einfach in einer Unendlichkeit bin ohne es zu bemerken, dieser Gedanke macht mir persönlich einafch Angst.

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Stellt sich die Frage, weshalb Du den Zustand tagsüber nicht hast? Dir fehlt ganz einfach die Ablenkung...

Das Grübeln bringt Dir nichts. Es treibt Dich vielmehr weiter in die Panik hinein und nimmt dadurch negativen Einfluss auf Deine Lebensqualität. Nutzen = Null. Denn eine Antwort auf Sinn/Zweck- und "Afterlife"-Fragen wirst Du nicht finden.

Fülle den Abend mit Inhalten. Dann kommst Du auch schrittweise von der Grübelei weg.

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Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich bin Christ. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Das ich keine große Angst habe, das liegt an meinem Glauben.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und
ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf
mein Profil gehen.

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Kommentar von SabineJung
08.03.2017, 00:59

Da du ziemlich überzeugt bist, hast du sicher nichts dagegen einem ebenfalls überzeugten nicht-gläubigen zu erklären, wieso du an eine (Achtung: Trigger-Warnung) von Menschen, für Menschen erschaffene fiktive Figur glaubst, die nur erfunden wurde, um das damals unerklärbare zu erklären das mittlerweile von der Wissenschaft widerlegt wurde? Sorry für die Ausdrucksweise, ich hoffe du lebst noch :D

Extra-Warnung: Ich bin mal ehrlich um fair zu sein. Sobald ich von jemandem höre, dass er an Gott glaubt, komme ich nicht umhin ihn als total eingeschränkt und (platt gesagt) dumm zu halten. Ich hoffe du kannst mich vom Gegenteil überzeugen. 

Komm mir aber bitte nicht mit Bibelzitaten oder Unfällen die jemand überlebt hat etc... Kenne mich in der Religion nicht aus und habe nicht vor etwas daran zu ändern. Gesunder Menschenverstand ist vorhanden, versuch bitte mir anhand daran deine Überzeugung zu schildern. 

Ps. das ist nicht böse gemeint sondern mein Ernst. Ich hoffe demnach du kannst das mit etwas Selbstironie aufnehmen, falls dein Glaube das zulässt :P

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Kommentar von comhb3mpqy
08.03.2017, 08:44

ist es in Ordnung, wenn ich auf Ihren Kommentar heute Nachmittag näher eingehe?

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Kommentar von SabineJung
08.03.2017, 12:44

Logo, wäre mir aber lieber wenn du mich duzen würdest, mache ich ja auch frecher Weise :P

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Mir geht's ähnlich, ich meditiere dann einfach um zu entspannen.

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