Ich habe Angst vor Flugzeugabsturz! Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit von einem Absturz?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du die Treppe runterstürzt und verstirbst, das Du vom Auto überfahren wirst, das Du vom Blitz getroffen wirst, das Du 6 Richtige im Lotto hast,....... ist größer!

Mache Dir also keine Sorgen, Unfälle mit Flugzeugen sind relativ selten und unwahrscheinlich!

Ich wünsche Dir/euch einen schönen Urlaub. Alles wird gut!

Natürlich kannst du zu hause bleiben, aber stop es könnte ja ein Erdbeben kommen und die Decke stürzt ein, oder ein Opa überfährt dich beim überqueren am Zebrastreifen nach dem Einkaufen im Supermarkt.  Scherz beieseite.

Ich kann es verstehen nach dem Selbstmord einen Piloten der alle mit sich gerissen hat, das ist aber die aussnahme , eine 100 % sicherheit gibt es aber nicht weder zuhause noch im Urlaub. Es verunglücken jeden tag mehr menschen mit dem Auto und dem Motorad als mit dem flugzug zusammen.

Wenn man diese unglücke im Radio mit Autos und Motorrad,Fussgänger  jeden tag sagen würde, würde der sprecher nie fertig werden.

Scrolle mal hier runter, bis du zu der blauen Tabelle "Comparison to other modes of travel" kommst: https://en.wikipedia.org/wiki/Aviation_safety

Da wird es genau ausgerechnet - nicht vergessen, "billion" = "Milliarde". Ich habe das mal ausgerechnet, und du müsstest ein paar tausend Jahre nonstop fliegen, um statistisch gesehen abzustürzen. Nur, so lange lebt ja keiner.

Man hört einfach von jedem einzelnen Absturz, während es z.B. ein Autounfall, auch wenn es Todesopfer gab, vielleicht gerade noch in die Lokalausgabe der Zeitung schafft. Interessiert keinen Menschen mehr, passiert zu oft.

Seit dem Flugzeugabsturz in den Alpen ist das Fliegen paradoxerweise sicherer geworden, weil die Verantwortlichen nun auf ein Problem aufmerksam geworden sind, nämlich dass es keine gute Idee ist, wenn man da eine Person ganz alleine im Cockpit lässt. ... Ich würde mir nur wünschen, Lubitz hätte seinen Selbstmordversuch kurz vor dem Ende abgebrochen. Dann säße er jetzt im Gefängnis (vielleicht auch in der Psychiatrie), wäre aber noch am Leben, und seine Passagiere und Kollegen auch.

Na ja, Zweimann-Cockpits gibt es schon seit der B737. Und Selbsttötungen durch Eingriffe in die Steuerung hat es auch schon gegeben, nur eben nicht bei einer europäischen Airline. 

Und dass es bei rund 15.000 Bewerbern in 60 Jahren LH-Fliegerei mal einen gegeben hat, ist kein Beleg für die Unsicherheit des Fliegens als solches, zumal dem Copiloten ja von mehreren Stellen bescheinigt worden war, es sei alles in Ordnung. Und er hatte sogar noch zusätzlich ein gültiges US-Medical für seine Sportfliegerei. 

Es gab überhaupt keine rechtliche Handhabe, ihn nicht fliegen zu lassen. 

Trotz allem sind die meisten Unglücke immer noch auf Versagen der Crew (nicht nur eines Piloten) zurückzuführen. Ganz so einfach, wie es sich die Medien machen, ist die Sache also nicht. 

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@rudim1950

Ich habe mich vielleicht nicht klar genug ausgedrückt. Das Problem war nicht der Copilot. Das Problem war diese verstärkte Tür, mit dem er sich da alleine im Cockpit einschließen konnte. Da man - wie man sieht - keinem Menschen zu 100% vertrauen kann, sollte man auch niemanden alleine im Cockpit lassen. Und das mit der verstärkten Tür war wieder so ein typischer Aktionismus, der in diesem Fall gewaltig nach hinten losgegangen ist.

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