Ich fühle mich unverstanden und als Außenseiter - kann ich was tun?

4 Antworten

Wichtig finde ich, dass man sich selbst nicht auf den IQ reduziert. Das Umfeld tut das normalerweise nicht, weil es das Konzept IQ in der Regel eh nicht gut kennt. Das heißt, das Umfeld merkt schon, wenn man etwas schlauer ist, aber es käme nicht auf die Idee, in jeder zweiten Schulklasse den/die statistische/n Hochbegabte/n zu suchen. Solange bestimmte Stichwörter noch nicht gefallen sind, bist Du ein ganz normaler Mensch.

Ich würde Dir empfehlen, das Risiko einzugehen, den anderen zu zeigen, dass Du auch manche Dinge (noch) nicht kannst. Verabrede Dich zum Beispiel mal mit Deinen Klassenkameraden zu irgendeiner sportlichen Aktivität (bspw. Teamsportarten), egal, wie gut Deine Technik darin ist. Oder gehe mit auf eine Party und lass' Dir ein paar Moves beim Tanzen zeigen. Das zeigt, dass auch Du etwas dafür tun musst, um Erfolge zu erzielen und nicht alles auf anhieb kannst.

Was Das sich-nicht-verstanden-Fühlen angeht: Oft wird man deshalb nicht verstanden, weil man Argumentationsschritte überspringt. Das kann man trainieren. Manchmal braucht man für eine gelungene Frage halt zwei, drei Anläufe...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielleicht siehst nur du das du anders bist, weil du dich so fühlst und deine Mitschüler empfinden das garnicht so? oder sagen sie auch was zu blödes zu dir? Wenn sie dich tatsächlich ärgern sollte oder sonstiges, dann nur, weil sie eifersüchtig sind, weil du es nunmal schon kannst oder verstehst und gute Noten schreibt, was vlt bei deinen Mitschülern nicht der Fall ist. Vielleicht kannst du denen ja helfen und damit in besseren Kontakt zu ihnen kommen .

Nach der Frage zu beurteilen bist du diejenige, die sich zu sehr auf den IQ versteift.

Hochbegabung als Belastung - was tun?

Hallo,

ich bin hochbegabt (iq über 130) & komme damit nicht klar.

Mein Leben verlief schon immer anders - ich fing sehr früh an zu sprechen, hinterfragte alles & hatte einen wahnsinnigen Wissensdurst.

Festgestellt wurde das erst vor einiger Zeit. Meine Noten waren ein auf und ab, nicht zuletzt begründet durch meine bipolare Störung und soziale Phobie.

Eine Ursache für meine psychische Verfassung wurde nie gefunden, meine Kindheit war recht normal.

Nun habe ich in letzter Zeit vermehrt das Problem mit meiner ‚Gabe‘ klarzukommen. Klar bringt es manche Vorteile, aber für mich ist sie einfach nur anstrengend.

Ich langweile mich im Unterricht so sehr, dass ich fast immer geistig abwesend bin. Verstehe nicht, wieso meine Mitschüler Dinge nicht verstehen, die für mich offensichtlich sind. Meine Interessen sind komplett andere, ich hasse Smalltalk. Aus dem Grund habe ich in der Schule nur oberflächliche Kontakte. Ich hinterfrage immer noch sehr viel - die Menschheit, das Schulsystem, die Politik etc. Meine Gedanken kreisen und kreisen & ich komme zu keinem Ergebnis.

Meine Noten sind momentan eigentlich recht gut. Im Sommer möchte ich ein Frühstudium anfangen, habe jedoch Angst, dass die Schule mir das nicht bewilligt (durch meine Erkrankung -> Begründung: zu hohe Belastung?). Meine Mitschüler denken ich wäre dumm & ein soziales Wrack, was ich in der Schule auch bin.

Momentan ist mein Leben einfach nur eine Belastung - ich fühle mich unausgelastet und unverstanden. Vor einigen Wochen habe ich diesen Druck nicht mehr ausgehalten und versucht mir das Leben zu nehmen - die Notärzte waren noch rechtzeitig da und waren überzeugt dass es kein Suizidversuch war (in einer Klinik würde ich schlichtweg verrückt werden).

Was kann ich dagegen tun?

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Außenseiter- wie finde ich Anschluss in meiner Klasse

Hallo, bitte nicht böse sein, wenns etwas länger wird. Damit ihr mein Problem vom Außenseitersein versteht fang ivh mal, da an, wo es anfing. Ich war schon in der Unter- bzw. Mittelstufe Außenseiter. Damals hat mich das meist nicht so arg gestört, weil mein bester Freund mit mir in einer Klasse war und die meisten Mädels sich, wie ich damals fand, einfach nur extrem tussig aufführten und ein normales Gesprächathema, jenseits von Kosmetikartikeln und Jungs, nicht möglich war. Da hatte ich dann meist mit 12/13 einfach kein Interesse zu. Hinzu kamen gute Noten und meine Klasse grenzte mich für Jahre aus. Als ich in die Oberstufe kam wurde es zunächst besser, ich war mit den Leuten in der 11ten gelandet, mit denen ich mich vorherauch schon super verstanden hatte, der Unterricht wurde endlich interessanter, anspruchsvoller und es war einfach eine tolle Zeit. Als ich dann letzten Sommer in meine Profilklasse kam wurde es zunehmend schlechter. Der Unterricht wurde langweilig, meine Mitschüler machten dumme Kommentare wegen meinen Noten und die Klasse war bereits so in Grüppchen unterteilt, das ich keinen richtigen Anschluss finden konnte. Ich bin dort zwar akzeptiert, aber es ist nur geduldet. Ich hätte gern eine Freundin ( wir sind eine reine Mädchenklasse) in der Klasse. Allle meine anderen Freubde sind leider in einem anderen Profil und wir haben daher keinen Unterricht zusammen. Freunde finden wäre gar nicht das Problem, wenn nicht jeder denken würde ich sei ein "Alien". Die sind immer alle ganz geschockt, wenn sie feststellen, dass ich die gleiche Musik wie sie höre, Sport mache etc. und fragen dann immer so ungläubig "echt? - du !?". So jetzt zu meiner Frage : Was kann ich tun um Anschluss zu finden? Ich will nicht die Beliebtheit der Klasse sein, aber ich hätte gern eine Freundin in der Klassse. Ich kleide mich auch ganz normal, höre normale Musik etc. Das Problem ist halt nur das die guten Noten den immer vorgaukel, ich wäre ein totaler Streber.

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