Hund, Rüde, Pubertät!? Aggressiv, Kastrieren?

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Die Kastration ersetzt keine Erziehung!Du hast wohl einen sehr aktiven Burschen erwischt den du auslasten musst,egal ob es Hundesport oder Denkspiele sind.Die Aggressivität wird durch das Kastrieren nicht behoben,denn das sind Erziehungsfehler,es wird ja schließlich nicht das Gehirn entfernt.Ich bin selber durch Höhen und Tiefs gegangen,aber so extrem war es bei mir nie.Wahrscheinlich stecken einfach Erziehungsfehler oder auch Erziehungsmangel dahinter und man sollte sich lieber dem und der Auslastung widmen,denn eine Kastration verändert die Persönlichkeit kaum.

Also mein Dobernann Rüde ist auch so alt und macht auch Faxen, ist zwar nicht aggressiv in diesem Sinne, aber hat mir gegenüber auch schon mal die Zähne gefletscht wegen eines blödem stockes. Aber ansonsten versucht er auch der Mann im Haus zu sein ab und an und denke auch über eine Kastration nach. Werde mir aber die Meinung meines TA einholen. 

Kastrieren ist kein Allheilmittel wenn man in der Erziehung versagt! Bringen wird es kaum was, denn da ist nicht sein Rüde sein schuld an diesem Verhalten, sondern deine falsche oder nicht vorhandene Erziehung! Geh mit dem Hund in eine gute Hundeschule und arbeite mit Ihm! Dann werdet Ihr auch ein gutes Team.

Ein Allheilmittel gibt es nicht, aber am besten treibst Du ihm die Flausen mit viel Aktion und Denkarbeit aus. In dem Alter sind Hunde übermütig, da sie nicht ausgelastet sind. Nimm Dir die Zeit , lass ihn Ball spielen , 30min, danach Spuren suchen (verstecke im Wald getragene Socken von Dir , den Geruch kennt er und belohne ihn. Anfangs stellt er sich noch doof an, wenn er aber daran Spass findet, strengt er sich an), danach wieder Ball spielen. Ich weiss, kostet viel Zeit und Nerven, aber wenn Du ihn genug forderst, wird er so, wie Du ihn Dir wünschst. Ich bin gerade über diese Phase hinweck, und ein Dobermann hat seeehr viel Power.

 - (Hund, Kastrieren, ruede)

Das Problem hatten wir auch, haben allerdings 2 Schäferhundrüden von 5 Jahren und 10 Monaten im Haus. Zuerst lief alles super, der Welpe kam ja auch mit 8 Wochen zu uns und beide freundeten sich schnell an. Doch mit Eintritt der Geschlechtsreife merkte der Große, dass er einen Konkurrenten im Hause hatte. Folge: Fiese Machtkämpfe mit Beißereien um Liebe, Streicheleinheiten, Futter, Spielsachen...Nichts ging mehr normal vonstatten. Für alle der pure Stress, wir mussten sie sogar im Haushalt trennen. Der TA empfahl, den jüngeren kastrieren zu lassen, damit kein Konkurrent mehr im Rudel sei. Aber gleichzeitig haben wir den älteren chemisch kastrieren lassen, damit sich die gefährliche Situation entspannen konnte. Schon nach 3 Tagen war alles fast wieder normal, heute, nach 3 Wochen spielen die beiden wieder wie früher.Sie toben, zauseln sich, teilen alles wieder, allerdings hebt der jüngere nun sein Bein beim Pieseln nicht mehr. Wir sind froh, dass wir beide auch wieder zusammen lassen können und auch die Hunde wirken fröhlich und entspannter als vorher. Ich kann nur dazu raten!

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